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	<title>TheLastBeat &#187; Reviews</title>
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		<title>Black Elk &#8211; Sparks</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 18:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>Supergroups, so scheint es, gibt es inzwischen in fast jedem Genre. Außer im Ambient. Das mag viele Gründe haben. Nicht umsonst sind die meisten Ambient-Künstler musikalische Einzelgänger, was vielleicht auch der Eigenart dieser Form von Musik geschuldet ist: Ambient, das ist immer auch eine sehr persönliche Angelegenheit, gerade wenn es in die melancholischeren Sphären abdriftet und man sich die Musiker &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2012/08/blackelk-sparks-268x268.jpg" alt="" title="blackelk-sparks" width="268" height="268" class="aligncenter size-medium wp-image-6931" /></p>
<p>Supergroups, so scheint es, gibt es inzwischen in fast jedem Genre. Außer im Ambient. Das mag viele Gründe haben. Nicht umsonst sind die meisten Ambient-Künstler musikalische Einzelgänger, was vielleicht auch der Eigenart dieser Form von Musik geschuldet ist: Ambient, das ist immer auch eine sehr persönliche Angelegenheit, gerade wenn es in die melancholischeren Sphären abdriftet und man sich die Musiker förmlich unter ihren Kopfhörern versteckt und vertieft vorstellen kann. Typische Kopfmusik eben. Die lässt sich nicht so einfach teilen.</p>
<p>Das Quartett von Black Elk versucht es trotzdem. Es könnte so etwas wie die erste Ambient-Supergroup sein: Die Engländer <a href="http://dannynorbury.tumblr.com/">Danny Norbury</a> (The Boats), Ian Hawgood, <a href="http://clemleek.bandcamp.com/">Clem Leek</a> und Tim Martin (Maps &#038; Diagrams) haben sich für <em>Sparks</em> zusammengeschlossen. Herausgekommen ist dabei 46 Minuten feinstes Ambient, 46 Minuten beatloser Klangräume, die immer wieder von zarten Piano-Tupfern durchleuchtet werden und in denen sich zaghafte Streicher und unter dem Klangteppich hervor lugende Elektronika vorsichtig annähern.</p>
<p>So grandios das Ergebnis ist, so fraglich bleibt die Rolle der einzelnen Macher. Lassen sich die Klavierklänge noch bei Clem Leek verorten und die breiten Flächen bei Ian Hawgood (dessen Album <em>The Shattered Light</em> ebenfalls unlängst auf <a href="http://koenmusic.tumblr.com/">Koen Music</a> erschienen ist), bleiben die IDM-und Dub-Einflüsse eines Tim Martin eher aus. Und auch die Norbury-typischen Sound- und Fieldrecordings sind spärlich gesäht, auch wenn man sie immer wieder heraushören kann. Das ist vermutlich der Preis, den man für eine Kollaboration zwischen vier kreativen Köpfen zahlen muss. Vielleicht gibt es ja auch deswegen keine Ambient-Supergroups. Obwohl sich das Ergebnis sicher hören lassen kann.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F56525489"></iframe></p>
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		<title>Beach House &#8211; Bloom</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2012 19:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben]]></category>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>Vor einigen Jahren waren <a href="http://www.beachhousebaltimore.com/">Beach House</a> nicht viel mehr als ein nerdiges Duo aus Baltimore. Sängerin Victoria Legrand hauchte ihre ungewöhnliche, ungewohnt tiefe Stimme ins Mikrofon, ihr Partner Alex Scally sorgte für die spärliche Instrumentierung aus Gitarren und Keyboard. &#8220;Dream Pop&#8221; nannte man das, und es funktionierte genau in dieser Mischung aus Minimalismus und kühler Laszivität. Dann, vor zwei Jahren, &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2012/05/beach-house-bloom-268x268.jpg" alt="" title="beach-house-bloom" width="268" height="268" class="aligncenter size-medium wp-image-6780" /></p>
<p>Vor einigen Jahren waren <a href="http://www.beachhousebaltimore.com/">Beach House</a> nicht viel mehr als ein nerdiges Duo aus Baltimore. Sängerin Victoria Legrand hauchte ihre ungewöhnliche, ungewohnt tiefe Stimme ins Mikrofon, ihr Partner Alex Scally sorgte für die spärliche Instrumentierung aus Gitarren und Keyboard. &#8220;Dream Pop&#8221; nannte man das, und es funktionierte genau in dieser Mischung aus Minimalismus und kühler Laszivität. Dann, vor zwei Jahren, <a href="http://www.thelastbeat.com/archives/feature-best-of-2010/">kam <em>Teen Dream</em></a>. Das Duo zeigte sich auf ihrem dritten Album verspielter, melodiöser und ja, auch mutiger. Es war ein Erfolg für die Band, gewissermaßen ein Statement gesunden Wachstums.</p>
<p>Kaum zu glauben, dass sie das mit <em>Bloom</em> tatsächlich noch einmal toppen können. </p>
<p>Und doch: Wo sich andere Bands mit ihrem vierten Album schon längst in sicherer Genugtuung aufgeben, feilen Beach House offenbar einfach immer weiter an ihrer eigenen Vision von Pop. Inzwischen auch gerne mal ohne den Vorsatz &#8220;Dream&#8221;. Denn Songs wie <em>Wild</em>, <em>New Year</em> und das tösende <em>Wishes</em> zeigen, das Beach House längst ihre alten Hipsterhosen abgelegt haben: Die Drums etwa sind präsenter, die Hooks eingänglicher, die Arpeggios euphorischer und Legrandes Songwriting präziser. Das ist zugänglich, ohne die sympathische Verschrobenheit vermissen zu lassen, die immer wieder durchblinzelt, wenn man gerade das Gefühl hat, es sei vielleicht doch etwas <em>zu</em> geschliffen. </p>
