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	<title># thelastbeat.com &#187; Alben</title>
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	<description>Sympathy for Disruption</description>
	<pubDate>Thu, 08 May 2008 17:36:20 +0000</pubDate>
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		<title>VA - Compost Blacklabel Series Vol.3</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 07:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Compost Upcomer Jay Shepheard hat  für diese feine Serie tief in die Plattentasche geschaut, und 14 Housetracks gefunden, die nicht nur exzellent serviert sind wie ein guter Cocktail, sondern auch in Sachen Mixing noch das passende Schirmchen oben drauf spannen. Unter einigen unbekannteren Künstlern finden sich Songs von Alex Attias, Manuel Tur, Motor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080505.jpg" class="alignright" alt="compost blacklabel series" /> Compost Upcomer Jay Shepheard hat  für diese feine Serie tief in die Plattentasche geschaut, und 14 Housetracks gefunden, die nicht nur exzellent serviert sind wie ein guter Cocktail, sondern auch in Sachen Mixing noch das passende Schirmchen oben drauf spannen. Unter einigen unbekannteren Künstlern finden sich Songs von Alex Attias, Manuel Tur, Motor City Drum Ensemble, Wagon Cookin und Mr. Shepheard selbst – eine Mischung zwischen deepen, hedonistischen Grooves und straightem Vocalhouse, was sich in einem durchweg guten Flow zeigt, der gespickt mit einigen prägnanten Highlights ist – für mich kurzum eine der besten House Mix-CDs des noch jungen Jahres.</p>
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		<title>Osborne - Osborne</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 09:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Es kommt nicht oft vor, dass der Opener eines Albums auch gleichzeitig der längste Track ist. Doch beim Debüt-Album von Todd Osborn, einem Producer aus Michigan, dessen musikalische Wurzeln stark mit Detroit verwachsen sind, ist nichts wie es scheint. Das selbstbetitelte Album ist eine echte Wundertüte, die mit 78 Minuten Spielzeit bis zum Rand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Es kommt nicht oft vor, dass der Opener eines Albums auch gleichzeitig der längste Track ist. Doch beim Debüt-Album von <strong><a href=" http://www.myspace.com/soundmurderer">Todd Osborn</a></strong>, einem Producer aus Michigan, dessen musikalische Wurzeln stark mit Detroit verwachsen sind, ist nichts wie es scheint. Das selbstbetitelte Album ist eine echte Wundertüte, die mit 78 Minuten Spielzeit bis zum Rand gefüllt ist, und genau deswegen so viel Spaß macht.</p>
<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080425.jpg" class="alignleft" alt="osborne" /> <em>16th Stage</em> heißt der Opener, der mit einem luftig-lockeren Groove und elegischen Streichern und Glockenspielen schon mal die Stimmung des Albums anklingen lässt, auch wenn man sich nicht zu früh auf eine Schublade verlassen sollte. Mehr zur Sache geht es dann mit <em>Downtown</em> und <em>Evenmore</em>, und spätestens hier merkt man, wo Osbornes Einflüsse liegen, denn selten hört man einen Track, der so offensichtlich dem alten Detroit- und Chicago-Housesound Tribut zollt. Es sind diese nostalgischen Piano- und Streichereinlagen, die das ganze Album durchziehen, und das, obwohl Osborne sich von Track zu Track in eine andere Richtung bewegt, und es den Anschein hat, als kommen 1000 Ideen auf einmal zusammen. Das Faszinierende ist: es funktioniert, denn nie hat man das Gefühl, dass hier irgendetwas nicht an seinem Platz ist, und selbst das etwas bizarre, aber aufheiternde <em>Definition of a Breakdown</em> wirkt ebenso wenig außer Kontext wie das verspielte Interlude <em>Suffer</em>, das ein wenig klingt wie Luke Viberts frühere Acid-Produktionen, oder das von Tribal-Drums und afrikanischen Gesängen angetriebene <em>Afrika</em>.</p>
<p>Die Stärken liegen jedoch ganz klar bei den Techno- und Housetracks. Gerade <em>L8</em> ist ein fantastisches Stück Detroit-Nostalgie, dessen staubtrockene Snares und HiHats, ebenso wie bei <em>Junk Food</em> mit einer ordentlichen Brise Acid abgeschmeckt sind, und dabei klingen wie Warehouse Rave zu seinen besten Zeiten. Als Gegenpol wirken da Tracks wie <em>Ruling</em> oder das letztjährige <em>Outta Sight</em>, zwei astreine Housetracks, wobei gerade ersteres mit einem eingängigen, fast poppigen Vocalsample wunderbar nach Frühling klingt. Gerade in der zweiten Hälfte des Albums wird Osbornes eigener Stil immer mehr deutlich, bei dem pumpende Technosmasher á la <em>Air Pistol</em> den verträumten Synthlines von <em>Detuned</em> und den flirrenden Streichern von <em>Fresh</em> gegenüber stehen, als wäre es das natürlichste auf der Welt.</p>
<p>Osbornes Debütalbum ist ebenso nostalgisch wie frisch, melancholisch und hedonistisch zugleich, es springt zwischen Genregrenzen und klingt dabei trotzdem wie aus einem Guss, es ist ein Tribut an Detroit, an Chicago, an Acid und Vocalhouse, bei dem man sich wünscht, die Nacht würde nie zu Ende gehen. Ein Kompliment, an eines der besten Alben des laufenden Jahres! Hätte ich das Album vor einigen Wochen bei Osbornes Gig in der Berliner Panoramabar schon gehört, vielleicht wäre ich mit anderen Augen (und vor allem Ohren) an die Sache herangegangen.</p>
<p># <a href="http://www.spectralsound.com/">Spectral Sound</a><br />
