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	<title>TheLastBeat &#187; Alben</title>
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		<title>Occam &#8211; My Rorschach</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> Viel erfährt man nicht über <a href="http://hu-hu.facebook.com/occamm">Tibor Lázár</a> im Netz. Und das, obwohl er schon seit vielen Jahren in seiner Heimat Ungarn erfolgreich als Drummer in diversen Projekten tätig ist. Als Occam, so der Name seines Soloprojekts, kannte man ihn bis dato allerdings noch nicht. Das dürfte sich bald ändern. Denn <em>My Rorschach</em> ist eines der besten Alben des Jahres.</p>
<p></p>
<p>Zu &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/11/occam_-_my_rorschach-268x268.jpg" alt="" title="occam_-_my_rorschach" width="268" height="268" class="aligncenter size-medium wp-image-5920" /> Viel erfährt man nicht über <a href="http://hu-hu.facebook.com/occamm">Tibor Lázár</a> im Netz. Und das, obwohl er schon seit vielen Jahren in seiner Heimat Ungarn erfolgreich als Drummer in diversen Projekten tätig ist. Als Occam, so der Name seines Soloprojekts, kannte man ihn bis dato allerdings noch nicht. Das dürfte sich bald ändern. Denn <em>My Rorschach</em> ist eines der besten Alben des Jahres.</p>
<p><span id="more-5919"></span></p>
<p>Zu <a href="http://www.zagarmusic.com/bio_tibi_en.php">seinen Einflüssen</a> zählt Lázár sowohl Pole als auch das Cinematic Orchestra &#8211; eine Mischung, die man vielleicht als Referenz für <em>My Rorschach</em> nehmen könnte. Denn tatsächlich ist Occam offenbar in Clicks &#038; Cuts ebenso zuhause wie in traditionellen Jazz-Arrangements. Beeindruckend ist dabei, wie mühelos sich hier Elektronika mit Jazz und Downtempo verknüpft; wie sich vermeintliche akademische Klangexperimente mit einem sehr organischen, geerdeten Sound verbinden. Der ist nicht zuletzt den exzellenten Musikern, neun an der Zahl, geschuldet ist, die an <em>My Rorschach</em> mitgewirkt haben. Und so klingt Occam weniger wie ein Soloprojekt sondern hat, wie eben das Cinematic Orchestra oder auch das Kilimanjaro Darkjazz Ensemble, einen eindeutigen Band-Charakter.</p>
<p>Aber zunächst noch einmal zurück zur elektronischen Seite: Tatsächlich sind es die dubbigen Effekte, das stetige Rauschen und die elektronischen Tupfer, die den roten Faden bilden. Aus diesen Elementen heraus öffnet jeder der zehn Songs allerdings noch weitere Klangräume. Die sind zwar alle musikalisch verortbar, entwickeln aber doch alle ihre eigene Persönlichkeit: <em>Passage</em> und <em>White Flag</em> sind beispielsweise verführerische Late-Night-Jazz-Perlen, denen Sängerin Enikő Hodosi mit ihrer klaren Stimme die nötige Tiefe gibt. <em>La Dolce Vita</em> ist dagegen ganz klar dem Einfluss von Rhythm &#038; Sound geschuldet &#8211; weite Delays umhüllen die Instrumente, die immer wieder im Echo verschwinden. <em>Town of Introspection</em>, vielleicht der Höhepunkt des Albums, demonstriert Lázárs Fähigkeiten als Drummer und windet sich in stolzen neun Minuten unter Vibrafon- und Bläsereinsatz zu einem fulminanten Finale empor, während <em>Diachronity</em> und <em>Anzix</em> zum Schluss noch einmal die introvertierte Seite Occams zeigen &#8211; und sich zum Schluss mit einem einsamen Piano in die Ewigkeit verabschieden.</p>
<p>Nimmt man den Titel des Albums nun wörtlich und versucht, von Occams <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rorschachtest">Rorschachtest</a> auf seine Persönlichkeit zu schließen, kommt der Hobbypsychologe früher oder später zu folgender Diagnose: Absolut faszinierend. </p>
<p><em>&#8220;My Rorschach&#8221; ist auf Lázárs eigenem Label <a href="http://pimodanrecords.com/">Pimodan</a> erschienen. </em></p>
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		<title>Jürgen Müller &#8211; Science of the Sea</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 19:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/08/Jurgen-Muller-Science-Of-The-Sea.jpg"></a></p>
<p>Es gibt Alben, bei denen ist die Entstehungsgeschichte fast so gut wie die Musik an sich: Jürgen Müllers <em>Science of the Sea</em> könnte eines davon sein. Hier ist also ein gewisser Jürgen Müller, Jahrgang 1948, Ozeanologie-Student der Universität Kiel in den späten 70er Jahren. Auf seinem Hausboot richtet er sich ein Studio ein, besorgt sich einige Synthesizer und setzt seine &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/08/Jurgen-Muller-Science-Of-The-Sea.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/08/Jurgen-Muller-Science-Of-The-Sea.jpg" alt="" title="Jurgen Muller - Science Of The Sea" width="328" height="328" class="aligncenter size-full wp-image-5564" /></a></p>
<p>Es gibt Alben, bei denen ist die Entstehungsgeschichte fast so gut wie die Musik an sich: Jürgen Müllers <em>Science of the Sea</em> könnte eines davon sein. Hier ist also ein gewisser Jürgen Müller, Jahrgang 1948, Ozeanologie-Student der Universität Kiel in den späten 70er Jahren. Auf seinem Hausboot richtet er sich ein Studio ein, besorgt sich einige Synthesizer und setzt seine Liebe zur See, zum Ozean und der Fauna des Meeres musikalisch um. Da aber wider Erwarten niemand seine Musik kaufen möchte, verschwindet Müller in der Obskurität aus der er aufgetaucht ist &#8211; und mit ihm 100 selbstgepresste Platten, die dann im Jahr 2011 mysteriöserweise wieder <a href="http://www.foxydigitalis.com/rec_index.html">auftauchen</a> und die Ambient-Welt in Aufregung versetzen.</p>
<p>Wie gesagt, das Album <em>könnte</em> eines dieser Art sein. Vermutlich ist es aber eher ein cleveres PR-Manöver, und der wahre Produzent frönt hinter dem Pseudonym lediglich einer Liebe für Vintage-Synthesizer und Meeresdokumentationen. Jedenfalls scheint die Universität Kiel niemals einen Jürgen Müller <a href="http://holywarbles.blogspot.com/2011/06/jurgen-muller-science-of-sea-1982.html?showComment=1309723028950#c5614040450661790666">gekannt</a> zu haben. </p>
