Bei John Dahlbäcks Output ist es kaum verwunderlich, dass er auch unter seinem Kaliber Alias schon bei Nummer 18 angekommen ist. Nach einigen Durchhängern kann man aber sagen dass Kaliber wieder zu alter Stärke aufläuft, und gerade auf der A-Seite einen recht fröhlich anmutenden Minimal-House-Track gebastelt hat, der sich hintenraus noch so richtig schön [...]
(aus De:Bug 120)
Roger Kerosene startet sein neues Label gleich mit einem eigenen Release, und die vier Tracks bieten sowohl energische Euphorieschübe als auch diese deepen Momenten, in denen man sich treiben lassen kann. Vor allem die A-Seite kann sich mit zwei exzellenten, nie aufdringlich werdenden, aber kontinuierlich treibenden Technotracks empfehlen. Die B-Seite wildert schon [...]
(aus De:Bug 120)
Clé, nach der Platte mit Steve Bug aus dem letzten Jahr, jetzt also auch solo auf Pokerflat. ”Nomads“ und ”Waters“ sind an sich zwei ziemlich elegant dahin hüpfende, simpel gestrickte Housetracks, wenn da nicht diese bedrohlich wirkenden Synths wären, die das Ganze in ein unerwartet düsteres Territorium schicken, aber sich sicherlich [...]
(aus De:Bug 120)
’Disorder’ ist ziemlich passend, denn auf den vier Tracks hier hat man ständig das Gefühl, das etwas nicht ganz in Ordnung ist, und teilweise hört es sich in der Tat so an als seien 600 Kreaturen auf einmal am Werk. Denn zwischen den reduzierten Arrangements brodeln immer wieder distanzierte Vocalfragmente hervor, mal [...]
(aus De:Bug 120)
Knapp sieben Jahre nach dem letzten Release gibt Ruskin sein Comeback auf Tresor mit einem ziemlich straighten Technoschieber, auf dem die Hi Hats und Snares wie Gewehrsalven mit mechanischer Präzision aufeinander treffen, während Sci-Fi Synths das Ganze zusammenhalten. Der O/V/R Remix lässt subtil die Breakbeats spielen und mehr Raum zum Atmen, bleibt [...]
Was für eine fluffig bouncende Platte, die Andomat 3000 hier auf dem noch jungen Mannheimer Cécille Label abliefert. Vertical Smile erinnert mich ein wenig an die treibenden Grooves von Alex Under, die sich ähnlich im Reverb baden, wirkt aber durch die knackigen Loops um einiges nervöser und gedrungener, was aber durch die warmen Chords [...]
Auf Eastward on to Mecca geht Deadbeat mit seiner ersten Platte für Wagon Repair genau in die Richtung, die er schon für sein letztes Album Journeymans Annual angekündigt hat, und dann nicht konsequent genug durchgeführt hat: Hier gibt es statt Dub-Experimenten einen Track in drei Versionen, die eindeutig für den Dancefloor gedacht sind, [...]
Runtergepitchte (Techno) Vocals scheinen auch 2008 noch beliebt zu sein, hat sich wohl auch Sasche Funke gedacht. Als einer der düstersten Tracks von Funke überhaupt, ist Double Checked ein ziemlicher Schieber, der mit druckvoller Bassdrum, reduzierter Percussion und einem permanten Ringen im Hintergrund auch in die letzten Ecken des Dancefloors dringt, während die erwähnten Vocals [...]
Es wurde ja auch Zeit, das Villalobos sich auch in 2008 zurückmeldet. Das dies ausgerechnet in Form eines Remix für Sun Electric ist, hätten vermutlich die Wenigsten gedacht, nachdem Shitkatapult im letzten Jahr eine Compilation unveröffentlichter Tracks des Produktionsduos um Max Loderbauer und Tom Thiel herausgebracht hat.
Was Villalobos mit Toninas anstellt, kann sich [...]
Trauermusik, die erste 12″ von Partial Arts (Ewan Pearson + Al Usher) hat die Bestenliste im letzten Jahr nur knapp verpasst, jetzt gibt es Nachschlag. Schade nur, dass dieser nicht ganz so ins Schwarze trifft, denn Telescope klingt wie Italo-Disco zu seinen besten Zeiten, und gehört sicherlich zu den sonderbarsten Tracks, die es in [...]
Das kleine Ostgut Ton Label ist zur Zeit auf einem Höhenflug, und der dürfte durch das erste Artist Album von Murat Tepeli und Prosumer auch nicht weiter gestoppt werden, wenn man sich so durch die Fachpresse liest. Turn Around ist die erste Single aus dem kommenden Album, ein Housetrack, der neben Prosumer auch [...]
Alex Under sampled auf der A-Seite erstmal Family Guy, was dem Track einen unerwarteten Humor verleiht, denn ansonsten gehört Gris vermutlich zu den darksten Tracks die Under bis jetzt gemacht hat, wobei natürlich auch hier die Sequenzen in gewohnter Perfektion laufen und den Track kontinuierlich nach vorne schaufeln. Trotzdem bleibt irgendwie dieser düstere Grundton, [...]
Schon toll wie erfrischend berfreit und swingend Paul Frick mit seiner Debüt EP auf Kalkpets daherkommt. Vom Hintergrund klassischer Musik geprägt, präsentiert er uns hier vier Tracks, die gleichermaßen jazzig verspielt als auch housig groovend im 4/4 Takt sind. Der Titeltrack Do Something paart ein gelungenes Vocalsample mit herrlich befreienden Pianoloops, und schiebt sich [...]
Nachdem 2raumwohnung schon früher in diesem Jahr Moritz von Oswald als Remixer gewinnen konnten, legen sie nun mit Mir Kann Nichts Passieren nach in Sachen Remix - und die drei Mixe haben es in sich! Auch wer mit dem seichten Popsound der Band eigentlich nichts anfangen kann, wird möglicherweise diese EP umso mehr lieben.
Radical [...]
Angenehm erfrischende Platte, die uns Lopazz hier als Singleauskoppplung des Kook Kook Albums anbietet. Die Originalversion schafft es einen Schuss Schwermut unter die Discohaube zu bringen, woran auch die, sehr schönen, mehrstimmigen Vocals einen gewissen Anteil haben, die hier über einen quirligen Retrohouse Beat gelegt werden. Diese werden im Paul Ritch Remix allerdings [...]