# Preview @ <a href="http://ghostly.com/releases/osborne">Ghostly</a></p>
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		<title>VA - Diamanten &#038; Raketen II</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 20:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Weniger aktuelle Compilation als Labelschau, hat man bei Klang diese 14 Tracks aus dem Backkatalog ausgegraben, die mit straighten Technotracks von Misc, Alex Cortex und Raudive, seltsamen Lounge- und Funkausflügen von Silo und Anthony Shakir,  flirrender Glitch-Elektronika von Eight Miles High und einer ganzen Menge anderer ungeschliffender Diamanten so ziemlich das gesamte – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080424c.jpg" class="alignright" alt="diamanten &#038; raketen" /> Weniger aktuelle Compilation als Labelschau, hat man bei Klang diese 14 Tracks aus dem Backkatalog ausgegraben, die mit straighten Technotracks von Misc, Alex Cortex und Raudive, seltsamen Lounge- und Funkausflügen von Silo und Anthony Shakir,  flirrender Glitch-Elektronika von Eight Miles High und einer ganzen Menge anderer ungeschliffender Diamanten so ziemlich das gesamte – Achtung - Klang-Universum abdecken. Zum Schluss gibt es gar noch einen gänzlich beatlosen Alter Ego Track aus dem Jahre 1996, als man statt brachialem Geklöppel noch in ruhig-plinkernde Elektronikkompositionen vertieft war. Alleine deswegen ist diese Compilation vermutlich für alle zu empfehlen, die sich mit der Vielseitigkeit des Labels vertraut machen wollen. Für alle anderen gibt es vermutlich keine Überraschungen, aber evtl. einige Wiederentdeckungen.</p>
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		<title>Fenin - Been Through</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 17:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ So wie auf dem Cover eine schemenhafte Person aus dem Nebel tritt, steigen bei Fenins zweiten Album auf Shitkatapult wunderbar pulsierende Dubsounds aus dem Äther auf, während elektronische Fragmente durchgängig wie Staubpartikel in der aufgehenden Sonne tanzen. Vier Songs wurden mit Gorbi aufgenommen, einem Sänger aus Ghana, dessen gefühlvolle Stimme Tracks wie das fantastische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080417b.jpg" class="alignleft" alt="fenin - been through" /> So wie auf dem Cover eine schemenhafte Person aus dem Nebel tritt, steigen bei <a href="http://www.myspace.com/feninmusic">Fenins</a> zweiten Album auf <a href="http://www.shitkatapult.com/">Shitkatapult</a> wunderbar pulsierende Dubsounds aus dem Äther auf, während elektronische Fragmente durchgängig wie Staubpartikel in der aufgehenden Sonne tanzen. Vier Songs wurden mit Gorbi aufgenommen, einem Sänger aus Ghana, dessen gefühlvolle Stimme Tracks wie das fantastische <em>A Try</em> zu einer ganz neuen Form des &#8220;Conscious Dub&#8221; auferstehen lassen, und bei <em>Colourfields</em> mit Elementen afrikanischer Musik eine scheinbar natürliche Symbiose eingeht. </p>
<p>Doch neben der nachdenklichen Seite hat <em>Been Through</em> auch luftig-lockere Momente anzubieten, wie beispielsweise das B-Boy Discobreak in <em>Breakin</em>, die Riddims von Scorcha bei <em>Complain</em>, oder die stark gefilterten Gitarren-Loops bei <em>Miles and More</em>. Ein durchweg angenehmes Album, das klassische Dubelemente auf erfrischend neue, nie aufdringliche, aber stets interessante Weise einzusetzen weiß, zwischendurch immer wieder subtile Elektronika-Elemente durchschimmern lässt, und mit <em>A Try</em> sogar einen kleinen, unscheinbaren Hit landet. Eine schöne Angelegenheit.</p>
<p>Für <em>A Try</em> gibt es ebenfalls ein Video, das zwar nicht sehr spannend ist, wir als kleinen Teaser aber auch nicht vorenthalten wollen:</p>
<div align="center"><embed src="http://www.youtube.com/v/JITyViEMfFA&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></div>
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		<title>Anja Schneider - Beyond the Valley</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 06:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Laut Pressetext ist Beyond the Valley der Soundtrack für einen Ort jenseits des Bekannten, ein Ort, der Exotik und Mysteriöses verbreitet. Und ja, man kann es durchaus fühlen, zumindest ansatzweise. Schon die Steel Drums im sicherlich nicht ganz zufällig betitelten Opener Safari haben eine verlockende Anziehungskraft, die man nicht bei jedem Technoalbum hört, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080417.jpg" class="alignleft" alt="anja schneider - beyond the valley" /> Laut Pressetext ist <em>Beyond the Valley</em> der Soundtrack für einen Ort jenseits des Bekannten, ein Ort, der Exotik und Mysteriöses verbreitet. Und ja, man kann es durchaus fühlen, zumindest ansatzweise. Schon die Steel Drums im sicherlich nicht ganz zufällig betitelten Opener <em>Safari</em> haben eine verlockende Anziehungskraft, die man nicht bei jedem Technoalbum hört, und auch <em>Mole</em>, die erste Single, ist ein anmutiger, von Tribal-Percussion getriebener Minimaltrack, bei dem immer wieder kurze, prägnante Melodiefragmente aufblitzen. <em>Maki</em>, eines der Highlights, lässt mit dubbiger Bassline und reichlich Echo viel Freiraum um sich zu entfalten, bevor sich wie der Tempel im Dschungel plötzlich ein Piano erhebt und mit geradezu hedonistischen Streichern, die nicht von ungefähr auch an alte Houseproduktionen erinnern, zu einer mystisch-faszinierenden Eleganz verschmilzt. Auch <em>Belize</em> und <em>Cascabel</em> wissen durch ihren exotischen Anstrich zu überzeugen, und zum Schluss findet sich der Hörer gar noch in der verführerischen Aura eines Half-Step-Tracks wieder. </p>
<p>Wie auch schon die früheren Produktionen von <a href="http://www.myspace.com/anjaschneider">Anja Schneider</a>, wiegen sich auch die Tracks auf <em>Beyond the Valley</em> in reichlich Echo, wirken stets fokussiert treibend, nie nervös, nie überproduziert, und immer mit einem Auge in Richtung Dancefloor schielend, wobei die Tracks meiner Meinung nach schon immer mehr für die früheren Stunden als die Peaktime abgesehen waren. Daran ändert sich auch weiterhin nichts. Wer Tracks wie <em>Addicted</em> mochte, wird an diesem Album seinen Spaß haben.</p>
<p>Doch leider tappt Anja Schneider etwas in die Falle der Albumlänge, denn die Spannungskurve hält sich nicht ganz bis zum Ende. Dafür gibt es zwischendurch doch einige Tracks, bei denen man in zu gewöhnliche Pattern abdriftet, in denen die Tracks ineinander verwischen, was nichts daran ändert, dass man dieses Album ohne Probleme durchhören kann, nur fragt man sich bei einigen Tracks anschließend wie genau sie eigentlich geklungen haben. Wer das zu ignorieren weiß, wird diesen verheißungsvollen Ort jenseits des Tals vielleicht früher als erwartet entdecken.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.thelastbeat.com/?p=1295&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_1295" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