<p>Nun gut, geschenkt. <em>Science of the Sea</em> ist nämlich auch abseits der Legendbildung eine wunderbar harmonische Synthesizer-Reise, die der Nautik auf ihre eigene Weise huldigt. Tatsächlich könnte die Musik so etwas wie der Vorgänger dessen sein, was man einige Jahre später im Technobereich gemeinhin als &#8220;aquatic&#8221; bezeichnet: Aus der stetig fließenden Klangmasse steigen immer wieder kleine, perlende Harmonieblasen nach oben auf, und paaren sich mit diesen leicht unterkühlt-schroffen Synthie-Klängen, die man damals wohl &#8220;futuristisch&#8221; nannte. </p>
<p>Zwischen den Tönen scheint indes etwas zu schweben; man stößt auf ungreifbare Geräusche, die förmlich aus der Tiefe des Meeres hinaufdringen und wiederum etwas Größeres, Unentdecktes und ja, auch Abenteuerliches, vermuten lassen. Es bleibt bei der Vermutung, denn der musikalische Tauchgang dauert gerade einmal 35 Minuten. Und doch, in seiner Kürze liegt auch die Stärke: Es überfordert nicht, sondern regt angenehm an und lädt zum kurzen nachmittaglichen Abschalten ein. Ob die Sache nun tatsächlich vor 30 Jahren oder vor drei Jahren aufgenommen wurde, tut da letztlich nichts mehr zur Sache. <em>Science of the Sea</em> ist gerade aufgrund seines so offensichtlich zur Schau getragenen Retro-Kostüms so erfrischend.</p>
<div align="center"><object height="325" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F926213&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=false&amp;show_artwork=false&amp;color=f89f83"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="325" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F926213&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=false&amp;show_artwork=false&amp;color=f89f83" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></div>
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		<title>Karsten Pflum &#8211; No Noia My Love</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 20:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/pflum_noia.jpeg"></a></p>
<p>Karsten Pflum bringt uns eines dieser Alben, das zwar problemlos schon vor zehn Jahren hätten erscheinen können, aber gleichzeitig auch zeigt, wie selten diese Musik doch inzwischen geworden ist: In stolzen 75 Minuten drischt Pflum in <em>No Noia My Love</em> den Hörern hyperaktives IDM vom alten Schlag um die Ohren, lässt die metallenen Breaks scheppern, bis sie drohen, ineinander zu &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/pflum_noia.jpeg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/pflum_noia-300x300.jpg" alt="" title="pflum_noia" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-5329" /></a></p>
<p>Karsten Pflum bringt uns eines dieser Alben, das zwar problemlos schon vor zehn Jahren hätten erscheinen können, aber gleichzeitig auch zeigt, wie selten diese Musik doch inzwischen geworden ist: In stolzen 75 Minuten drischt Pflum in <em>No Noia My Love</em> den Hörern hyperaktives IDM vom alten Schlag um die Ohren, lässt die metallenen Breaks scheppern, bis sie drohen, ineinander zu fallen, fast zu stolpern, nur um sich dann doch wieder zu fangen, und mit der ganzen Energie wieder in drei neue Richtungen aufzuspalten. Und gerade wenn man denkt, nicht mehr hinterherzukommen, dass die ganze Sache zu abstrakt wird, dreht Pflum dann plötzlich alles runter und lässt in all der Crunchiness dann doch immer wieder ruhige Beats und Melodien durchblitzen, die in ihrer analogen Unbefangenheit klingen wie Fragmente vergessener Zeiten. </p>
<p>Und doch, wenn dann zum Ende hin auch noch der dezente Wobble eingestreut, wird einem klar, wie unglaublich geschickt hier mit dem musikalischen Erbe gespielt und darauf aufgebaut wird; wie bei allen Referenzen nichts ausgelutscht klingt. Thaddi hat das in der De:Bug so schön <a href="http://de-bug.de/reviews/46750.html">zusammengefasst</a>, dass ich dem nichts mehr hinzuzufügen habe: &#8220;Was für eine Reise in die Vergangenheit! Als Breaks plötzlich Taktgeber für ein kurzes Aufbäumen von Elektronika wurden, Tracks ohnehin schnell waren wie ein Rennauto und immer der größte Quietscher gewann. Und noch viel mehr. Denn was wäre so ein Erbe ohne ein Blick in die Gegenwart. Sensationelles Album. Durch und durch.&#8221;</p>
<p><em>Erschienen auf <a href="http://www.hymen-records.com/">Hymen</a>, Preview gibt es <a href="http://www.whatpeopleplay.com/?redirect=/albumdetails/null/id/38851">hier</a>.</em></p>
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		<title>Tiger &amp; Woods &#8211; Through the Green</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 21:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1.jpg"></a></p>
<p>Ich sag euch, 2011 wird das Jahr, in dem der Disco-Edit endgültig wiederbelebt wird. Produzenten wie Tensnake und Sound Stream haben in den letzten beiden Jahren zwar schon ordentliche Vorarbeit geleistet, aber niemand dürfte das Konzept so auf den Punkt bringen wie Tiger &#038; Woods, das ominöse Duo mit dem leicht quatschigen Namen, auf ihrem Debütalbum und gleichzeitigem Zwischen-Best-Of <em>Through </em>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1.jpg" alt="" title="Tiger-Woods-Through-the-Green-Album-1" width="400" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-5267" /></a></p>
<p>Ich sag euch, 2011 wird das Jahr, in dem der Disco-Edit endgültig wiederbelebt wird. Produzenten wie Tensnake und Sound Stream haben in den letzten beiden Jahren zwar schon ordentliche Vorarbeit geleistet, aber niemand dürfte das Konzept so auf den Punkt bringen wie Tiger &#038; Woods, das ominöse Duo mit dem leicht quatschigen Namen, auf ihrem Debütalbum und gleichzeitigem Zwischen-Best-Of <em>Through the Green</em>: Hier werden alte Disco-, Boogie- und Soul-Klassiker zu wunderbar schunkelig-verspulten House-Tracks zusammengebastelt, bis sich die Discokugel auf der frisch gewachsten Tanzfläche spiegelt. Von gediegenen Boogie-Downs unterhalb der 120 BpM-Grenze wie <em>Love in Cambodgia</em> und <em>Don&#8217;t Hesitate</em> zu etwas housigeren Slow-Burnern wie <em>Deflowered</em> und <em>Kissmetellmemore</em>: Tiger &#038; Woods graben sich mit Verständnis und Enthusiasmus durch die späten 70er und 80er Jahre, ohne dadurch in die stets lauernde Falle der &#8220;Cheesiness&#8221; zu tappen.</p>
