Soundmap of Cologne

Ich bin ja bekennender Fan von Field Recordings. Gerade Aufnahmen von Bahnhöfen oder ähnlichen öffentlichen ‚urbanen‘ Plätzen hatten schon immer eine gewisse Anziehungskraft für mich. Daher find ich so ein Projekt wie die Soundmap of Cologne auch sehr spannend: Field Recordings von allen möglichen Ort in und um Köln. Vom Stadtwald zum Airport und zurück, ist die Sammlung schon gar nicht mal so schlecht, aber natürlich noch lange nicht ausgeschöpft (so etwas kann ja prinzipiell niemals ausgeschöpft sein). Alle Sounds werden zudem unter CC-Lizenz veröffentlicht, falls jemand ein wenig experimentieren möchte.

(via)

4 Comments

  1. Eric

    Hallo Eike!

    Kleine Übersetzungshilfe:

    Field Recording = Außenaufnahme

    Airport = Flugplatz

    Sounds = Klänge

    Eure Webseite enthält eine Menge Denglisch, das ich grundsätzlich keineswegs „cool“, sondern sehr störend und oft peinlich finde.
    Die deutsche Nachkriegspsychologie lässt uns offenbar noch immer nicht los…

    Gruß, Eric

  2. Eikman

    Danke für den Hinweis, Eric :)

    Als Sprachwissenschaftler bin ich mir den Sprachwandel durchaus bewusst, dem jede moderne Sprache unterworfen ist, und ich sehe das weder als störend noch peinlich. Was viel peinlicher ist, ist das Konzept einer „reinen“ Sprache, was einige Sprachpuristen offensichtlich fälschlicherweise haben…

    Die Verwendung soll auch keineswegs „cool“ sein, sondern vielmehr sind Begriffe wie „Field Recording“ und „Sound“ einfach universell anerkannt wenn man von Musik spricht – und darum geht es auf dieser Seite. Warum sollte ich diese Begriffe unnötig hölzern ins Deutsche übersetzen?

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