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		<title>Pluxus - Solid State</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 21:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Pluxus auf Kompakt? Den Namen musste ich erstmal googeln. Hinter dem Projekt stecken offensichtlich drei Schweden, die allerdings nicht für die Rückkehr von Schlagertechno bei Kompakt stehen, sondern laut Wikipedia waschechte ‚Bitpopper‘ sind. Mal von den Wortspielen abgesehen, ist Solid State  die Neuauflage des Album gleichen Namens, das bereits 2006 erschienen ist. Pluxus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080415.jpg" class="alignright" alt="pluxus - solid state" /> <a href="http://www.myspace.com/pluxus">Pluxus</a> auf Kompakt? Den Namen musste ich erstmal googeln. Hinter dem Projekt stecken offensichtlich drei Schweden, die allerdings nicht für die Rückkehr von Schlagertechno bei Kompakt stehen, sondern laut Wikipedia waschechte ‚Bitpopper‘ sind. Mal von den Wortspielen abgesehen, ist <em>Solid State</em>  die Neuauflage des Album gleichen Namens, das bereits 2006 erschienen ist. Pluxus produzieren kompakte, größtenteils instrumentale Tracks, die zwischen verschrobener Vintage-Synthesizer-Madness und klassisch akustischer Instrumentierung primär im experimentell-elektronischen Sektor anzusiedeln sind, auch wenn einige Tracks zumindest eine kleine, gewagte Bassline anklingen lassen, und schüchtern in Richtung Synthpop schielen. Trotzdem dominieren neben einigen entspannteren, fließenden Kompositionen größtenteils die komplexen Rhythmen und Klangexperimente, die zwar interessant anzuhören sind, aber auch teilweise schnell anstrengend werden, und damit sicherlich geteilte Meinungen unter den Kompakt-Freunden auslösen werden. Über die Release-Politik in Köln wunder ich mich ja schon lange nicht mehr.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.thelastbeat.com/?p=1293&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_1293" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
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		<title>Robert Hood - Fabric 39</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 22:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Robert Hood lässt in seinem Fabric Mix die eigenen Referenzen sicherlich nicht unbeachtet. Knapp ein Drittel der 32 Tracks lassen sich auf die Feder des Detroit-Altmeisters zurückführen, was natürlich auch den Sound maßgeblich beeinflusst: Fabric 39 ist ein Ausflug durch Robert Hoods musikalische Sozialisation zwischen fröhlichen Detroit-House-Tracks und minimalen Technostampfern. Gespickt mit Klassikern diesseits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080404.jpg" class="alignleft" alt="robert hood - fabric 39" /> <strong>Robert Hood</strong> lässt in seinem <a href="http://www.fabriclondon.com/">Fabric</a> Mix die eigenen Referenzen sicherlich nicht unbeachtet. Knapp ein Drittel der 32 Tracks lassen sich auf die Feder des Detroit-Altmeisters zurückführen, was natürlich auch den Sound maßgeblich beeinflusst: Fabric 39 ist ein Ausflug durch Robert Hoods musikalische Sozialisation zwischen fröhlichen Detroit-House-Tracks und minimalen Technostampfern. Gespickt mit Klassikern diesseits und jenseits des Atlantik, werden hier in 70 Minuten vor allem die tanzbaren Facetten des Genres durchlaufen, von den klassischen Strings und harten, klaren Drums hin zu melancholischen Synth-Stabs und hallenden Dubs. Kaum ein Track verweilt länger als zwei Minuten, das alles pendelt sich bei gut 130bpm ein, und wird auch im Verlauf des Mix kaum unterbrochen. Bedingungslose Tanzbarkeit als Prämisse, ähnlich kompromisslos die Durchführung. Doch wenn sich Hood kurz vor dem Ende dann noch noch etwas öffnet, und mit dem eigenen &#8220;The Greatest Dancer&#8221; plötzlich doch noch schwer in elegische Housesphären abdriftet, muss sich zwangsweise ein zufriedenes Lächeln in die Gesichter der Hörer zaubern.</p>
<p># Fabric 39 @ <a href="http://www.amazon.com/Fabric-39-Robert-Hood/dp/B00114XR9U">Amazon</a></p>
<p><code>(aus <a href="http://www.de-bug.de">De:Bug 122</a>)</code></p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.thelastbeat.com/?p=1277&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_1277" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
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		<title>Claro Intelecto - Metanarrative</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/claro-intelecto-metanarrative/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 15:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Mark Stewart (nicht der, der andere) alias Claro Intelecto ist zurück. Nachdem sein erstes Album Neurofibro im Jahre 2004 noch etwas untergegangen ist, hat er sich mit einer Reihe hochgelobter EPs auf Modern Love in den letzten Jahren selbst auf die (Dub)Techno Landkarte platziert. Jetzt ist er mit seinem zweiten Album Metanarrative endgültig angekommen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080326b.jpg" class="alignright" alt="claro intelecto - metanarrative" /> Mark Stewart (nicht der, der andere) alias Claro Intelecto ist zurück. Nachdem sein erstes Album <em>Neurofibro</em> im Jahre 2004 noch etwas untergegangen ist, hat er sich mit einer Reihe hochgelobter EPs auf Modern Love in den letzten Jahren selbst auf die (Dub)Techno Landkarte platziert. Jetzt ist er mit seinem zweiten Album <em>Metanarrative</em> endgültig angekommen, aber nicht ohne seinen eigenen Sound weiterentwickelt zu haben. Denn wo die <em>Warehouse Sessions</em> noch in düsteren Warehouse Szenarien schwelgten, und mit tiefen Basslines und durchdringenden Dub-Elementen den Sound des Labels noch weiter ausdefinierten, blinzelt bei <em>Metanarrative</em> wieder die frühmorgendliche Sonne aus der Nacht.</p>