<p>Aber keine Angst, <em>Bloom</em> behält alles Gute des Duos bei: Dieses Gefühl schwermütiger Nostalgie, wenn sich Legrandes Contralto erhebt und in Songs wie <em>Other People</em> &#8220;was it ever quite enough?&#8221; fragt oder in <em>Troublemaker</em> schwierige Beziehungen resummiert. Die Melodien, die sich unerwartet aufbauen und dann plötzlich einschlagen. Und natürlich auch die Euphorie, die einen immer wieder überkommt. Denn Beach House waren zwar schon immer melancholisch, aber nie bedrückend. Und vielleicht nie optimistischer als heute.</p>
<p>Wie Scally in einem <a href="http://pitchfork.com/features/interviews/8831-beach-house/">Interview</a> sagte, haben sich Beach House im Kern nicht verändert. Aber noch einmal verbessert. Und es dürfte für andere Bands in diesem Jahr schwer werden, dieses Ergebnis zu toppen. <em>So what comes after this? Momentary bliss.</em></p>
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		<title>Occam &#8211; My Rorschach</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben]]></category>
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		<description><![CDATA[<p> Viel erfährt man nicht über <a href="http://hu-hu.facebook.com/occamm">Tibor Lázár</a> im Netz. Und das, obwohl er schon seit vielen Jahren in seiner Heimat Ungarn erfolgreich als Drummer in diversen Projekten tätig ist. Als Occam, so der Name seines Soloprojekts, kannte man ihn bis dato allerdings noch nicht. Das dürfte sich bald ändern. Denn <em>My Rorschach</em> ist eines der besten Alben des Jahres.</p>
<p></p>
<p>Zu &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/11/occam_-_my_rorschach-268x268.jpg" alt="" title="occam_-_my_rorschach" width="268" height="268" class="aligncenter size-medium wp-image-5920" /> Viel erfährt man nicht über <a href="http://hu-hu.facebook.com/occamm">Tibor Lázár</a> im Netz. Und das, obwohl er schon seit vielen Jahren in seiner Heimat Ungarn erfolgreich als Drummer in diversen Projekten tätig ist. Als Occam, so der Name seines Soloprojekts, kannte man ihn bis dato allerdings noch nicht. Das dürfte sich bald ändern. Denn <em>My Rorschach</em> ist eines der besten Alben des Jahres.</p>
<p><span id="more-5919"></span></p>
<p>Zu <a href="http://www.zagarmusic.com/bio_tibi_en.php">seinen Einflüssen</a> zählt Lázár sowohl Pole als auch das Cinematic Orchestra &#8211; eine Mischung, die man vielleicht als Referenz für <em>My Rorschach</em> nehmen könnte. Denn tatsächlich ist Occam offenbar in Clicks &#038; Cuts ebenso zuhause wie in traditionellen Jazz-Arrangements. Beeindruckend ist dabei, wie mühelos sich hier Elektronika mit Jazz und Downtempo verknüpft; wie sich vermeintliche akademische Klangexperimente mit einem sehr organischen, geerdeten Sound verbinden. Der ist nicht zuletzt den exzellenten Musikern, neun an der Zahl, geschuldet ist, die an <em>My Rorschach</em> mitgewirkt haben. Und so klingt Occam weniger wie ein Soloprojekt sondern hat, wie eben das Cinematic Orchestra oder auch das Kilimanjaro Darkjazz Ensemble, einen eindeutigen Band-Charakter.</p>
<p>Aber zunächst noch einmal zurück zur elektronischen Seite: Tatsächlich sind es die dubbigen Effekte, das stetige Rauschen und die elektronischen Tupfer, die den roten Faden bilden. Aus diesen Elementen heraus öffnet jeder der zehn Songs allerdings noch weitere Klangräume. Die sind zwar alle musikalisch verortbar, entwickeln aber doch alle ihre eigene Persönlichkeit: <em>Passage</em> und <em>White Flag</em> sind beispielsweise verführerische Late-Night-Jazz-Perlen, denen Sängerin Enikő Hodosi mit ihrer klaren Stimme die nötige Tiefe gibt. <em>La Dolce Vita</em> ist dagegen ganz klar dem Einfluss von Rhythm &#038; Sound geschuldet &#8211; weite Delays umhüllen die Instrumente, die immer wieder im Echo verschwinden. <em>Town of Introspection</em>, vielleicht der Höhepunkt des Albums, demonstriert Lázárs Fähigkeiten als Drummer und windet sich in stolzen neun Minuten unter Vibrafon- und Bläsereinsatz zu einem fulminanten Finale empor, während <em>Diachronity</em> und <em>Anzix</em> zum Schluss noch einmal die introvertierte Seite Occams zeigen &#8211; und sich zum Schluss mit einem einsamen Piano in die Ewigkeit verabschieden.</p>
<p>Nimmt man den Titel des Albums nun wörtlich und versucht, von Occams <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rorschachtest">Rorschachtest</a> auf seine Persönlichkeit zu schließen, kommt der Hobbypsychologe früher oder später zu folgender Diagnose: Absolut faszinierend. </p>
<p><em>&#8220;My Rorschach&#8221; ist auf Lázárs eigenem Label <a href="http://pimodanrecords.com/">Pimodan</a> erschienen. </em></p>
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		<title>Jürgen Müller &#8211; Science of the Sea</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 19:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/08/Jurgen-Muller-Science-Of-The-Sea.jpg"></a></p>
<p>Es gibt Alben, bei denen ist die Entstehungsgeschichte fast so gut wie die Musik an sich: Jürgen Müllers <em>Science of the Sea</em> könnte eines davon sein. Hier ist also ein gewisser Jürgen Müller, Jahrgang 1948, Ozeanologie-Student der Universität Kiel in den späten 70er Jahren. Auf seinem Hausboot richtet er sich ein Studio ein, besorgt sich einige Synthesizer und setzt seine &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/08/Jurgen-Muller-Science-Of-The-Sea.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/08/Jurgen-Muller-Science-Of-The-Sea.jpg" alt="" title="Jurgen Muller - Science Of The Sea" width="328" height="328" class="aligncenter size-full wp-image-5564" /></a></p>