<p>Und das, obwohl es vor allem die Original-Samples sind, mit denen Tiger &#038; Woods hier ihre Hole-in-Ones schlagen (pun intended): <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oNQpmvo2H0U">Music and Lights</a></em> von Imagination bildet beispielsweise sowohl die Hookline als auch die Vocals von <em>Gin Nation</em>, der ersten Single. Und <em>Kissmetellme</em> basiert auf <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lwF5E2CjcQQ">The Way Make You Me Feel</a></em> von Clarity aus dem Jahr 1985. Dass Tiger &#038; Woods es schaffen, sowohl die Integrität der Original-Songs beizubehalten und das ganze gleichzeitig frisch zu machen, ist die große Kunst, die gute Edits ausmacht. Eine Kunst, die das Duo gemeistert hat.</p>
<p>Erschienen ist <em>Through the Green</em> übrigens auf Gerd Jansons Label <a href="http://www.running-back.com/">Running Back</a>. Passt auch wie Arsch auf Eimer, sag ich mal. Eine <a href="http://www.junodownload.com/products/through-the-green/1761284-02/">Preview</a> gibt es bei Juno.</p>
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		<title>13 &amp; God &#8211; Own Your Ghost</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 12:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/13andgod.jpg"></a></p>
<p>Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, heißt es im Volksmund. Betrachtet man <a href="http://www.anticon.com/index.php?section=artist&#038;target=13_God&#038;js=yes">13 &#038; God</a>, scheint das auf den ersten Blick zu stimmen. Wie sonst, fragt man, könnten sich die Weilheimer  Leisetreter von The Notwist denn sonst mit den Leftfield-Rappern von <a href="http://www.discogs.com/artist/Themselves">Themselves</a> getroffen haben? Doch schon nach dem ersten Album war klar, dass das transatlantische Projekt tatsächlich mehr gemeinsam &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/13andgod.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/06/13andgod.jpg" alt="" title="13andgod" width="380" height="378" class="aligncenter size-full wp-image-5151" /></a></p>
<p>Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, heißt es im Volksmund. Betrachtet man <a href="http://www.anticon.com/index.php?section=artist&#038;target=13_God&#038;js=yes">13 &#038; God</a>, scheint das auf den ersten Blick zu stimmen. Wie sonst, fragt man, könnten sich die Weilheimer  Leisetreter von The Notwist denn sonst mit den Leftfield-Rappern von <a href="http://www.discogs.com/artist/Themselves">Themselves</a> getroffen haben? Doch schon nach dem ersten Album war klar, dass das transatlantische Projekt tatsächlich mehr gemeinsam hat, als man zunächst vermutet: Der kryptische Singsang von Markus Acher passte erstaunlich gut zu den nasalen Raps von Doseone, und die verschrobene Elektronika von Martin &#8216;Console&#8217; Gretschmann ergänzte die knackigen Hip-Hop-Beats von Anticons Haus-Produzent Jel um eine weitere Komponente.</p>
<p>Auf <em>Own Your Ghost</em> treffen diese Einflüsse zum zweiten Mal aufeinander, und das Ergebnis ist einmal mehr exzellent. Griffiger als der Vorgänger, mit markanteren Beats und eingänglicheren Texten, bewegt sich <em>Own Your Ghost</em> wieder in dieser Grauzone zwischen Emo-Rap und Indie-Pop, ohne in Klischees zu verfallen. Textlich geht es, wie auch schon beim Vorgänger, vor allem um die eigene Vergänglichkeit. Doch trotz thematischer Schwere, wirkt <em>Own Your Ghost</em> nicht erschlagend sondern, im Gegenteil, erstaunlich präzise und kurzweilig. Natürlich gibt es dabei Songs, die stärker an The Notwist erinnern (<em>Armored Scarves</em>) und andere, die eher aus der Feder der Kalifornier stammen (<em>Sure as Debt</em>), aber nie hat man das Gefühl, dass hier unüberlegt zusammengepanscht wurde. Dafür ist <em>Own Your Ghost</em> einfach zu homogen, sowohl textlich als auch musikalisch; es ist einmal mehr eine gelungene Symbiose zweier Stile, die sich viel öfters treffen sollten. Und wer es nicht glauben mag: Das funktioniert auch auf der Bühne vorzüglich, wie ich unlängst feststellen durfte.</p>
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		<title>The Weeknd &#8211; House of Balloons</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 20:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[the weeknd]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/05/weeknd1.jpg"></a></p>
<p>The Weeknd kamen im März wie aus dem Nichts aus Torontos Nachtleben ins Internet und machten mit ihrem Mixtape <em>House of Balloons</em> (den Download gibt es auf der <a href="http://www.the-weeknd.com">Website</a>) <a href="http://www.pitchfork.com/reviews/albums/15264-house-of-balloons/">Furore</a>. Dass der Kopf hinter dem Projekt, Abel Tesfaye, tatsächlich erst 20 Jahre alt ist, ist angesichts des Subtexts in den Lyrics fast schon bedenklich. Denn The Weeknd machen &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/05/weeknd1.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/05/weeknd1-595x396.jpg" alt="" title="weeknd" width="595" height="396" class="aligncenter size-large wp-image-5032" /></a></p>
<p>The Weeknd kamen im März wie aus dem Nichts aus Torontos Nachtleben ins Internet und machten mit ihrem Mixtape <em>House of Balloons</em> (den Download gibt es auf der <a href="http://www.the-weeknd.com">Website</a>) <a href="http://www.pitchfork.com/reviews/albums/15264-house-of-balloons/">Furore</a>. Dass der Kopf hinter dem Projekt, Abel Tesfaye, tatsächlich erst 20 Jahre alt ist, ist angesichts des Subtexts in den Lyrics fast schon bedenklich. Denn The Weeknd machen R&#8217;n'B, das weniger nach der Party am Abend, sondern mehr nach dem Hangover am nächsten Morgen klingt. Nach Kokain und Koitus. Es geht um Partys, flüchtige Bekanntschaften und harte Drogen, um das Zusammenspiel von Abgehen und Abgrund. The Weeknd lassen den Bling-Bling des Genres hinter sich und gehen tiefer in das Unbewusste. Post-R&#8217;n'B quasi. Dunkel und dicht produziert, mit aufwühlenden Texte und einer Stimme, die dieses Spannungsverhältnis noch zusätzlich zu verstärken weiß. Kaum ein anderer Track verkörpert diesen Vibe dabei wie <em>What You Need</em>, diesem vierminütigen Slowburner, der sich mit jedem mal tiefer in die Hirnrinde und Magengegend gleichermaßen bohrt. Oder das sehnsüchtige <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o9PuAm7d0PA">Wicked Games</a></em>. Oder das abrechnend-zweideutige <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HOdNMwTNNhA">Loft Music</a></em>, auf dem nebenbei auch Beach House gesamplet wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Hört euch dieses Mixtape an. <em>Coz that&#8217;s what you need</em>.</p>