<p>Lediglich acht Stücke finden sich auf <em>Metanarrative</em>, aber die 40 Minuten zeugen nicht von Mangel an Material, sondern unterstreichen vielmehr die Konsequenz, mit der Mark Stewart seine Musik behandelt. Schon die warmen, weichen Synths, die sich im Opener <em>Operation</em> gepaart mit analogen Retrosounds erheben, weisen darauf hin, dass es wieder eine sehr deepe Angelegenheit werden wird. Das erste Ausrufezeichen setzt kurz darauf <em>Harsh Reality</em>, ein herrlich melancholisches Kleinod des Techno-Writertums, das behaglich im Midtempo vor sich hingroovt, während Glockenspiel und subtile Chords sich wie eine wärmende Decke darüberlegen. Ähnliches gilt auch für <em>Innocence</em>, dessen Titel nicht passender sein könnte; zwischen tiefem Bass und reichlich Echo erheben sich schwelgerische, geradezu herzerwärmende, aber doch unschuldige Chords, so dass man vermutlich zwei mal nachschauen, oder eher hinhören muss ob es sich hier wirklich um Claro Intelecto handelt. Diese Melancholie hat schon immer bei seinen Produktionen durchgeschimmert, wird aber in der ersten Hälfte von <em>Metanarrative</em> um einiges offener präsentiert.</p>
<p>Spätestens die zweite Hälfte des Albums lässt dann aber keine Fragen mehr offen; <em>Gone to the Dogs</em> erinnert wohl am ehesten an die <em>Warehouse Sessions</em>, und baut sich langsam zu einem treibenden, vielleicht auch etwas unterkühlten Technoschieber auf. Das vorab als 12&#8243; veröffentlichte <em>Dependant</em> ist Claro Intelecto in Reinkultur, das mit glasklarer, filigraner Percussion, reichlich Echo und hallenden Vocalsamples hypnotisch kreisend zwischen Manchester Warehouse und Berlin Dubtechno fliegt. Zum Schluss folgt mit <em>Beautiful Death</em> ein liebevolles, gänzlich beatloses Goodbye, bis die im Herzschlag pulsierende Bassline letztendlich auch verstummt bevor die Nacht zu Ende ist. </p>
<p>Was bleibt sind 40 Minuten fokussierter, mit Dub und subtiler Melancholie gespickter Techno, der zwar zum einen sehr Retro klingt, auf der anderen Seite aber auch kaum besser den Sound von Modern Love auffangen könnte. Die zwei Seiten von <em>Metanarrative</em> ergänzen sich letztendlich blendend, auch wenn ich persönlich die erste Hälfte etwas interessanter finde. Ein Listening-Album und ein Grower, ohne Frage.</p>
<p># <a href="http://www.modern-love.co.uk/">Modern Love</a><br />
# <a href="http://www.claro-intelecto.com/">Claro Intelecto</a><br />
# <a href="http://www.boomkat.com/item.cfm?id=80894">Metanarrative @ Boomkat</a></p>
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		<title>J Dilla - Jay Love Japan</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 15:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Über den Einfluss von J Dilla aka Jay Dee braucht man nicht mehr viel zu sagen. Wie kaum ein zweiter hat er es verstanden holprige Hip Hop Beats mit einer Brise Soul und Crossover-Tauglichkeit zu kombinieren, die im Verlauf seiner leider viel zu kurzen Karriere Producer wie Kanye West maßgeblich beeinflusst haben, und ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Über den Einfluss von J Dilla aka Jay Dee braucht man nicht mehr viel zu sagen. Wie kaum ein zweiter hat er es verstanden holprige Hip Hop Beats mit einer Brise Soul und Crossover-Tauglichkeit zu kombinieren, die im Verlauf seiner leider viel zu kurzen Karriere Producer wie Kanye West maßgeblich beeinflusst haben, und ihn bis zu seinem Tod 2006 zu einem der am meisten respektiertesten Producer des letzten Jahrzehnts machten. Seine Art, direkt über die ungemasterten Samples aufzunehmen, die Verwendung angestaubter Soulsamples und dreckiger Breaks, die stets genau auf den Punkt zurecht geschnitten waren, sich nie im überproduzierten Pathos verlierten, dieser gezielt reduzierte Ansatz war das Markenzeichen von J Dilla, der zunächst mit Slum Village bekannt wurde, bevor er sich auch als Soloproducer etablierte, und zusammen mit Madlib als Jaylib eine durschlagende Kollabo veröffentlichte. Die Fähigkeit, aus unscheinbaren Instrumentals solch emotionale Tiefe herauszuholen, haben meiner Meinung nach nur wenige Producer. </p>
<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080323.jpg" class="alignleft" alt="jay love japan" /> Das ursprünglich als Instrumental EP gedachte <em>Jay Loves Japan</em>, das schon 2006 als Promo durchs Netz kursierte, ist nur ein weiterer Beweis des Könnens von J Dilla. Es enthält sicherlich nicht die besten Tracks von Dilla, keine Hits und auch keine Stand-Outs, zeigt aber in seinen acht Songs eine gute Mischung aus Instrumentals und Vocaltracks, sowie die auf den Punkt genaue Produktion von Dilla: Kaum ein Track überschreitet die 3-Minuten Grenze, der Großteil pendelt sich bei knapp über 2 Minuten ein. Mehr braucht es auch gar nicht, denn die Tracks sind gerade aufgrund ihrer Prägnanz so eindringlich. Es ist gritty, grimey, die tiefen Basslines und die emphatischen Samples sind bewusst immer etwas holprig zusammengesetzt. Wenn sich zum Ende hin dann bei <em>Feel the Beat</em> die knisternden Lo-Fi Streicher über den rumpelnden Beat und das abgehackte Soul-Sample legen, ist es eigentlich zum weinen schön. Instrumental Hip Hop at its best. </p>
<p>Wer noch nicht mit dem Werk von J Dilla vertraut ist, dem empfehle ich das großartige <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Donuts_%28album%29">Donuts</a></em> Album, das drei Tage vor seinem Tod veröffentlich wurde.</p>
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		<title>VA - Freerange Colour Series Orange</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 20:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Freerange feiert gerade Jubiläum mit dem 100sten Release, und passend dazu gibt es mit der fünften Ausgabe der Colour Series, die diesmal in Orange gehalten ist, einen Überblick über die größten Smasher des Londoner Vorzeigelabels, die beweisen, warum House momentan wieder richtig angesagt ist. 
