Und wieder ein Winner von Stimming aus Hamburg, diesmal auf Buzzin Fly. Kleine Nachtmusik strahlt eine so erhabene Eleganz aus wie ich es schon lange nicht mehr gehört habe, lässt immer wieder ganz subtile Bläser und Melodien aufblitzen, rollt das alles mit einer tiefen, dubbigen Bassline auf, und trotz des offensichtlichen Understatements behält man […]
Man kann Vorzeichen Glauben schenken, man kann sie milde lächelnd entgegennehmen, stumm akzeptieren oder unbeeindruckt über Bord werfen. Ich weiß nicht mehr genau was es bei mir war, als die ersten Stimmen von Henrik Schwarz’ Remix der norwegischen Sängerin Ane Brun im Netz erklangen, und immer wieder dieses Wörtchen “Hymne” gefallen ist. Was auch […]
Wenn ich schon gedacht hätte, dass mir nochmal eine M_nus Platte so richtig gut gefällt, dann muss diese ja eigentlich von Heartthrob kommen, der schon immer der “verspielteste” der ganzen Posse war. Signs ist die Vorabsingle des kommenden Debütalbums Dear Painter, Paint Me, und ein weiterer Beweis dafür, dass Minimal eben doch funky sein […]
Nicht nur in Sachen Aussehen hat die Niederländerin ZoëXenia Ähnlichkeit mit Panoramabar-Resident Cassy, auch die Produktionen sind mit einer ähnlichen Portion Soul und Dub durchzogen, wobei die selbst eingesungenen Vocals sicherlich ihren Teil dazu beitragen. Uncovered ist die erste Soloproduktion von ZoëXenia auf Connaisseur (nach dem letztjährigen Sweet Dreams zusammen mit Estroe). Es ist […]
Ganz einzutauchen in die positive Resonanz dieser Platte fällt mir etwas schwer, denn wie auch Philip Sherburne schon gesagt hat, unterscheidet sich die Originalversion nicht wirklich von anderen Perkussion-getriebenen Tracks, auch wenn hier immer wieder alles kräftig durchs Delay gezogen wird. Das sorgt sicherlich für einen kleinen Aha!-Effekt, ist mir aber trotzdem ein bisschen […]
Hinter dem Alias Class71 steckt offensichtlich der italienische Producer Santos, der schon Mitte der 90er seine ersten Platten veröffentlicht hat, und der hier auf Four:Twenty sein Debüt abliefert. Und das kann sich durchaus hören lassen, gerade wenn man es wie ich auch gerne etwas düsterer mag. Der Titeltrack Seaphone hat zwischen luziden Vocalschleiern und […]
Als ich die Platte im Plattenladen aufgelegt habe, musste ich nochmal nachschauen ob es sich wirklich um etwas neues von Kaito handelt. Tatsächlich: Everlasting, hier in der Dub Version zu finden, erschien schon 2001 als Single auf Kompakt, der Titeltrack Alive ist zwar neu, klingt aber auch nicht viel anders wie die früheren Produktionen […]
Kate Simko aus Chicago ist zwar kein neues Gesicht am Producerhimmel, ist aber durch ihre aktuelle EP She Said in den letzten Wochen plötzlich um einiges bekannter geworden. Zu Recht, möchte man sagen. Denn der Titeltrack ist ein 11 Minuten Minimal Monster, das sich mit druckvoller Bassdrum, vertracktem Drum Programming und einer sich langsam […]
Zwei ziemliche Technoschieber, die uns Martinez hier vor den Latz knallt. Expander auf der A-Seite steuert mit rollender Bassline und agiler Percussion langsam auf ein frenetisches Klimax zu, und verzichtet dabei ganz bewusst auf ausschmückende Melodien. Getoppt wird das noch von Rotation auf der B-Seite, bei dessen wuchtigem Sub-Bass man sich wünscht, man […]
Das Original der Junior Boys, auf der Body Language Mix-CD zu finden, wirkt mit seiner bittersüßen Melancholie, dubbiger Bassline und 80s Synths wie ein schwerer Wein an einem kalten Winterabend. Jona zerhackt dagegen die Vocals und verwendet sie in klassischer Microhouse-Manier als Rhythmuselement, was zu einem quirligen und funky Housetrack führt, den man […]
Was für eine schöne Houseplatte von Luna City Express, deren Titeltrack trotz Tribal-Einschlag zunächst sehr nüchtern wirkt, dann aber doch noch ungeahnte Details aus der Rille hervorbringt. Suki Zuki ist ein ausgeklügelter Livejam, bei dem sich japanische Konversationsfragmente mit schwungvollen Flöten- und Saxophonklängen vermischen, so dass man sich vorkommt wie bei einem Avantgarde-Jazzkonzert im […]
Bei John Dahlbäcks Output ist es kaum verwunderlich, dass er auch unter seinem Kaliber Alias schon bei Nummer 18 angekommen ist. Nach einigen Durchhängern kann man aber sagen dass Kaliber wieder zu alter Stärke aufläuft, und gerade auf der A-Seite einen recht fröhlich anmutenden Minimal-House-Track gebastelt hat, der sich hintenraus noch so richtig schön […]
(aus De:Bug 120)
Roger Kerosene startet sein neues Label gleich mit einem eigenen Release, und die vier Tracks bieten sowohl energische Euphorieschübe als auch diese deepen Momenten, in denen man sich treiben lassen kann. Vor allem die A-Seite kann sich mit zwei exzellenten, nie aufdringlich werdenden, aber kontinuierlich treibenden Technotracks empfehlen. Die B-Seite wildert schon […]
(aus De:Bug 120)
Clé, nach der Platte mit Steve Bug aus dem letzten Jahr, jetzt also auch solo auf Pokerflat. ”Nomads“ und ”Waters“ sind an sich zwei ziemlich elegant dahin hüpfende, simpel gestrickte Housetracks, wenn da nicht diese bedrohlich wirkenden Synths wären, die das Ganze in ein unerwartet düsteres Territorium schicken, aber sich sicherlich […]
(aus De:Bug 120)
’Disorder’ ist ziemlich passend, denn auf den vier Tracks hier hat man ständig das Gefühl, das etwas nicht ganz in Ordnung ist, und teilweise hört es sich in der Tat so an als seien 600 Kreaturen auf einmal am Werk. Denn zwischen den reduzierten Arrangements brodeln immer wieder distanzierte Vocalfragmente hervor, mal […]