<div align="center"><iframe width="590" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/PGCVhhUxnp8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wer es trotzdem noch etwas härter braucht, dem hilft Lemi Vice mit seinem gelungenen Wobble-Remix aus: </p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14355420&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f47565"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14355420&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f47565" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/lemivice/the-weeknd-what-you-need-lemi">The Weeknd &#8211; What You Need (Lemi Vice&#8217;s Let&#8217;s Make Luv Remix)</a> by <a href="http://soundcloud.com/lemivice">Lemi Vice</a></span></p>
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		<title>Knowone &#8211; LP001</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 23:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/Knowone-LP001.jpg"></a> Die umfassenden, grandiosen Flächen und raumgreifenden Vocal-Samples eines Bvdubs treffen hier auf subtile Breaks und House-Beats, die aus den verraucht-vergessenen Clubs amerikanischer Großstädte hervorzuwehen scheinen. Vielleicht kein Zufall, bei dieser Zusammenstellung, das einer der Tracks offenbar tatsächlich ein <a href="http://www.discogs.com/Unknown-Artist-Knowone-LP001/release/2706915">Remake</a> des Ambient-Meisters ist. Zusätzlich dazu gibt es noch fünf andere Tracks auf der ersten LP des namen- und gesichtlosen Produzenten, wobei &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/Knowone-LP001.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/Knowone-LP001.jpg" alt="" title="Knowone-LP001" width="300" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-4864" /></a> Die umfassenden, grandiosen Flächen und raumgreifenden Vocal-Samples eines Bvdubs treffen hier auf subtile Breaks und House-Beats, die aus den verraucht-vergessenen Clubs amerikanischer Großstädte hervorzuwehen scheinen. Vielleicht kein Zufall, bei dieser Zusammenstellung, das einer der Tracks offenbar tatsächlich ein <a href="http://www.discogs.com/Unknown-Artist-Knowone-LP001/release/2706915">Remake</a> des Ambient-Meisters ist. Zusätzlich dazu gibt es noch fünf andere Tracks auf der ersten LP des namen- und gesichtlosen Produzenten, wobei sich keiner davon unter zehn Minuten präsentiert. Diese Zeit braucht es auch, so wunderbar unaufgeregt gleiten die Stücke dahin und ineinander über, die Kick stets als Echolot im Auge, während draußen, dort hinten am Horizont langsam die Sonne aufgeht. Befreiend. Ergreifend.</p>
<p><a href="http://hardwax.com/62600/">Preview @ Hardwax</a></p>
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		<title>Desolate &#8211; The Invisible Insurrection</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 23:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/desolate.jpg"></a> Bei manchen Platten erübrigt sich im Grunde jede Besprechung, wenn sie jemand anderes schon so punktgenau formuliert hat. Im Falle von Desolates <em>The Invisible Insurrection</em> war das Todd Burns <a href="http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=8605">von RA</a>: &#8220;It&#8217;s among the best albums Burial never made&#8221;. So nüchtern die Erkenntnis so offensichtlich sind die Referenzen, die der Berliner <a href="http://www.myspace.com/svenweisemann">Sven Weisemann</a> hier unter dem Alias Desolat ausspielt: &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/desolate.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/02/desolate.jpg" alt="" title="desolate" width="480" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-4828" /></a> Bei manchen Platten erübrigt sich im Grunde jede Besprechung, wenn sie jemand anderes schon so punktgenau formuliert hat. Im Falle von Desolates <em>The Invisible Insurrection</em> war das Todd Burns <a href="http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=8605">von RA</a>: &#8220;It&#8217;s among the best albums Burial never made&#8221;. So nüchtern die Erkenntnis so offensichtlich sind die Referenzen, die der Berliner <a href="http://www.myspace.com/svenweisemann">Sven Weisemann</a> hier unter dem Alias Desolat ausspielt: Schon beim ersten Track <em>Imagination</em> fließen Vocal-Snippets, kurze Synth-Stabs und Samples von durchgeladenen Waffen und herunterfallenen Patronenhülsen zusammen, dass man um die Bezeichnung &#8220;burialesk&#8221; einfach nicht herumkommt. Auch der Rest des Albums behält sich diese leicht futuristisch-endzeitmäßige Stimmung vor, die weniger melancholisch daherkommt als noch auf Weisemanns letztem Album <em>Xine</em>.</p>
<p>Und doch: Trotz aller Anleihen zu Burial kann Weisemann auch immer wieder seine eigenen Stärken ausspielen: Die liegen zum einen in der kompositorischen Fähigkeit, als auch im Einsatz von eigens eingespielten Instrumenten. So tauchen auf <em>The Invisible Insurrection</em>, erschienen auf dem Hamburger Label <a href="http://fauxpasmusik.de/">Fauxpas</a>, immer wieder diese gefühlvollen Klavierklänge und Streicher auf, die bereits <em>Xine</em> zu einem Highlight machten. Gerade Songs wie das zentrale Stück <em>Divinus</em> und das eher dubbige <em>Cathartic</em> erfahren dadurch erst ihre eigene, klangliche Tiefe. Wo Burials Tracks immer hörbar &#8220;arbeiten&#8221;, fließen sie bei Weisemann mühelos ineinander über. Damit ist Desolate zwar insgesamt weniger kantig, weniger verschroben, sondern trotz nächtlicher Nebligkeit stets samtiger und organischer als sein Londoner Kollege, kann aber genau dadurch seine Stärken erst entfalten.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8418792&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f19b93"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8418792&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=f19b93" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object> </p>