 Label-Compilations neigen in der Regel dazu, neben den offensichtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.freerangerecords.co.uk/">Freerange</a> feiert gerade Jubiläum mit dem 100sten Release, und passend dazu gibt es mit der fünften Ausgabe der <em>Colour Series</em>, die diesmal in Orange gehalten ist, einen Überblick über die größten Smasher des Londoner Vorzeigelabels, die beweisen, warum House momentan wieder richtig angesagt ist. </p>
<p> Label-Compilations neigen in der Regel dazu, neben den offensichtlichen Hits auch den einen oder anderen Filler einzubauen. Freerange braucht sich darum keine Gedanken zu machen, denn diese Compilation schafft spielend den Spagat zwischen elegant dahingroovenden Deephouse Tracks und fröhlichen Techhouse-Stompern, ohne dabei Einheitsbrei anzurühren.</p>
<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080313.jpg" class="alignright" alt="colour series 05" /> Bemerkenswert ist, wie hier die Trackist zusammengestellt wurde, denn selten findet man bei Compilations eine solche Spannungskurve. Mit Manuel Turs <em>Acurado</em> beginnt es geradezu langsam, steigert sich dann aber über Jimpsters absolut fantastischem <em>Dangly Panther</em> und den verspielt hüpfenden Housegrooves von Brett Johnson, dessen <em>Cuckoo</em> im Remix der Frankfurter Motorcitysoul vermutlich einer der fröhlichsten Housetunes des letzten Jahres war, hin zum treibenden Techhouse von Shik Stylkos <em>Minion</em>.<br />
&#8220;What is house music?&#8221; wird hier geradezu schelmisch gefragt, und angesichts des darauffolgenden <em>Cycles</em> von Milton Jackson, einer aussschweifenden Ode auf den Dancefloor-Hedonismus und dem emotionalen Höhepunkt der CD, wird klar, dass hier Freerange vielleicht nicht House neu erfinden, aber zumindestens wieder ganz nach oben bringen. Nach diesem Hoch wird es mit Marcel Waves  <em>27 Holton</em> wieder etwas ruhiger, und das letzte Viertel der CD driftet mit etwas unbekannteren Namen wieder in leichtere Deephouse-Sphären ab, ohne dabei qualitativ nachzulassen.</p>
<p>Ich bin nicht der größte Fan von Compilations, aber diese hat es mir angetan. All Killer, no Filler. Glückwunsch zum 100sten, Freerange!</p>
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		<title>AGF - Words Are Missing</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 19:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Der Titel Words Are Missing umrahmt zwar das grobe Konzept von AGFs viertem Solo-Album, doch wie immer bei AGF steckt die Idee im Detail. Schon immer waren Alben von AGF an der Schnittstelle von Sprache und experimenteller Musik angesiedelt, sei es die Dekonstruktion von HTML und Softwarecode bei Head Slash Bauch oder die politisch-angehauchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080228.jpg" class="alignleft" alt="words are missing" /> Der Titel <em>Words Are Missing</em> umrahmt zwar das grobe Konzept von AGFs viertem Solo-Album, doch wie immer bei AGF steckt die Idee im Detail. Schon immer waren Alben von AGF an der Schnittstelle von Sprache und experimenteller Musik angesiedelt, sei es die Dekonstruktion von HTML und Softwarecode bei <em>Head Slash Bauch</em> oder die politisch-angehauchten Spoken-Word Kompositionen zusammen mit Ehemann Vladislav Delay auf dem gemeinsamen Album <em>Explode</em>. Nun also ohne Worte, ohne Text, aber nicht ohne Sprache.</p>
<p>Sprache wird auf <em>Words Are Missing</em> auf eine Weise dekonstruiert, die Jacques Derrida glücklich gemacht hätte. Statt Wörter als übergeordnete Entität zu nehmen, greift AGF auf kleinere Bausteine zurück, baut ihre Stücke um einzelne gesprochene und gesungene Buchstaben, um Atem- und Jubelgeräusche herum, was eine neue Form intensiv-fragmentalischer Lyrik eröffnet. Statt Texte als bloßen Aufhänger zu wählen, werden hier Ton und Sprache auf ein gleiches Level gebracht, Sprache gezielt als Instrument benutzt. Diese Idee ist zwar nicht neu, wird hier aber von AGF mit Hilfe experimenteller Kompositionen auf eine eigene Weise verarbeitet.</p>
<p>Musikalisch ist <em>Words Are Missing</em> womöglich das bis dato kompletteste und vielseitigste Werk von AGF: Kalte, maschinenartige Drones vermischen mit breiten Ambient-Soundscapes (<em>Words are Useless</em>), dazwischen immer wieder hallende Echos, knisternde Statik zwischen vereinsamten Drums (<em>Mohr und die Raben von London</em>) und subtilen Fieldrecordings, immer an der Grenze von Disharmonie und Melodie. Das gesprochene Alphabet entwickelt sich bei <em>Cognitive Modules Party II </em> in einen hypnotisierenden, fast tanzbaren Groove, bei <em>Letters Make No Meaning</em> dagegen paaren sie sich in rapider Sukzession mit harscher Percussion. <em>Dread in Strangers Eyes</em> wiederum klingt nach Avantgarde-Elektronika aus den 40er Jahren, während Stücke wie <em>Under Water</em> sich so leise fortbewegen, das man glaubt die Platte steht still. </p>
