Piana – Ephemeral

Piana, was kann mit so einem wohlwollend klingendem Namen schon schiefgehen? Er gehört der jungen Dame rechts, und was wurde nicht schon alles über Naoko Sasaki, so heißt sie mit bürgerlichem Namen, und ihr aktuelles Album Ephemeral, erschienen auf dem 12k Sublabel Happy, geschrieben in den letzten Monaten.
Kurz zusammengefasst: Experimentalpop, Laptopfolk, Mädchenstimmen, Fieldrecordings, Glitch, Gitarren – verträumt, malerisch, wunderschön. Die Vergleiche mit Múm kommen nicht von ungefähr, nur liegt der Unterschied darin, dass Piana ihre eigene Band ist, und ein unauffälliges Kleinod geschaffen hat, dass bei aller Niedlichkeit aber noch genug Ecken und Kanten aufweist, um auch auf Dauer zu faszinieren; wenn die spärliche Akustikgitarre mit unortbaren Samples verschmilzt, der liebliche japanische Gesang auf glitchtypische Clicks und Cuts trifft, sich einem dabei schneebedeckte Felder im frühlingshaften Sonnenschein auftun, und alles irgendwie sowohl vertraut als auch unantastbar wirkt. Wunderschön und faszinierend.

Piana – Early in Summer
# Piana’s Website

3 Comments

  1. Alice Piana

    Hey ich heiße auch Piana, sogar in echt….. Ich glaube so oft gibt es den Namen nicht und ich bin stolz darauf ihn tragen zu dürfen

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