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		<title>The Go! Team &#8211; Rolling Blackouts</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 20:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/01/go-team-rolling-blackouts.jpg"></a></p>
<p>Es ist das dritte Album in doppelt so vielen Jahren vom Sextett aus Brighton, und <a href="http://www.thegoteam.co.uk/">The Go! Team</a> klingen immer noch wie eine Schülerband, die zum ersten Mal so richtig drauf los spielen darf, weil die Eltern gerade aus dem Haus sind: Es scheppert und heult, es kracht und rollt, kurz: es ist ein wunderbar jugendliches Chaos aus schrammeligen Indie-Riffs, &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2011/01/go-team-rolling-blackouts.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2011/01/go-team-rolling-blackouts-300x298.jpg" alt="" title="go-team-rolling-blackouts" width="300" height="298" class="aligncenter size-medium wp-image-4772" /></a></p>
<p>Es ist das dritte Album in doppelt so vielen Jahren vom Sextett aus Brighton, und <a href="http://www.thegoteam.co.uk/">The Go! Team</a> klingen immer noch wie eine Schülerband, die zum ersten Mal so richtig drauf los spielen darf, weil die Eltern gerade aus dem Haus sind: Es scheppert und heult, es kracht und rollt, kurz: es ist ein wunderbar jugendliches Chaos aus schrammeligen Indie-Riffs, rumpelnden Drums, Scratches, dramatischen Bläsern und reichlich 70er Jahre TV-Serien-Einschlägen. Dass der Sound auch nach drei Alben immer noch etwas breiig ist, und die Band in den langsameren Momenten immer etwas abflacht, kann man da schon mal außer Acht lassen: So viel Spaß auf einer Platte schaffen nicht viele. <em>Go go go go!</em></p>
<div align="center"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/bWCN1v0u4kU" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></div>
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		<title>Bastian Wegner &#8211; Elmsfeuer</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 19:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/12/elmsfeuer.jpg"></a></p>
<p>Nein, diesmal gibt es keine Minimal-Elektronika auf dem wiederbelebten <a href="http://www.sahkorecordings.com/sahko-024.php">Sähkö</a>, sondern angestaubt jazzige Kompositionen des Kölners Bastian Wegner. Dazu Streicher, opulent, die immer wieder überfallartig auftauchen, wenn man gerade seinen Blick vom Schreibtisch aus dem Fenster, auf die Hauswände, die einzeln beleuchteten Zimmer des Hinterhauses und die mit Schnee beladenen Dachgiebel gleiten lässt. Abdriften, das ist erlaubt. Abschalten nicht. &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/12/elmsfeuer.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/12/elmsfeuer.jpg" alt="bastian wegner elmsfeuer" title="elmsfeuer" width="333" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-4371" /></a></p>
<p>Nein, diesmal gibt es keine Minimal-Elektronika auf dem wiederbelebten <a href="http://www.sahkorecordings.com/sahko-024.php">Sähkö</a>, sondern angestaubt jazzige Kompositionen des Kölners Bastian Wegner. Dazu Streicher, opulent, die immer wieder überfallartig auftauchen, wenn man gerade seinen Blick vom Schreibtisch aus dem Fenster, auf die Hauswände, die einzeln beleuchteten Zimmer des Hinterhauses und die mit Schnee beladenen Dachgiebel gleiten lässt. Abdriften, das ist erlaubt. Abschalten nicht. Einzelne Klaviertöne, so sparsam eingespielt, dass man zeitweilen die Luft anhalten möchte. Das ist Wärme und Kälte gleichermaßen, doch letzteres überwiegt trotz allem, da ist man sich einig. Dort, hinter dem Haus, über dem Dach, ist die Stadt, deren Lichter am milchigen Abendhimmel zusammenfließen wie ein Stück in das nächste. Und drinnen: Kerzenlicht, aber nicht zuviel. Es würde <em>Elmsfeuer</em> nicht gerecht werden, diese Helligkeit ebensowenig wie die gespielte Romantik. Stattdessen Hoffnung, ein bisschen, zwischen den Noten.</p>
<p><a href="http://hardwax.com/audio/62/62234/62234_01.mp3">Bastian Wegner &#8211; Gold</a><br />
<a href="http://hardwax.com/audio/62/62234/62234_10.mp3">Bastian Wegner &#8211; Save Our Souls</a></p>
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		<title>The Hundred in the Hands &#8211; s/t</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/up-1hundred_in_the_hands.jpg"></a></p>
<p>So in etwa könnte die Kurzbiografie von <a href="http://thehundredinthehands.com/">The Hundred in the Hands</a> lauten: Ein Männlein-Weiblein Duo aus Brooklyn, das Indiepop mit Elektronik macht. Das allein wäre für mich schon Grund genug, einen weiten Schritt um die Musik der Band zu machen. Wieso ich es doch nicht getan habe, liegt wohl vor allem am Label, auf dem das selbstbetitelte Debütalbum nun &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/up-1hundred_in_the_hands.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/up-1hundred_in_the_hands-300x300.jpg" alt="" title="up-1hundred_in_the_hands" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-4132" /></a></p>
<p>So in etwa könnte die Kurzbiografie von <a href="http://thehundredinthehands.com/">The Hundred in the Hands</a> lauten: Ein Männlein-Weiblein Duo aus Brooklyn, das Indiepop mit Elektronik macht. Das allein wäre für mich schon Grund genug, einen weiten Schritt um die Musik der Band zu machen. Wieso ich es doch nicht getan habe, liegt wohl vor allem am Label, auf dem das selbstbetitelte Debütalbum nun erschienen ist: Warp. Und wenn Warp Records in den letzten Jahren eines gezeigt hat, dann dass sie immer wieder ein gutes Gespür für interessante Bands haben. The Hundred in the Hands beweisen das einmal mehr, denn statt selbstreferentiellen Retro-Synthpop für die Hipster-Kommunen in Williamsburg gibt es tatsächlich einige gute Songs, die auch den kommenden Winter überdauern könnten.</p>