<p>Auch wenn die Grundstimmung des Albums eher düster ist (man höre sich das akustische Albtraum-Szenario von <em>Presswehen</em> an), so wirkt es insgesamt doch sehr organisch. Statt in unterkühlte Laptop-Electronica zu verfallen, behält sich AGF immer etwas menschliches vor, was natürlich das Konzept des Albums nur bestätigt. Das ist nicht immer leicht zu verarbeiten, und braucht etwas Zeit um sich entfalten zu können, aber in Sachen Detail- und Ideenreichtum muss sich <em>Words are Missing</em> sicherlich nicht verstecken. Als Bonus gibt es ein 20-seitiges Booklet, das mit Kalligraphien und Fotographien das Kompositons-Konzept auch abseits der eigentlichen Musik weiter ausbaut. </p>
<p>AGF, <em>Words are Missing</em>, ist auf AGF Producktion erschienen.</p>
<p># <a href="http://www.poemproducer.com">AGF Offizell</a><br />
# Kaufen @ <a href="http://www.amazon.de/Words-Are-Missing-Agf/dp/B0010RDYXM">Amazon.de</a></p>
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		<title>Clark - Turning Dragon</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 22:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Chris Clark ist keiner, der sich lange mit dem gleichen Sound beschäftigt. Wo die ersten beiden Alben noch klassischen IDM-Pattern folgten, war das letztjährige Body Riddle schon ein ganzes Stück näher am Dancefloor-Anarchismus. Die Beats waren fokussierter, trockener und mit einem unbändigen Analog-Drive ausgestattet, die bereits stärker auf den Club-Kontext zugeschnitten waren, ohne die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080220b.jpg" class="alignleft" alt="clark - turning dragon" /> <strong><a href="  http://www.myspace.com/throttleclark  ">Chris Clark</a></strong> ist keiner, der sich lange mit dem gleichen Sound beschäftigt. Wo die ersten beiden Alben noch klassischen IDM-Pattern folgten, war das letztjährige <em>Body Riddle</em> schon ein ganzes Stück näher am Dancefloor-Anarchismus. Die Beats waren fokussierter, trockener und mit einem unbändigen Analog-Drive ausgestattet, die bereits stärker auf den Club-Kontext zugeschnitten waren, ohne die Schroffheit experimenteller Klang-Ästhetik vermissen zu lassen.</p>
<p> Wie bereits im Vorraus angekündigt, und auf der <em>Throttle Promoter EP</em> zu hören, verfolgt <em>Turning Dragon</em>, vielleicht nicht von ungefähr in Clarks neuer Heimat Berlin produziert, diesen Weg noch ein Stücken weiter. Kurz gesagt: <em>Turning Dragon</em> ist ein ziemliches Ungeheuer von einem Album, das man erstmal bändigen muss.  Schon die beiden Opener <em>New Year Storm</em> und <em>Vulcan Veins</em> stampfen mit 4/4 Kickdrum in unerwartetes Terrain, das durch Clarks kompromissloses analoges Soundprocessing ordentlich umgekrempelt wird: Zwischen abgehackten Vocals aus vergessenen Rave-Zeiten, schmutzigen Breakbeats und einer ordentlichen Portion Noise, legt Clark mit seinem Industrial-Rave Ansatz den Dancefloor in Schutt und Asche. Das muss man erstmal verdauen.</p>
<p>Wer jedoch denkt, Clark zieht diesen Mindfuck über das ganze Album durch, der irrt. Es ist war unverkennbar, dass Clark die Schnittstelle zwischen seinen energetischen Livesets und den detaillierten Kompositionen sucht, doch die totale Ravekeule zu schwingen wäre wohl zu offensichtlich. Tracks wie <em>BEG</em>, <em>Ache of the North</em> und <em>Mercy Sines</em> offenbaren eher einen unterschwelligeren Techno-Ansatz mit Acid-Elementen, der durch klaustrophobische Arrangements, stetig zuckende, kaum greifbare Samples, Sounds und Rauschen und auf ein höhere Level gehoben wird; Clark stellt dem minimalistischen Ansatz eine kompromisslose Schärfe entgegen, die jedoch, wie  bei <em>For Wolves Crew</em>, auch immer wieder überraschend Platz zum Atmen lässt. <em>Gaskarth</em> zum Beispiel könnte vom reduzierten Grundprinzip aus reduzierter Kickdrum und hallender Ambience her auch einer alten Sähkö Platte entsprungen sein, doch Clark verfällt nicht in das Repetitions-Pattern, und entwickelt langsam aber stetig einen treibenden Breakbeat daraus. Es ist diese Zusammenstellung, diese Vermischung aus scheinbar diskrepanten Elementen, aus kühlem Minimalismus und effektbeladenen Bombast, aus denen <em>Turning Dragon</em> seine Stärke gewinnt.</p>
<p>Doch es gibt auch andere Momente, die sich eher auf bekannten Pfaden bewegen: <em>Truncation Horn</em> beispielsweise ist ein Ausflug in eine gewisse Cut &#8216;n&#8217; Paste Funkyness, die etwas an Labelkollege Jackson erinnert, <em>Penultimate Persian</em> und <em>Hot May Slides</em> dagegen könnten auch den Maschinen eines Richard D. James entsprungen sein, mit harschen Breakbeat Sequenzen, die durch schwebende Melodien wieder aufgefangen werden, denn das Album ist trotz des Noise und der Vielschichtigkeit  doch ein sehr lebhaftes, pulsierendes Album. </p>
<p>Nach dem ersten Hören mag <em>Turning Dragon</em> ziemlich wild erscheinen, denn erst bei genauem Hinhören wird man merken, dass Clark hier eine ganz eigene Idee von Clubmusik immer besser entfaltet. Für die Technoclubs in Berlin wird das immer noch zu nervös, zu aufbrausend und zu dreckig sein, doch wer es schafft durch die Wall-of-Sound zu hören, der wird überraschend viele Parallelen zu aktueller und klassischer Technoästhetik entdecken. Vielleicht die unterhaltsamste und fokussierteste Clark Platte.</p>