<p>Es gibt Alben, bei denen ist die Entstehungsgeschichte fast so gut wie die Musik an sich: Jürgen Müllers <em>Science of the Sea</em> könnte eines davon sein. Hier ist also ein gewisser Jürgen Müller, Jahrgang 1948, Ozeanologie-Student der Universität Kiel in den späten 70er Jahren. Auf seinem Hausboot richtet er sich ein Studio ein, besorgt sich einige Synthesizer und setzt seine Liebe zur See, zum Ozean und der Fauna des Meeres musikalisch um. Da aber wider Erwarten niemand seine Musik kaufen möchte, verschwindet Müller in der Obskurität aus der er aufgetaucht ist &#8211; und mit ihm 100 selbstgepresste Platten, die dann im Jahr 2011 mysteriöserweise wieder <a href="http://www.foxydigitalis.com/rec_index.html">auftauchen</a> und die Ambient-Welt in Aufregung versetzen.</p>
<p>Wie gesagt, das Album <em>könnte</em> eines dieser Art sein. Vermutlich ist es aber eher ein cleveres PR-Manöver, und der wahre Produzent frönt hinter dem Pseudonym lediglich einer Liebe für Vintage-Synthesizer und Meeresdokumentationen. Jedenfalls scheint die Universität Kiel niemals einen Jürgen Müller <a href="http://holywarbles.blogspot.com/2011/06/jurgen-muller-science-of-sea-1982.html?showComment=1309723028950#c5614040450661790666">gekannt</a> zu haben. </p>
<p>Nun gut, geschenkt. <em>Science of the Sea</em> ist nämlich auch abseits der Legendbildung eine wunderbar harmonische Synthesizer-Reise, die der Nautik auf ihre eigene Weise huldigt. Tatsächlich könnte die Musik so etwas wie der Vorgänger dessen sein, was man einige Jahre später im Technobereich gemeinhin als &#8220;aquatic&#8221; bezeichnet: Aus der stetig fließenden Klangmasse steigen immer wieder kleine, perlende Harmonieblasen nach oben auf, und paaren sich mit diesen leicht unterkühlt-schroffen Synthie-Klängen, die man damals wohl &#8220;futuristisch&#8221; nannte. </p>
<p>Zwischen den Tönen scheint indes etwas zu schweben; man stößt auf ungreifbare Geräusche, die förmlich aus der Tiefe des Meeres hinaufdringen und wiederum etwas Größeres, Unentdecktes und ja, auch Abenteuerliches, vermuten lassen. Es bleibt bei der Vermutung, denn der musikalische Tauchgang dauert gerade einmal 35 Minuten. Und doch, in seiner Kürze liegt auch die Stärke: Es überfordert nicht, sondern regt angenehm an und lädt zum kurzen nachmittaglichen Abschalten ein. Ob die Sache nun tatsächlich vor 30 Jahren oder vor drei Jahren aufgenommen wurde, tut da letztlich nichts mehr zur Sache. <em>Science of the Sea</em> ist gerade aufgrund seines so offensichtlich zur Schau getragenen Retro-Kostüms so erfrischend.</p>
<div align="center"><object height="325" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F926213&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=false&amp;show_artwork=false&amp;color=f89f83"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="325" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F926213&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=false&amp;show_artwork=false&amp;color=f89f83" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></div>
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		<title>Karsten Pflum &#8211; No Noia My Love</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/karsten-pflum-no-noia-my-love/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 20:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/pflum_noia.jpeg"></a></p>
<p>Karsten Pflum bringt uns eines dieser Alben, das zwar problemlos schon vor zehn Jahren hätten erscheinen können, aber gleichzeitig auch zeigt, wie selten diese Musik doch inzwischen geworden ist: In stolzen 75 Minuten drischt Pflum in <em>No Noia My Love</em> den Hörern hyperaktives IDM vom alten Schlag um die Ohren, lässt die metallenen Breaks scheppern, bis sie drohen, ineinander zu &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/pflum_noia.jpeg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/pflum_noia-300x300.jpg" alt="" title="pflum_noia" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-5329" /></a></p>
<p>Karsten Pflum bringt uns eines dieser Alben, das zwar problemlos schon vor zehn Jahren hätten erscheinen können, aber gleichzeitig auch zeigt, wie selten diese Musik doch inzwischen geworden ist: In stolzen 75 Minuten drischt Pflum in <em>No Noia My Love</em> den Hörern hyperaktives IDM vom alten Schlag um die Ohren, lässt die metallenen Breaks scheppern, bis sie drohen, ineinander zu fallen, fast zu stolpern, nur um sich dann doch wieder zu fangen, und mit der ganzen Energie wieder in drei neue Richtungen aufzuspalten. Und gerade wenn man denkt, nicht mehr hinterherzukommen, dass die ganze Sache zu abstrakt wird, dreht Pflum dann plötzlich alles runter und lässt in all der Crunchiness dann doch immer wieder ruhige Beats und Melodien durchblitzen, die in ihrer analogen Unbefangenheit klingen wie Fragmente vergessener Zeiten. </p>
<p>Und doch, wenn dann zum Ende hin auch noch der dezente Wobble eingestreut, wird einem klar, wie unglaublich geschickt hier mit dem musikalischen Erbe gespielt und darauf aufgebaut wird; wie bei allen Referenzen nichts ausgelutscht klingt. Thaddi hat das in der De:Bug so schön <a href="http://de-bug.de/reviews/46750.html">zusammengefasst</a>, dass ich dem nichts mehr hinzuzufügen habe: &#8220;Was für eine Reise in die Vergangenheit! Als Breaks plötzlich Taktgeber für ein kurzes Aufbäumen von Elektronika wurden, Tracks ohnehin schnell waren wie ein Rennauto und immer der größte Quietscher gewann. Und noch viel mehr. Denn was wäre so ein Erbe ohne ein Blick in die Gegenwart. Sensationelles Album. Durch und durch.&#8221;</p>
<p><em>Erschienen auf <a href="http://www.hymen-records.com/">Hymen</a>, Preview gibt es <a href="http://www.whatpeopleplay.com/?redirect=/albumdetails/null/id/38851">hier</a>.</em></p>
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		<title>Tiger &amp; Woods &#8211; Through the Green</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 21:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[disco]]></category>