<p>Die Stärke des Duos besteht darin, sich trotz so offensichtlicher Einflüsse nicht in Klischees zu verfangen. Denn Natürlich ist diese Mischung aus Gitarren, Synthesizern und Drums aus der Konserve alles andere als neu. Doch The Hundred in the Hands sorgen, vielleicht auch dank der überzeugenden Stimme von Sängerin Eleanore Everdell, immer wieder für kleine Überraschungen. So zeugt gleich der Opener <em>Young Aren&#8217;t Young</em> mit seiner Synthesizer-Melodie und Glitzer-Feeling von einem gewissen 80er-Jahre Discochic, der immer wieder durchscheint, wenn Friedman und Everdell das Tempo anziehen. <em>Last City</em> und das bereits als Single erschienene <em>Dressed in Dresden</em> sind dagegen deutlich gitarrenlastiger und kokettieren mit trotziger Rock-Attitüde. Dagegen ist <em>Pigeons</em> mit seiner treibenden Kickdrum und eingänglicher Bassline ein heißer Anwärter auf den Pop-Track des Jahres. Und spätestens wenn es beim folgenden <em>Commotion</em> etwas schwermütiger wird, und sich Everdells Gesang in Wehleidigkeit verliert, ist man irgendwie gefangen in diesem Album, das mit seinen knapp 40 Minuten auch genau die richtige Länge hat.</p>
<p>Natürlich klingt das alles trotzdem irgendwie auch nach New York, nach Röhrenjeans und einer gewissen jugendlichen Trotzigkeit, sodass gelegentlich auch Vergleiche mit Kollegen wie beispielsweise den Yeah Yeah Yeahs nicht ausbleiben. Trotzdem: The Hundred in the Hands können als Projekt überzeugen, vielleicht gerade weil sie aus so scheinbar Altbekanntem so viel herausholen. </p>
<p>An dieser Stelle sei auch noch auf die schicke <a href="http://thehundredinthehands.com/">Website</a> der Band hingewiesen. The Hundred in the Hands sind zudem momentan auf Tour &#8211; am 17.11. spielen sie in Berlin im Berghain. </p>
<div align="center"><object width="590" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vrBcvTVQ95k?fs=1&amp;hl=en_US"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/vrBcvTVQ95k?fs=1&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="590" height="385"></embed></object></div>
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		<title>Walkner.Möstl &#8211; Structures</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 11:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/Structures-Front-Cover.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.walknermoestl.com/">Walkner.Möstl</a>, das ist gute alte Wiener Schule. Man erinnert sich: G-Stone, Kruder &#038; Dorfmeister, Peace Orchestra, Tosca, Sofa Surfers &#8211; die Downbeat-Legenden der späten 90er Jahre. Auch Uwe Walkner und Klaus Möstl gehörten dazu, damals. Im Jahr 2000 erschien ihr Album <em>Heaven or Hell</em>, das immer gern übersehen wird wenn man zurückblickt, aber sich mit Recht eines der &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/Structures-Front-Cover.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2010/10/Structures-Front-Cover-300x272.jpg" alt="walkner moestl structures" title="Structures Front Cover" width="300" height="272" class="aligncenter size-medium wp-image-4119" /></a></p>
<p><a href="http://www.walknermoestl.com/">Walkner.Möstl</a>, das ist gute alte Wiener Schule. Man erinnert sich: G-Stone, Kruder &#038; Dorfmeister, Peace Orchestra, Tosca, Sofa Surfers &#8211; die Downbeat-Legenden der späten 90er Jahre. Auch Uwe Walkner und Klaus Möstl gehörten dazu, damals. Im Jahr 2000 erschien ihr Album <em>Heaven or Hell</em>, das immer gern übersehen wird wenn man zurückblickt, aber sich mit Recht eines der besten des Genres nennen darf. Zehn Jahre hat es gedauert, bis das Duo ihr zweites Album nachlegt. <em>Structures</em> heißt es. Man kann sich alles vorstellen nach so langer Pause, und eine berechtigte Frage stellt sich: Wie klingt es? Immerhin, es gibt nicht mehr allzu viele Downtempo-Alben dieser Tage, jedenfalls in dieser Hinsicht müsste man sich keine Sorgen machen wenn es die Tradition verfolgt. Doch man kann sich die Erklärungen sparen, denn <em>Structures</em> klingt nach vielem, aber nicht nach Downtempo.</p>
<p>Tatsächlich haben Walkner und Möstl in den letzten Jahren offenbar ganz genau hingehört, was denn so im weiten Feld des Dub passiert. Und die Einflüsse hört man: Die bratzigen Basslines bei Tracks wie <em>Meanwhile</em>, <em>Promise</em> (beide mit Vocals von Sängerin Eva Klampfer) und <em>Dragoneye</em> könnten mit ihrem dezenten Wobble-Einschlag auch aus der illustren Londoner Dubstep-Szene stammen. Die andere Hälfte des Albums atmet dagegen mehr Dub als Step: <em>Crab Apple</em> und <em>Ascend</em> beispielsweise bewegen sich im Rahmen der technoideren Schiene, die man in den letzten Jahren von Produzenten wie 2562 und auch Martyn kennen- und schätzen gelernt hat. Andere, wie <em>Faces</em> und <em>Head Down</em>, erinnern mit viel Echo und Delay dagegen an die Dubs von Brendon Möllers Beat Pharmacy. </p>
<p>Die Referenzen sind also ausgelotet, aber Walkner.Möstl behalten sich auch ihre eigenen Stärken vor. Und so klingt <em>Structures</em> in der Summe nicht nur erstaunlich vielschichtig, sondern auch sehr gut produziert mit viel Tiefe im Sound und Hang zum Detail. Und das von zwei Herren, die vor zehn Jahren noch die von Kritikern oft verschmähte &#8220;Fahrstuhlmusik&#8221; gemacht haben. Respekt.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4991665&#038;secret_url=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4991665&#038;secret_url=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/walkner-moestl/walkner-moestl-structures-snippets-1">Walkner Moestl Structures Snippets 1</a> by <a href="http://soundcloud.com/walkner-moestl">WALKNER.MOESTL</a></span> </p>