<p><iframe name="bleepPlayer" id="bleepPlayer" width="280" height="141" src="http://www.bleep.com/player/?/WARPCDD162/128719/maxi/FFFFFF/575757/d39049" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p># <a href="http://www.warprecords.com">Warp Records</a></p>
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		<title>Roisin Murphy - Overpowered</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Als ich Overpowered das erste Mal, oder eigentlich die ersten Male gehört habe, war ich geneigt es so schnell wie möglich zu vergessen. Bis mir aufgefallen ist, wie ähnlich Overpowered doch an das letzte Moloko Album Statues anknüpft. Doch der Reihe nach: Früher waren Moloko immer die etwas schrägen Trip Hop Heads, die zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2007/071205a.jpg" class="alignleft" alt="" /> Als ich <em>Overpowered</em> das erste Mal, oder eigentlich die ersten Male gehört habe, war ich geneigt es so schnell wie möglich zu vergessen. Bis mir aufgefallen ist, wie ähnlich <em>Overpowered</em> doch an das letzte Moloko Album <em>Statues</em> anknüpft. Doch der Reihe nach: Früher waren Moloko immer die etwas schrägen Trip Hop Heads, die zwar immer in Richtung Mainstream schielten (siehe <em>Sing it Back</em>), aber es auf Albumlänge nie so wirklich geschafft haben. Dann kam also <em>Statues</em>, dieser glattpolierte Swan Song; opulente Streicher statt Samples, ambitionierte Texte statt Phrasen. Langjährige Fans waren skeptisch, andere, mich eingeschlossen, begeistert - aber auch hier bliebt der erwartete Erfolg aus.</p>
<p>Ganz ähnlich ist es mit Róisín Murphy als Solokünstlerin: <em>Ruby Blue</em> war ein sensationelles Debüt; im Soundkleid von Matthew Herbert war es ein verschrobenes Avantgarde Jazz/Popalbum, dass trotz einiger eingängiger Songs zwar nie wirklich charttauglich war, die Kritiker jedoch überzeugte. <em>Overpowered</em> geht von vorne herein in eine ganz andere Richtung. Statt sich auf einen Produzenten zu einigen, hat sich Róisín gleich mehrere ins Studio geholt, darunter auch Groove Armada und Bugz in the Attic. <em>Overpowered</em> ist eine Ode an House, an Disco, ja auch an Glamour, zu dem Róisín Murphy sicherlich schon immer eine besondere Beziehung hatte. Es ist eingänglicher, poppiger, und stellenweise auch etwas zu dick aufgetragen. Die upbeat Disconummern wie <em>You Know Me Better</em> und <em>Let Me Know</em> sind das Gegenteil zu <em>Ruby Blue</em>: Aufpoliert und glattgefeilt, fast schockierend für jemanden, der etwas im Stil des Vorgängers erwartet hätte, aber dabei ist es alles andere als schlecht oder gar billig produziert; zwar mit vielen Ideen gespickt, weniger konzeptuell, aber funktional. </p>
<p>Wer sich darauf einlässt, den ersten &#8216;Schock&#8217; überwunden hat, wird nicht darum kommen mit dem Fuß zu wackeln, und wenn bei <em>Let Me Know</em> nach drei Minuten der Housebeat in die ekstatisch-befreiende Bridge übergeht, kann man sich kaum ein Lächeln verkneifen. Der Titeltrack übernimmt sogar die Bassline des Discoklassikers von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9-eRogTjqvQ">La Bionda</a>, und auch sonst scheut man sich nicht davor Referenzen zu Giorgio Moroder und co. durchscheinen zu lassen.</p>
<p>Doch wer das Album als reines Dancefloorfutter für Londoner Afterwork-Clubs vermutet, irrt. Es sind die ruhigeren Momente, die sich wirklich einprägen. <em>Checkin&#8217; On Me</em> mit tollem Bläserarrangement zum Beispiel, oder die nachdenklicheren Songs wie <em>Primitive</em>, <em>Tell Everybody</em> oder <em>Dear Miami</em> (das übrigens den Klimawandel als Thematik aufgreift), dich sich mit wunderbar zerreißender Unterkühltheit unter reduzierten Streichern und zurückhaltenen Basslines um die Stimme legen, die selten besser geklungen hat. Hier ist vielleicht auch die Parallele zu Molokos <em>Statues</em>: Auch wenn einige der Songs massenkompatibel sind - als Gesamtkunstwerk behält sich <em>Overpowered</em> doch gewisse Kanten und Ecken vor.</p>
<p>Aber trotzdem: Wenn es jemand schafft dieses Album, diese Sammlung von Ideen und Sounds, auch wirklich so glaubhaft rüberzubringen, dann Róisín Murphy. Mal arrogant, mal verletzlich, mal augenzwinkernd, aber immer stilsicher, &#8216;classy&#8217; eben. Da verzeiht man auch Fehlgriffe wie das Goldfrapp-inspirierte <em>Movie Star</em>, oder den pseudo-Industrialhouse Beat von <em>Cry Baby</em>.</p>
<p>Wie sagt man doch so schön: Es wird mit jedem Mal besser.</p>
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		<title>Pole - Steingarten Remixes</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/pole-steingarten-remixes/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 13:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Wie wir schon vermutet haben, ist die Remix CD von Poles Steingarten Album ein Volltreffer, und das ist bei Remix Alben alles andere als üblich. Wie es sich für ein gutes Remix Album gehört sind die Remixe vielfältig und breit gefächert, ohne dabei jedoch die Eigenart des Ausgangsmaterials zu vernachlässigen, und die befindet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2007/071130a.jpg" class="alignleft" alt="" /> Wie wir schon vermutet haben, ist die Remix CD von <strong>Poles</strong> <em>Steingarten</em> Album ein Volltreffer, und das ist bei Remix Alben alles andere als üblich. Wie es sich für ein gutes Remix Album gehört sind die Remixe vielfältig und breit gefächert, ohne dabei jedoch die Eigenart des Ausgangsmaterials zu vernachlässigen, und die befindet sich bei den Produktion von Stefan Betke eindeutig im Closeup. </p>