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		<category><![CDATA[tiger and woods]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1.jpg"></a></p>
<p>Ich sag euch, 2011 wird das Jahr, in dem der Disco-Edit endgültig wiederbelebt wird. Produzenten wie Tensnake und Sound Stream haben in den letzten beiden Jahren zwar schon ordentliche Vorarbeit geleistet, aber niemand dürfte das Konzept so auf den Punkt bringen wie Tiger &#038; Woods, das ominöse Duo mit dem leicht quatschigen Namen, auf ihrem Debütalbum und gleichzeitigem Zwischen-Best-Of <em>Through </em>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1.jpg" alt="" title="Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1" width="400" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-5267" /></a></p>
<p>Ich sag euch, 2011 wird das Jahr, in dem der Disco-Edit endgültig wiederbelebt wird. Produzenten wie Tensnake und Sound Stream haben in den letzten beiden Jahren zwar schon ordentliche Vorarbeit geleistet, aber niemand dürfte das Konzept so auf den Punkt bringen wie Tiger &#038; Woods, das ominöse Duo mit dem leicht quatschigen Namen, auf ihrem Debütalbum und gleichzeitigem Zwischen-Best-Of <em>Through the Green</em>: Hier werden alte Disco-, Boogie- und Soul-Klassiker zu wunderbar schunkelig-verspulten House-Tracks zusammengebastelt, bis sich die Discokugel auf der frisch gewachsten Tanzfläche spiegelt. Von gediegenen Boogie-Downs unterhalb der 120 BpM-Grenze wie <em>Love in Cambodgia</em> und <em>Don&#8217;t Hesitate</em> zu etwas housigeren Slow-Burnern wie <em>Deflowered</em> und <em>Kissmetellmemore</em>: Tiger &#038; Woods graben sich mit Verständnis und Enthusiasmus durch die späten 70er und 80er Jahre, ohne dadurch in die stets lauernde Falle der &#8220;Cheesiness&#8221; zu tappen.</p>
<p>Und das, obwohl es vor allem die Original-Samples sind, mit denen Tiger &#038; Woods hier ihre Hole-in-Ones schlagen (pun intended): <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oNQpmvo2H0U">Music and Lights</a></em> von Imagination bildet beispielsweise sowohl die Hookline als auch die Vocals von <em>Gin Nation</em>, der ersten Single. Und <em>Kissmetellme</em> basiert auf <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lwF5E2CjcQQ">The Way Make You Me Feel</a></em> von Clarity aus dem Jahr 1985. Dass Tiger &#038; Woods es schaffen, sowohl die Integrität der Original-Songs beizubehalten und das ganze gleichzeitig frisch zu machen, ist die große Kunst, die gute Edits ausmacht. Eine Kunst, die das Duo gemeistert hat.</p>
<p>Erschienen ist <em>Through the Green</em> übrigens auf Gerd Jansons Label <a href="http://www.running-back.com/">Running Back</a>. Passt auch wie Arsch auf Eimer, sag ich mal. Eine <a href="http://www.junodownload.com/products/through-the-green/1761284-02/">Preview</a> gibt es bei Juno.</p>
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		<title>13 &amp; God &#8211; Own Your Ghost</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 12:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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<p>Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, heißt es im Volksmund. Betrachtet man <a href="http://www.anticon.com/index.php?section=artist&#038;target=13_God&#038;js=yes">13 &#038; God</a>, scheint das auf den ersten Blick zu stimmen. Wie sonst, fragt man, könnten sich die Weilheimer  Leisetreter von The Notwist denn sonst mit den Leftfield-Rappern von <a href="http://www.discogs.com/artist/Themselves">Themselves</a> getroffen haben? Doch schon nach dem ersten Album war klar, dass das transatlantische Projekt tatsächlich mehr gemeinsam &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/13andgod.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/13andgod.jpg" alt="" title="13andgod" width="380" height="378" class="aligncenter size-full wp-image-5151" /></a></p>
<p>Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, heißt es im Volksmund. Betrachtet man <a href="http://www.anticon.com/index.php?section=artist&#038;target=13_God&#038;js=yes">13 &#038; God</a>, scheint das auf den ersten Blick zu stimmen. Wie sonst, fragt man, könnten sich die Weilheimer  Leisetreter von The Notwist denn sonst mit den Leftfield-Rappern von <a href="http://www.discogs.com/artist/Themselves">Themselves</a> getroffen haben? Doch schon nach dem ersten Album war klar, dass das transatlantische Projekt tatsächlich mehr gemeinsam hat, als man zunächst vermutet: Der kryptische Singsang von Markus Acher passte erstaunlich gut zu den nasalen Raps von Doseone, und die verschrobene Elektronika von Martin &#8216;Console&#8217; Gretschmann ergänzte die knackigen Hip-Hop-Beats von Anticons Haus-Produzent Jel um eine weitere Komponente.</p>
<p>Auf <em>Own Your Ghost</em> treffen diese Einflüsse zum zweiten Mal aufeinander, und das Ergebnis ist einmal mehr exzellent. Griffiger als der Vorgänger, mit markanteren Beats und eingänglicheren Texten, bewegt sich <em>Own Your Ghost</em> wieder in dieser Grauzone zwischen Emo-Rap und Indie-Pop, ohne in Klischees zu verfallen. Textlich geht es, wie auch schon beim Vorgänger, vor allem um die eigene Vergänglichkeit. Doch trotz thematischer Schwere, wirkt <em>Own Your Ghost</em> nicht erschlagend sondern, im Gegenteil, erstaunlich präzise und kurzweilig. Natürlich gibt es dabei Songs, die stärker an The Notwist erinnern (<em>Armored Scarves</em>) und andere, die eher aus der Feder der Kalifornier stammen (<em>Sure as Debt</em>), aber nie hat man das Gefühl, dass hier unüberlegt zusammengepanscht wurde. Dafür ist <em>Own Your Ghost</em> einfach zu homogen, sowohl textlich als auch musikalisch; es ist einmal mehr eine gelungene Symbiose zweier Stile, die sich viel öfters treffen sollten. Und wer es nicht glauben mag: Das funktioniert auch auf der Bühne vorzüglich, wie ich unlängst feststellen durfte.</p>