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		<title>Kings of Convenience &#8211; Declaration of Dependence</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 23:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2009/10/kings452.jpg"></a></p>
<p>Ach ja, die <strong><a href="http://www.kingsofconvenience.com/">Kings of Convenience</a></strong>, die zwei knuddeligen Nordlichter Erlend und Eirik sind zurück mit dem dritten Album. Lange hat es gedauert, gute fünf Jahre, aber sie waren nie die schnellsten Arbeiter, die beiden. Der Name ist Programm, könnte man meinen. Dabei waren sie nicht untätig in der Zwischenzeit, denn Erlend Øye hat schon im Frühjahr zusammen mit &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2009/10/kings452.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2009/10/kings452-300x300.jpg" alt="" title="kings452" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-4016" /></a></p>
<p>Ach ja, die <strong><a href="http://www.kingsofconvenience.com/">Kings of Convenience</a></strong>, die zwei knuddeligen Nordlichter Erlend und Eirik sind zurück mit dem dritten Album. Lange hat es gedauert, gute fünf Jahre, aber sie waren nie die schnellsten Arbeiter, die beiden. Der Name ist Programm, könnte man meinen. Dabei waren sie nicht untätig in der Zwischenzeit, denn Erlend Øye hat schon im Frühjahr zusammen mit The Whitest Boy Alive ein hörenswertes <a href="http://www.thelastbeat.com/archives/the-whitest-boy-alive-rules-asound/">Album</a> herausgebracht, und Eirik dürfte inzwischen auch mit seinem Studium fertig sein.</p>
<p>Daher jetzt also: Eine <em>Declaration of Dependence</em>. Interessanter Titel, vielleicht eine Anspielung auf den Wechsel zum Majorlabel? Wie dem auch sei, es hat sich nicht viel geändert in Sachen Sound, und das ist auch gar nicht weiter schlimm. Vielleicht ist es sogar wieder etwas reduzierter als der Vorgänger, denn die meisten Songs basieren wieder primär auf dem vorzüglichen Akustikspiel der beiden Protagonisten, die sich natürlich auch wieder gesanglich verbinden und ergänzen, auch wenn Øye, wie schon auf den vorherigen Alben, insgesamt mehr stimmliche Anteile hat. Der Opener <em>24-25</em> ist jedenfalls schon mal eine eine astreine Hommage an frühe Simon &#038; Garfunkel Songs, die ja schon desöfteren als Vergleich und Einfluss dienen mussten, was aber auch sicherlich nicht das Schlechteste ist, was einem als Band passieren kann. <em>Peacetime Resistance</em> und die erste Single <em>Boat Behind</em> enthalten zusätzliche Streicher, die wohl akzentuiert und nie übertrieben sind, ebenso wie auch der Rest der Instrumentation neben den Gitarren bewusst gering gehalten ist, gerade auch im Vergleich zum etwas poppiger produzierten Vorgänger.</p>
<p><em>Declaration of Dependence</em> ist daher auch insgesamt unauffälliger als <em>Riot on an Empty Street</em> (das hier übrigens in Form eines Titels aufgegriffen wird). Hits wie <em>I&#8217;d Rather Dance With You</em> oder <em>Misread</em> sucht man vergeblich, auch Gastsänger gibt es diesmal keine. Es ist ein Album, dass persönlicher wirkt und sich auch deswegen vielleicht nicht gleich beim ersten Hördurchgang erschließt. Und doch, es ist einer dieser klassischen Grower. Das entspannt vor sich hin wippende <em>Rule My World</em> ist eines dieser unscheinbaren Highlights, das sich erst präsentiert wenn sich die Beiden im abschließenden Chorus abwechseln. Auch das wunderbar sehnsüchtige <em>Freedom and its Owner</em> mit seiner Piano-Passage am Schluss ist ein Song, der es mit den besten des Duos aufnehmen kann. Und auch das zurückhaltende, fast schon scheue <em>Renegade</em> weiß nach drei-, viermaligem Hören zu begeistern.</p>
<p> Natürlich könnte man die fehlende Entwicklung bemängeln, und ja, es gibt insgesamt weniger griffige Songs, aber oft ist auch ein Schritt zurück mehr wert als zwei Schritte nach vorne. Die Kings of Convenience waren nie die großen Innovatoren, aber dafür schreibt auch kaum ein anderer so schöne Akustik-Perlen. Und jeder, der sie einmal live gesehen hat wird sie ohnehin auf ewig lieben.</p>
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		<title>Raekwon &#8211; Only Built 4 Cuban Linx II</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 22:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2009/09/raekwon-only_built_4_cuban_linx_2.jpg"></a></p>
<p>Vor 14 Jahren, 1995, hat <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Raekwon">Raekwon</a></strong> mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Only_Built_4_Cuban_Linx..."><em>Only Built 4 Cuban Linx</em></a> eines der bis heute besten Solo-Alben aller Wu-Tang-Member veröffentlicht und einen Klassiker des East-Coast-Rap erschaffen. Jetzt schreiben wir 2009 und und <em>Pt. II</em> ist vollendet. Dass die einfache Referenz eines vorherigen Albumtitel nicht immer von gleicher Qualität zeugen muss, hat Jay-Z gerade mit einem Witz namens <em>The Blueprint </em>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2009/09/raekwon-only_built_4_cuban_linx_2.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2009/09/raekwon-only_built_4_cuban_linx_2.jpg" alt="" title="raekwon-only_built_4_cuban_linx_2" width="300" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-4018" /></a></p>
<p>Vor 14 Jahren, 1995, hat <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Raekwon">Raekwon</a></strong> mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Only_Built_4_Cuban_Linx..."><em>Only Built 4 Cuban Linx</em></a> eines der bis heute besten Solo-Alben aller Wu-Tang-Member veröffentlicht und einen Klassiker des East-Coast-Rap erschaffen. Jetzt schreiben wir 2009 und und <em>Pt. II</em> ist vollendet. Dass die einfache Referenz eines vorherigen Albumtitel nicht immer von gleicher Qualität zeugen muss, hat Jay-Z gerade mit einem Witz namens <em>The Blueprint 3</em> eindrucksvoll bewiesen. Aber Rae ist nich Jigga und <em>Only Built 4 Cuban Linx Pt. II</em> bricht nicht wie ein Kartenhaus unter den Erwartungen zusammen. Im Gegenteil. Raekwon ist zurück und dabei so gut wie seit genau 14 Jahren nicht mehr.</p>