<p><em>Steingarten Remixes</em> schafft den Spagat, indem man nicht nur angesagte Remixer versammelt hat, sondern auch ein beachtliches Soundspektrum abdeckt: Shackleton und Peverelist schlagen beide in die Bresche zwischen Dubstep und Techno, mit tiefen Bässen, glasklarer, komplexer Percussion und durchdringenden Synths. Mike Huckabys Remix von <em>Düsseldorf</em> ist dagegen Dubtechno in Reinform, dass sich einiges von den letzten Deepchord Releases abgeschaut hat. Auf der beatorientierten Seite finden sich Remixe von Ghislain Poirier, der <em>Winkelstreben</em> in reichlich Echo einpackt, und dazu eine Bassline auspackt, bei der sich die Winkel nicht nicht nur streben sondern ordentlich verbiegen, und Deadbeat, dessen Remake von <em>Sylvenstein</em> dem ganzen einen Hauch Bhangra Percussion gibt, und ein ziemlich großartiges Off-Beat Monster ist. </p>
<p>Für die technoidere Seite sind The Mole und Dimbiman zuständig, wobei letzterer eher den Cut &#038; Paste Approach wählt und fleißig klickende Samples einstreut, während The Moles <em>Lost in the Woods Remix</em> mehr Zeit zum atmen lässt, und sich tatsächlich irgendwo im Electrowald verloren zu haben scheint. Die positivste Überraschung ist vielleicht der Melchior Productions Remix von <em>Pferd</em>: Irgendwo im Midtempo steckenbleibend, groovt es sich dahin, fast plätschernd möchte man meinen, aber etwas hypnotisches steckt da in den Synths, was ich nicht so genau greifen kann. Gudrun Gut sagt in ihrem bedrohlich anmutenden <em>ABC Remix</em> Frauennamen vor sich hin, vergisst zwar das &#8216;X&#8217;, macht aber nichts. Einzige Enttäuschung ist vielleicht Frivolous&#8217; Versuch an <em>Achterbahn</em>, dessen verzerrte und schräge Sounds mir doch ein wenig auf den Geist gehen. </p>
<p>Ansonsten bleibt eine abwechslungsreiche Remix CD. Highlights: Die Mixe von Shackleton, Deadbeat, Ghislain Poirier und Melchior Productions.</p>
<p># Album Info @ <a href="http://www.scape-music.de//Release/details/scape/scape50">~Scape</a></p>
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		<title>Donnacha Costello - Colorseries</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Farben und Techno passen gut zusammen, und Konzeptserien auf Basis von Farben gibt es nicht erst seit Wolfgang Voigts Freiland Projekt. Auch der Ire mit dem garantiert unirischen Namen und Philosophie-Abschluss Donnacha Costello hat ein Faible für Serien. Dieses und letztes Jahr war es die 6&#215;6 Serie, davor eben die Colorseries. 2004 wurden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2007/071128.jpg" class="alignright" alt="" /> Farben und Techno passen gut zusammen, und Konzeptserien auf Basis von Farben gibt es nicht erst seit Wolfgang Voigts <a href="http://www.discogs.com/label/Freiland">Freiland</a> Projekt. Auch der Ire mit dem garantiert unirischen Namen und Philosophie-Abschluss <strong><a href=" http://www.myspace.com/donnachacostello ">Donnacha Costello</a></strong> hat ein Faible für Serien. Dieses und letztes Jahr war es die <em>6&#215;6</em> Serie, davor eben die <em>Colorseries</em>. 2004 wurden die zehn 12&#8243;s auf dem eigenen <a href="http://minimise.com/">Minimise</a> Label veröffentlicht, und jetzt gibt es die <em>Colorseries</em> als CD &#8220;Best Of&#8221;.</p>
<p>Angefangen mit <em>Orange</em>, <em>Grape</em> und <em>Pistachio</em> wird der Weg zunächst in Richtung Detroit abgesteckt. Das bleepige <em>Orange</em> und die peitschenden Snares von <em>Pistachio</em> sind wunderbare Ausflüge in den wohligen Oldschoolklang der 909, ohne dabei die Melodie außer Acht zu lassen. <em>Grape A + B</em> sind dubbiger angehaucht, schalten die Percussion auf das nötigste zurück, und überlassen den Synths die Bühne. Trotzdem ist mit Ausnahme von <em>Blue B</em>, der mit tiefem Subbass und verspulten Synths in Sähkö und Sleeparchive Sphären vordringt, keiner der Tracks so minimal wie man es von der <em>6&#215;6 Series</em> kennt. Die zuvor unveröffentlichten <em>Opal Sessions</em> sind berauschender Acid in Reinkultur, während man sich bei <em>Cocoa</em> plötzlich nach der durchtanzten Nacht im Ambienthimmel bei einer Tasse Kakao wiederfindet. Zum Schluss dann mit <em>Mustard B</em> noch einmal ein Highlight, ein toller Abschluss zwischen Bleeps und melancholischen Melodien, dass man glaubt es wäre wieder 1995 als man noch mit analogem Equipment gearbeitet hat.</p>
<p>Abgesehen davon dass gut zwei Drittel der eigentlichen Tracks fehlen, ist die <em>Colorseries</em> Compilation ein gelungener und abwechslungsreicher Überblick über die Serie. Wer das Komplettpaket möchte, wird allerdings um die Original 12&#8243;s nicht herumkommen, die es immer noch zu haben gibt. </p>
<p># <em>Colorseries</em> @ <a href="http://www.boomkat.com/item.cfm?id=62428">Boomkat</a></p>
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