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		<title>The Weeknd &#8211; House of Balloons</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 20:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/05/weeknd1.jpg"></a></p>
<p>The Weeknd kamen im März wie aus dem Nichts aus Torontos Nachtleben ins Internet und machten mit ihrem Mixtape <em>House of Balloons</em> (den Download gibt es auf der <a href="http://www.the-weeknd.com">Website</a>) <a href="http://www.pitchfork.com/reviews/albums/15264-house-of-balloons/">Furore</a>. Dass der Kopf hinter dem Projekt, Abel Tesfaye, tatsächlich erst 20 Jahre alt ist, ist angesichts des Subtexts in den Lyrics fast schon bedenklich. Denn The Weeknd machen &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/05/weeknd1.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/05/weeknd1-595x396.jpg" alt="" title="weeknd" width="595" height="396" class="aligncenter size-large wp-image-5032" /></a></p>
<p>The Weeknd kamen im März wie aus dem Nichts aus Torontos Nachtleben ins Internet und machten mit ihrem Mixtape <em>House of Balloons</em> (den Download gibt es auf der <a href="http://www.the-weeknd.com">Website</a>) <a href="http://www.pitchfork.com/reviews/albums/15264-house-of-balloons/">Furore</a>. Dass der Kopf hinter dem Projekt, Abel Tesfaye, tatsächlich erst 20 Jahre alt ist, ist angesichts des Subtexts in den Lyrics fast schon bedenklich. Denn The Weeknd machen R&#8217;n'B, das weniger nach der Party am Abend, sondern mehr nach dem Hangover am nächsten Morgen klingt. Nach Kokain und Koitus. Es geht um Partys, flüchtige Bekanntschaften und harte Drogen, um das Zusammenspiel von Abgehen und Abgrund. The Weeknd lassen den Bling-Bling des Genres hinter sich und gehen tiefer in das Unbewusste. Post-R&#8217;n'B quasi. Dunkel und dicht produziert, mit aufwühlenden Texte und einer Stimme, die dieses Spannungsverhältnis noch zusätzlich zu verstärken weiß. Kaum ein anderer Track verkörpert diesen Vibe dabei wie <em>What You Need</em>, diesem vierminütigen Slowburner, der sich mit jedem mal tiefer in die Hirnrinde und Magengegend gleichermaßen bohrt. Oder das sehnsüchtige <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o9PuAm7d0PA">Wicked Games</a></em>. Oder das abrechnend-zweideutige <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HOdNMwTNNhA">Loft Music</a></em>, auf dem nebenbei auch Beach House gesamplet wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Hört euch dieses Mixtape an. <em>Coz that&#8217;s what you need</em>.</p>
<div align="center"><iframe width="590" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/PGCVhhUxnp8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wer es trotzdem noch etwas härter braucht, dem hilft Lemi Vice mit seinem gelungenen Wobble-Remix aus: </p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14355420&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f47565"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14355420&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f47565" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/lemivice/the-weeknd-what-you-need-lemi">The Weeknd &#8211; What You Need (Lemi Vice&#8217;s Let&#8217;s Make Luv Remix)</a> by <a href="http://soundcloud.com/lemivice">Lemi Vice</a></span></p>
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		<title>Knowone &#8211; LP001</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 23:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dub.ambient]]></category>
		<category><![CDATA[house]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/Knowone-LP001.jpg"></a> Die umfassenden, grandiosen Flächen und raumgreifenden Vocal-Samples eines Bvdubs treffen hier auf subtile Breaks und House-Beats, die aus den verraucht-vergessenen Clubs amerikanischer Großstädte hervorzuwehen scheinen. Vielleicht kein Zufall, bei dieser Zusammenstellung, das einer der Tracks offenbar tatsächlich ein <a href="http://www.discogs.com/Unknown-Artist-Knowone-LP001/release/2706915">Remake</a> des Ambient-Meisters ist. Zusätzlich dazu gibt es noch fünf andere Tracks auf der ersten LP des namen- und gesichtlosen Produzenten, wobei &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/Knowone-LP001.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/Knowone-LP001.jpg" alt="" title="Knowone-LP001" width="300" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-4864" /></a> Die umfassenden, grandiosen Flächen und raumgreifenden Vocal-Samples eines Bvdubs treffen hier auf subtile Breaks und House-Beats, die aus den verraucht-vergessenen Clubs amerikanischer Großstädte hervorzuwehen scheinen. Vielleicht kein Zufall, bei dieser Zusammenstellung, das einer der Tracks offenbar tatsächlich ein <a href="http://www.discogs.com/Unknown-Artist-Knowone-LP001/release/2706915">Remake</a> des Ambient-Meisters ist. Zusätzlich dazu gibt es noch fünf andere Tracks auf der ersten LP des namen- und gesichtlosen Produzenten, wobei sich keiner davon unter zehn Minuten präsentiert. Diese Zeit braucht es auch, so wunderbar unaufgeregt gleiten die Stücke dahin und ineinander über, die Kick stets als Echolot im Auge, während draußen, dort hinten am Horizont langsam die Sonne aufgeht. Befreiend. Ergreifend.</p>
<p><a href="http://hardwax.com/62600/">Preview @ Hardwax</a></p>
