Es sind in der Tat fünf Jahre vergangen seit Twine ihr letztes Album veröffentlicht haben. Jetzt sind sie zurück mit “Violets”, und das Ergebnis ist ein weiterer fesselnder Auflug in düster-melancholische Soundsphären. Wir sprachen mit Chad Mossholder, einer Hälfte des sympathischen Duos, über die Entwicklung von Twine, das neue Album und Zukunftspläne.
Twines viertes Album Violets basiert auf der Dichotomie von Zerfall und Hoffnung. Schon das Cover vebreitet etwas, das Pitchforks Andrew Gaerig als “pleasant disrepair” bezeichnet: Ein verlassener Raum mit sich lösender Tapete wird durch die hohen Fenster mit Sonnenlicht durchleuchtet, das Pastellgrün der Wände verbreitet trotz allem etwas warmes, etwas heimisches. Die Songs haben [...]
Im beschaulichen Michigan ist der Sitz des wunderbaren Ghostly International Labels. Dieses gibt nun Einen aus: ganze 19 Tracks sind auf der zum kostenlosen Download bereit stehenden Compilation Ghostly Swim vertreten. Alteingessene Labelmates wie Dabrye, Matthew Dear oder Tycho sind gewohnt stark. Neuzugang Michna ist eine richtige Entdeckung, hatte er doch zuletzt das Bonde De [...]
Twine, das sympathische Coast-to-Coast-Projekt von Chad Mossholder und Greg Malcolm, das seit Beginn seiner Laufbahn eigentlich nur über das Internet von San Diego und Baltimore aus basierend Files tauscht und bearbeitet, bringt tatsächlich ein neues Album heraus. Naja, nicht ganz. Violets ist bereits 2003 entstanden; warum es mit fünf Jahren Verspätung nun endlich erscheint bleibt [...]
Auf Murketing gibt es ein ausführliches und wirklich interessantes Interview mit Ghostly Labelhead Sam Valenti IV, dass sich weniger mit der Musik des Labels beschäftigt, sondern einen Blick hinter die Geschäfts- und Marketingstrategie dahinter wirft, sowie die Stellung des Labels als Trademark in der heutigen Zeit hinterfragt. Die Wichtigkeit der Labels, so Valenti, wird [...]
Zunächst die Hiobsbotschaft für alle, die Minimaltechno im Audion Stil erwarten: Gibt es nicht. Matthew Dear hat das Minimalgewand abgelegt und macht nun Songwriting, das heißt er singt. Auf allen Tracks. Kein Spaß. Nachdem die Fronten geklärt wären können wir uns etwas dem dritten Album von Matthew Dear unter seinem eigenen Namen widmen. Asa [...]
Es ist immer wieder erfreulich wenn ein Künstler mehr als eine Fassade hat. Matthew Dear beispielsweise hat die letzten zwei Jahre als Audion konsequent auf der Minimal Schiene verbracht, fleißig geremixt und remixen lassen, und mit Mouth to Mouth nebenbei noch einen der prägendsten Tracks des Genres im letzten Jahr veröffentlicht.
Dieses jahr allerdings kehrt [...]