Drumpoet Community ist wohl die Schweizer Antwort auf Deephouse. Dass hier mit Manuel Tur und Dplay zwei Produzenten aus Essen ihren Einstand für das Label geben spielt dabei keine Rolle. Fakt ist, dass Rest Your Senses so deep ist, dass es schwer ist sich dem Sound überhaupt zu entziehen, sondern man lieber für immer […]
Das Kölner Cereal Killers Label, das im vergangenen Jahr einige EPs mit Tracks von DJ Koze, Ada, Benno Blome und natürlich Gründer Pan/Tone aka Sid Lerock herausgebracht hat, schließt die Akte nun mit der siebten und letzten 12″, die passenderweise Case Closed benannt ist.
Die üblichen Verdächtigen kommen diesmal in Form von Reinhard Voigt, Frank Martiniq […]
Thomas Melchior und seine Produktionen schätze ich ja durchaus, gerade die früheren Platten auf Playhouse präsentieren einen ganz eigenen, reduzierten aber elegentan Entwurf von House.
Für die aktuelle 12″ auf Perlon, als Vorbereitung für das kommende Album No Disco No Future, hat Melchior aber offensichtlich noch etwas mehr auf die Bremse gedrückt; Wie schon […]
Kollektiv Turmstraße, die beiden Jungs aus dem Norden, legen nach der ausgezeichneten Tristesse 12″ auf Connaisseur jetzt auf Diynamic nach: Abenteuer Alltag enthält drei Tracks, die zwar auf den gemeinsamen Nenner Harmonie setzen, aber trotzdem nicht eine bestimmte Charakteristik vermissen lassen.
Eskapade auf der A-Seite ist mit seinen 9 Minuten nicht nur der längste der […]
Ach Ada, wie lange willst du uns noch auf dein neues Album warten lassen? Nach der ausgezeichneten Synclair Kollaboration mit Labelkollege Basteroid 2006 war der Output dieses Jahr leider etwas mager, vom schönen Tracey Thorn Remix mal abgesehen.
Umso besser, dass es mit Fizzmann wieder bergauf geht: Der Titeltrack kommt mit viel Luft und einer […]
Wenn man mich nach einem der prägendsten Songs den laufenden Jahres fragen würde, dann kommt mir augenblicklich Love Love Love Yeah von Rework in den Sinn. Ein Track, der so offensichtlich in die Electroclash Bresche schlägt, und es trotzdem schafft nicht angestaubt, sondern eher erfrischend anders rüberzukommen. Vielleicht ist es die simple, markante Bassline gepaart […]
Nette Platte auf Pokerflat, die Jeff Samuel uns hier auf der Seattle/Berlin Achse präsentiert. In den letzten Jahren hat Samuel es geschafft seinen eigenen Sound aufzubauen, was angesichts der Masse im (Minimal) Techno gar nicht so einfach ist.
Fire bleibt dem Stil treu, markante Bleeps und hüpfende Basslines, dazu minimale, aber pointierte Piano Akkorde, die […]
Kaum zu glauben dass Gravious so wenig Beachtung geschenkt bekommen, ist doch der Sound einer der deepsten im Dubstep Bereich momentan.
Fall auf der A-Seite ist ziemlich offen und weiträumig für eine Dubstep Produktion, der Subbass ist präsent, aber nicht übermäßig wummernd, die Percussion markant, aber nicht hart. Dafür gibt es ganz andere Töne: Ein […]
Burial kann eigentlich nichts falsch machen. Nach dem epochalen Debütalbum aus dem letzten Jahr und einem neuen Track auf der Box of Dub Compilation auf Soul Jazz nun also eine neue 12″ auf Hyperdub, die wirklich bis zur Veröffentlichung geheim gehalten wurde.
Stilistisch ähnlich dem Debüt, führt Ghost Hardware Burials Endzeitdub konsequent weiter: Sehnsüchtige Vocalschnipsel, […]
Die Wighnomy Brothers entfernen sich von ihrem klassischen Frickelminimalismus und haben mit Guppipeitsche eine 12″ produziert, die zielsicher in Jazzgefilden wütet. Der Titeltrack lässt die Piano Akkorde um die Jazzdrums kreisen, und schreckt dabei auch vor einem kleinen Klaviersolo nicht zurück, während die Bassline munter vor sich hin hüpft.
My Gloomy Head auf der B-Seite ist […]
Milanese legt nach seinem Debüt Album Extend nun eine EP auf Planet Mu nach, die so düster ist dass man sie besser keinen kleinen Kindern vorspielt. Adapt enthält neben zwei neuen Tracks u.a. Remixe von Clark, Hrdvision und DJ Distance, die es in sich haben.
Hrdvision, Bruder von Matthew Jonson, setzt das erste Ausrufezeichen, indem […]
Releases auf Vakant waren mir persönlich ja immer eine zweischneidige Sache. Umso erfreulicher, dass die neue 12″ des Parisers Tolga Fidan zwar eine A- und eine B-Seite hat, beide aber kompromisslos gut sind. Ohne zuviel Vergleiche aufzufahren, erinnert Venice/Tanbulistan in Sachen Aufbau und Rhythmus in erster Linie an Villalobos Achso EP. Allen voran Tanbulistan […]
Holdon, Die erste Single des neuen Apparat Album Walls ist nicht ganz das, was man sich von Apparat erwartet hätte, aber Schubladen sind ohnehin das letzte wo man Apparat hineinstecken sollte.
Holdon scheint diesmal Apparats Hip Hop Neigung zum Vorschein zu bringen. Zumindestens geht der Track mehr in die Broken Beats/Hip Hop Richtung als in […]
Eines der am meisten erwarteten, und wohl eines der wohlbehütesten, Releases des Jahres findet nächste Woche endlich seinen Weg in die Plattenläden: Der Ricardo Villalobos Apocalypso Down Remix von Shackletons Blood On My Hands auf Skulldisco. Wahlweise auf Vinyl oder als Teil einer mehr als hochwertigen Doppel CD zu haben.
Shackleton und Villalobos teilen beide […]
(Neue) Frankfurter Labels die Zweite. Heute mit Nummer Schallplatten, 2003 von Frank Lorber gegründet. In diesem Jahr kam auch das letzte Release von Joshua Kit Clayton heraus, der ein Jahr später sein Label Orthlong Musork auf Eis gelegt hat um sich anderen Dingen widmen zu können. Kreativpause hin oder her, Kit Clayton ist zurück mit […]