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		<title>Desolate &#8211; The Invisible Insurrection</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 23:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/desolate.jpg"></a> Bei manchen Platten erübrigt sich im Grunde jede Besprechung, wenn sie jemand anderes schon so punktgenau formuliert hat. Im Falle von Desolates <em>The Invisible Insurrection</em> war das Todd Burns <a href="http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=8605">von RA</a>: &#8220;It&#8217;s among the best albums Burial never made&#8221;. So nüchtern die Erkenntnis so offensichtlich sind die Referenzen, die der Berliner <a href="http://www.myspace.com/svenweisemann">Sven Weisemann</a> hier unter dem Alias Desolat ausspielt: &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/desolate.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/desolate.jpg" alt="" title="desolate" width="480" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-4828" /></a> Bei manchen Platten erübrigt sich im Grunde jede Besprechung, wenn sie jemand anderes schon so punktgenau formuliert hat. Im Falle von Desolates <em>The Invisible Insurrection</em> war das Todd Burns <a href="http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=8605">von RA</a>: &#8220;It&#8217;s among the best albums Burial never made&#8221;. So nüchtern die Erkenntnis so offensichtlich sind die Referenzen, die der Berliner <a href="http://www.myspace.com/svenweisemann">Sven Weisemann</a> hier unter dem Alias Desolat ausspielt: Schon beim ersten Track <em>Imagination</em> fließen Vocal-Snippets, kurze Synth-Stabs und Samples von durchgeladenen Waffen und herunterfallenen Patronenhülsen zusammen, dass man um die Bezeichnung &#8220;burialesk&#8221; einfach nicht herumkommt. Auch der Rest des Albums behält sich diese leicht futuristisch-endzeitmäßige Stimmung vor, die weniger melancholisch daherkommt als noch auf Weisemanns letztem Album <em>Xine</em>.</p>
<p>Und doch: Trotz aller Anleihen zu Burial kann Weisemann auch immer wieder seine eigenen Stärken ausspielen: Die liegen zum einen in der kompositorischen Fähigkeit, als auch im Einsatz von eigens eingespielten Instrumenten. So tauchen auf <em>The Invisible Insurrection</em>, erschienen auf dem Hamburger Label <a href="http://fauxpasmusik.de/">Fauxpas</a>, immer wieder diese gefühlvollen Klavierklänge und Streicher auf, die bereits <em>Xine</em> zu einem Highlight machten. Gerade Songs wie das zentrale Stück <em>Divinus</em> und das eher dubbige <em>Cathartic</em> erfahren dadurch erst ihre eigene, klangliche Tiefe. Wo Burials Tracks immer hörbar &#8220;arbeiten&#8221;, fließen sie bei Weisemann mühelos ineinander über. Damit ist Desolate zwar insgesamt weniger kantig, weniger verschroben, sondern trotz nächtlicher Nebligkeit stets samtiger und organischer als sein Londoner Kollege, kann aber genau dadurch seine Stärken erst entfalten.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8418792&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f19b93"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8418792&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f19b93" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object> </p>
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		<title>The Go! Team &#8211; Rolling Blackouts</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 20:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[brighton]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/01/go-team-rolling-blackouts.jpg"></a></p>
<p>Es ist das dritte Album in doppelt so vielen Jahren vom Sextett aus Brighton, und <a href="http://www.thegoteam.co.uk/">The Go! Team</a> klingen immer noch wie eine Schülerband, die zum ersten Mal so richtig drauf los spielen darf, weil die Eltern gerade aus dem Haus sind: Es scheppert und heult, es kracht und rollt, kurz: es ist ein wunderbar jugendliches Chaos aus schrammeligen Indie-Riffs, &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/01/go-team-rolling-blackouts.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/01/go-team-rolling-blackouts-300x298.jpg" alt="" title="go-team-rolling-blackouts" width="300" height="298" class="aligncenter size-medium wp-image-4772" /></a></p>
<p>Es ist das dritte Album in doppelt so vielen Jahren vom Sextett aus Brighton, und <a href="http://www.thegoteam.co.uk/">The Go! Team</a> klingen immer noch wie eine Schülerband, die zum ersten Mal so richtig drauf los spielen darf, weil die Eltern gerade aus dem Haus sind: Es scheppert und heult, es kracht und rollt, kurz: es ist ein wunderbar jugendliches Chaos aus schrammeligen Indie-Riffs, rumpelnden Drums, Scratches, dramatischen Bläsern und reichlich 70er Jahre TV-Serien-Einschlägen. Dass der Sound auch nach drei Alben immer noch etwas breiig ist, und die Band in den langsameren Momenten immer etwas abflacht, kann man da schon mal außer Acht lassen: So viel Spaß auf einer Platte schaffen nicht viele. <em>Go go go go!</em></p>
<div align="center"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/bWCN1v0u4kU" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></div>
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		<title>Bastian Wegner &#8211; Elmsfeuer</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 19:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/12/elmsfeuer.jpg"></a></p>
<p>Nein, diesmal gibt es keine Minimal-Elektronika auf dem wiederbelebten <a href="http://www.sahkorecordings.com/sahko-024.php">Sähkö</a>, sondern angestaubt jazzige Kompositionen des Kölners Bastian Wegner. Dazu Streicher, opulent, die immer wieder überfallartig auftauchen, wenn man gerade seinen Blick vom Schreibtisch aus dem Fenster, auf die Hauswände, die einzeln beleuchteten Zimmer des Hinterhauses und die mit Schnee beladenen Dachgiebel gleiten lässt. Abdriften, das ist erlaubt. Abschalten nicht. &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/12/elmsfeuer.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/12/elmsfeuer.jpg" alt="bastian wegner elmsfeuer" title="elmsfeuer" width="333" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-4371" /></a></p>
<p>Nein, diesmal gibt es keine Minimal-Elektronika auf dem wiederbelebten <a href="http://www.sahkorecordings.com/sahko-024.php">Sähkö</a>, sondern angestaubt jazzige Kompositionen des Kölners Bastian Wegner. Dazu Streicher, opulent, die immer wieder überfallartig auftauchen, wenn man gerade seinen Blick vom Schreibtisch aus dem Fenster, auf die Hauswände, die einzeln beleuchteten Zimmer des Hinterhauses und die mit Schnee beladenen Dachgiebel gleiten lässt. Abdriften, das ist erlaubt. Abschalten nicht. Einzelne Klaviertöne, so sparsam eingespielt, dass man zeitweilen die Luft anhalten möchte. Das ist Wärme und Kälte gleichermaßen, doch letzteres überwiegt trotz allem, da ist man sich einig. Dort, hinter dem Haus, über dem Dach, ist die Stadt, deren Lichter am milchigen Abendhimmel zusammenfließen wie ein Stück in das nächste. Und drinnen: Kerzenlicht, aber nicht zuviel. Es würde <em>Elmsfeuer</em> nicht gerecht werden, diese Helligkeit ebensowenig wie die gespielte Romantik. Stattdessen Hoffnung, ein bisschen, zwischen den Noten.</p>
<p><a href="http://hardwax.com/audio/62/62234/62234_01.mp3">Bastian Wegner &#8211; Gold</a><br />
<a href="http://hardwax.com/audio/62/62234/62234_10.mp3">Bastian Wegner &#8211; Save Our Souls</a></p>
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		<title>The Hundred in the Hands &#8211; s/t</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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<p>So in etwa könnte die Kurzbiografie von <a href="http://thehundredinthehands.com/">The Hundred in the Hands</a> lauten: Ein Männlein-Weiblein Duo aus Brooklyn, das Indiepop mit Elektronik macht. Das allein wäre für mich schon Grund genug, einen weiten Schritt um die Musik der Band zu machen. Wieso ich es doch nicht getan habe, liegt wohl vor allem am Label, auf dem das selbstbetitelte Debütalbum nun &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/up-1hundred_in_the_hands.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/up-1hundred_in_the_hands-300x300.jpg" alt="" title="up-1hundred_in_the_hands" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-4132" /></a></p>
<p>So in etwa könnte die Kurzbiografie von <a href="http://thehundredinthehands.com/">The Hundred in the Hands</a> lauten: Ein Männlein-Weiblein Duo aus Brooklyn, das Indiepop mit Elektronik macht. Das allein wäre für mich schon Grund genug, einen weiten Schritt um die Musik der Band zu machen. Wieso ich es doch nicht getan habe, liegt wohl vor allem am Label, auf dem das selbstbetitelte Debütalbum nun erschienen ist: Warp. Und wenn Warp Records in den letzten Jahren eines gezeigt hat, dann dass sie immer wieder ein gutes Gespür für interessante Bands haben. The Hundred in the Hands beweisen das einmal mehr, denn statt selbstreferentiellen Retro-Synthpop für die Hipster-Kommunen in Williamsburg gibt es tatsächlich einige gute Songs, die auch den kommenden Winter überdauern könnten.</p>
<p>Die Stärke des Duos besteht darin, sich trotz so offensichtlicher Einflüsse nicht in Klischees zu verfangen. Denn Natürlich ist diese Mischung aus Gitarren, Synthesizern und Drums aus der Konserve alles andere als neu. Doch The Hundred in the Hands sorgen, vielleicht auch dank der überzeugenden Stimme von Sängerin Eleanore Everdell, immer wieder für kleine Überraschungen. So zeugt gleich der Opener <em>Young Aren&#8217;t Young</em> mit seiner Synthesizer-Melodie und Glitzer-Feeling von einem gewissen 80er-Jahre Discochic, der immer wieder durchscheint, wenn Friedman und Everdell das Tempo anziehen. <em>Last City</em> und das bereits als Single erschienene <em>Dressed in Dresden</em> sind dagegen deutlich gitarrenlastiger und kokettieren mit trotziger Rock-Attitüde. Dagegen ist <em>Pigeons</em> mit seiner treibenden Kickdrum und eingänglicher Bassline ein heißer Anwärter auf den Pop-Track des Jahres. Und spätestens wenn es beim folgenden <em>Commotion</em> etwas schwermütiger wird, und sich Everdells Gesang in Wehleidigkeit verliert, ist man irgendwie gefangen in diesem Album, das mit seinen knapp 40 Minuten auch genau die richtige Länge hat.</p>
<p>Natürlich klingt das alles trotzdem irgendwie auch nach New York, nach Röhrenjeans und einer gewissen jugendlichen Trotzigkeit, sodass gelegentlich auch Vergleiche mit Kollegen wie beispielsweise den Yeah Yeah Yeahs nicht ausbleiben. Trotzdem: The Hundred in the Hands können als Projekt überzeugen, vielleicht gerade weil sie aus so scheinbar Altbekanntem so viel herausholen. </p>
<p>An dieser Stelle sei auch noch auf die schicke <a href="http://thehundredinthehands.com/">Website</a> der Band hingewiesen. The Hundred in the Hands sind zudem momentan auf Tour &#8211; am 17.11. spielen sie in Berlin im Berghain. </p>
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		<title>Walkner.Möstl &#8211; Structures</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 11:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/Structures-Front-Cover.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.walknermoestl.com/">Walkner.Möstl</a>, das ist gute alte Wiener Schule. Man erinnert sich: G-Stone, Kruder &#038; Dorfmeister, Peace Orchestra, Tosca, Sofa Surfers &#8211; die Downbeat-Legenden der späten 90er Jahre. Auch Uwe Walkner und Klaus Möstl gehörten dazu, damals. Im Jahr 2000 erschien ihr Album <em>Heaven or Hell</em>, das immer gern übersehen wird wenn man zurückblickt, aber sich mit Recht eines der &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/Structures-Front-Cover.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/Structures-Front-Cover-300x272.jpg" alt="walkner moestl structures" title="Structures Front Cover" width="300" height="272" class="aligncenter size-medium wp-image-4119" /></a></p>
<p><a href="http://www.walknermoestl.com/">Walkner.Möstl</a>, das ist gute alte Wiener Schule. Man erinnert sich: G-Stone, Kruder &#038; Dorfmeister, Peace Orchestra, Tosca, Sofa Surfers &#8211; die Downbeat-Legenden der späten 90er Jahre. Auch Uwe Walkner und Klaus Möstl gehörten dazu, damals. Im Jahr 2000 erschien ihr Album <em>Heaven or Hell</em>, das immer gern übersehen wird wenn man zurückblickt, aber sich mit Recht eines der besten des Genres nennen darf. Zehn Jahre hat es gedauert, bis das Duo ihr zweites Album nachlegt. <em>Structures</em> heißt es. Man kann sich alles vorstellen nach so langer Pause, und eine berechtigte Frage stellt sich: Wie klingt es? Immerhin, es gibt nicht mehr allzu viele Downtempo-Alben dieser Tage, jedenfalls in dieser Hinsicht müsste man sich keine Sorgen machen wenn es die Tradition verfolgt. Doch man kann sich die Erklärungen sparen, denn <em>Structures</em> klingt nach vielem, aber nicht nach Downtempo.</p>
<p>Tatsächlich haben Walkner und Möstl in den letzten Jahren offenbar ganz genau hingehört, was denn so im weiten Feld des Dub passiert. Und die Einflüsse hört man: Die bratzigen Basslines bei Tracks wie <em>Meanwhile</em>, <em>Promise</em> (beide mit Vocals von Sängerin Eva Klampfer) und <em>Dragoneye</em> könnten mit ihrem dezenten Wobble-Einschlag auch aus der illustren Londoner Dubstep-Szene stammen. Die andere Hälfte des Albums atmet dagegen mehr Dub als Step: <em>Crab Apple</em> und <em>Ascend</em> beispielsweise bewegen sich im Rahmen der technoideren Schiene, die man in den letzten Jahren von Produzenten wie 2562 und auch Martyn kennen- und schätzen gelernt hat. Andere, wie <em>Faces</em> und <em>Head Down</em>, erinnern mit viel Echo und Delay dagegen an die Dubs von Brendon Möllers Beat Pharmacy. </p>
<p>Die Referenzen sind also ausgelotet, aber Walkner.Möstl behalten sich auch ihre eigenen Stärken vor. Und so klingt <em>Structures</em> in der Summe nicht nur erstaunlich vielschichtig, sondern auch sehr gut produziert mit viel Tiefe im Sound und Hang zum Detail. Und das von zwei Herren, die vor zehn Jahren noch die von Kritikern oft verschmähte &#8220;Fahrstuhlmusik&#8221; gemacht haben. Respekt.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4991665&#038;secret_url=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4991665&#038;secret_url=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/walkner-moestl/walkner-moestl-structures-snippets-1">Walkner Moestl Structures Snippets 1</a> by <a href="http://soundcloud.com/walkner-moestl">WALKNER.MOESTL</a></span> </p>
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		<title>Good Guy Mikesh &#8211; Spare (Ki Records)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rydm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Singles]]></category>
		<category><![CDATA[Good Guy Mikesh]]></category>
		<category><![CDATA[house]]></category>
		<category><![CDATA[Ki Records]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/08/goodguiymikesh.jpg"></a></p>
<p>Kennt man doch: vor lauter Beziehungsstreit will man sich nur noch den Starfighterhelm aufsetzen und mit dem Millenium Falcon flüchten. Fastforward, mindestens zweifache Lichtgeschwindigkeit, durch vierzehn Wurmlöcher. Dabei  immer schön die Gefühle fließen lassen: ruhig mal wehleidig in den Vocoder singen, während man durchs Sternenfeld jagt. Realitätsflucht, Zeitreise und Liebe: gleich drei große Themen werden von <a href="http://www.myspace.com/goodguymikesh">Good Guy Mikesh</a> melodisch &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/08/goodguiymikesh.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/08/goodguiymikesh-300x300.jpg" alt="" title="goodguiymikesh" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-4045" /></a></p>
<p>Kennt man doch: vor lauter Beziehungsstreit will man sich nur noch den Starfighterhelm aufsetzen und mit dem Millenium Falcon flüchten. Fastforward, mindestens zweifache Lichtgeschwindigkeit, durch vierzehn Wurmlöcher. Dabei  immer schön die Gefühle fließen lassen: ruhig mal wehleidig in den Vocoder singen, während man durchs Sternenfeld jagt. Realitätsflucht, Zeitreise und Liebe: gleich drei große Themen werden von <a href="http://www.myspace.com/goodguymikesh">Good Guy Mikesh</a> melodisch in berühungsempfindlichem Gesang angerissen. Also ich versteh die Vocals auf der <a href="http://www.ki-records.com/">Ki004</a> vollkommen. Auf der B-Seite versetzt <a href="http://www.myspace.com/christianloeffler">Christian Löffler</a> den Track in goldenrote Spätdämmerung und lässt den Beziehungsstress schön luzide in Carbonit abtauchen.  Beim <a href="http://www.myspace.com/marbertrocel">Marbert Rocel</a> Remix seh ich dann allerdings die Tusken Raider mit Daftpunk und C3P0 am Hüfte kreisen. <a href="http://www.myspace.com/manoletough">Mano Le Tough</a> legt drumlastiger zwei Zähne zu und Alex Boman macht dann komplett sein eigenes reduziertes Ding: schwiepschwiep und die Vocals sind weggelasert. Nach dieser Zeitreise durch vier Remixe sollte der frühmorgendlichen Versöhnungssequenz auf Alderan dann aber auch nichts mehr im Wege stehen. [rydm]</p>
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