<p><em>Pt. II</em> knüpft im weitesten Sinne an die Storyline des ersten Teils an, was schon durch eine Adaption des Original-Intros angekündigt wird. Einziger Unterschied: Die Geschichte des Mafiosi-Kartells ist größer geworden, ist expandiert und damit alten und vor allem auch neuen Problemen ausgesetzt. Und doch sind die Episoden etwas freier, und obwohl immer wieder Skits in die Tracks eingearbeitet sind, funktioniert das Album vor allem auch auf individueller Track-Ebene, was natürlich auch an der exzellenten Produktion liegt. RZA und sein cineastischer Cut &#038; Paste Produktionsstil ist auf drei Tracks zu finden, ebenso wie der schmerzlich vermisste J Dilla, dessen Beats zu den besten hier gehören. <em>House of Flying Daggers</em> z.B. ist gleich das erste Ausrufezeichen, ein klassisches Wu-Tang Ensemble, gespickt mit entsprechender Besetzung und nervös-klaustrophobischem String-Arrangement. <em>Ason Jones</em> dagegen basiert auf Dillas <em>Believe in God</em>, das im letzten Jahr bereits auf der <em>Jay Love Japan</em> EP (einer unser <a href="http://www.thelastbeat.com/archives/feature-best-of-2008/">Favoriten</a>) herauskam, und hier den perfekten Backdrop für eine gefühlvolle Hommage an den verstorbenen ODB bildet, und so etwas wie das emotionale Highlight des Album markiert. </p>
<p>Doch an Highlights mangelt es generell nicht, woran vor allem auch die Gäste maßgeblich beteiligt sind. Natürlich finden sich alle noch verbliebenen Wu-Tang-Mitglieder wieder, und vor allem Ghostface Killah drückt gleich mehreren Tracks seinen Stempel auf, vom verstört-erschütternden Text im ansonsten durchaus radiotauglichen <em>Cold Outside</em> bis hin zur messerscharfen Punchline-Attacke im fantastischen <em>Penitentiary</em>, auf dem er über einem astrein kickenden Battle-Beat gemeinsam mit Raekwon seine Stellung als der vielleicht konstanteste Part des Clans unterstreicht. Dabei sind aber auch die anderen Gäste in Topform: Inspectah Decks Performance auf <em>Black Mozart</em> ist mehr als solide und Masta Killa Part dominiert das wuchtig vor sich hin bouncende <em>We Will Rob You</em>. <em>Have Mercy</em> weckt weitere Erinnerungen, und zwar an Atmospheres <em>Hey There</em> aus dem Jahre 2005, die das gleiche, zugegeben massive Sample der East St. Louis Gospelettes verwendet haben, und das nun durch Beanie Sigels lupenreine Rhetorik veredelt wird. Einzig allein Method Man enttäuscht etwas, wobei aber zumindest sein Chorus und letzter Vers auf <em>New Wu</em> kurzzeitig alte Größe aufblitzen lassen.</p>
<p>Und doch, auch die Tracks die Raekwon alleine dominiert werden mit Bravour gemeistert, denn auch wenn Rae nie der Mann für die großen Punchlines gewesen ist, war er in Sachen Storytelling schon immer einer der besseren des Clans. Einzig auf den letzten Tracks flacht die Qualität insgesamt etwas ab, und der Closer <em>Kiss the Ring</em> ist zwar textlich ein guter Abschluss der Story, hat aber gleichzeitig den einzigen Beat, der zu plump und deplatziert wirkt. Ansonsten aber ist <em>Pt. II</em> mehr als nur eine runde Sache. Nachdem viel geredet wurde im Vorfeld, hat sich Raekwon auf alte Stärken besinnt, sich genau die richtigen Producer geangelt, die es geschafft haben, dem Wu-Tang-Sound Tribut zu zollen ohne angestaubt zu klingen, und auf eine solide Gästeliste gesetzt, die kollektiv überzeugt. Listen, Jay-Z, <u>so</u> macht man ein gutes Album!</p>
<p>Hip Hop in 2009? It&#8217;s wu, motherfucker!</p>
<p># <a href="http://www.amazon.de/Only-Built-Cuban-Linx-II/dp/B002I639UC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=music&#038;qid=1254178342&#038;sr=8-1">Preview + Buy @ Amazon</a></p>
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		<title>Thomas Köner &#8211; La Barca</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 20:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2009/09/la_barca.jpg"></a></p>
<p><strong>Thomas Köner</strong> ist ein alter Hase im Business. Damals, Anfang der 90er Jahre, hat er mit <em>Teimo</em> und <em>Permafrost</em> vielleicht die ersten Alben produziert, die nach &#8220;Arctic Ambient&#8221; klangen, bevor Biosphere den Sound dann endgültig publik machte. Zu dieser Zeit hatte sich Köner aber schon umorientiert, und war gemeinsam mit Andy Mellwig als <a href="http://www.discogs.com/artist/Porter+Ricks">Porter Ricks</a> mit einem aquatischen Dub-Sound auf &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thelastbeat.com/img/2009/09/la_barca.jpg"><img src="http://www.thelastbeat.com/img/2009/09/la_barca-300x271.jpg" alt="" title="la_barca" width="300" height="271" class="aligncenter size-medium wp-image-4020" /></a></p>
<p><strong>Thomas Köner</strong> ist ein alter Hase im Business. Damals, Anfang der 90er Jahre, hat er mit <em>Teimo</em> und <em>Permafrost</em> vielleicht die ersten Alben produziert, die nach &#8220;Arctic Ambient&#8221; klangen, bevor Biosphere den Sound dann endgültig publik machte. Zu dieser Zeit hatte sich Köner aber schon umorientiert, und war gemeinsam mit Andy Mellwig als <a href="http://www.discogs.com/artist/Porter+Ricks">Porter Ricks</a> mit einem aquatischen Dub-Sound auf Chain Reaction unterwegs. Nach der Auflösung von Porter Ricks Ende der 90er Jahre frönte Köner dann wieder dem minimalistischen Sound, an dessen Live-Umsetzung ich selbst vor einigen Jahren in Barcelona teilhaben durfte. Jetzt ist er mit neuem Material zurück, und mit <em>La Barca</em>, das es anscheinend nur in limitierter Auflage gibt, hat er seinen Sound nochmals verfeinert.</p>
<p>Natürlich heißt der gemeinsame Nenner hier wieder Ambient, allerdings weisen schon die Koordinaten der Tracktitel auf eine vermehrte Anzahl von Fieldrecordings und unterschiedliche Settings und Stimmungen hin. Über Japan und Israel bis nach Paris und Brooklyn verweisen die Daten auf jene Orte, an denen Köner in den letzten Jahren Sounds gesammelt hat. Ebenso spannend wie das Googeln der Längen- und Breitengrade ist es allerdings, die Tracks zunächst unvoreingenommen auf sich wirken zu lassen, denn an mehr als einer Stelle lässt sich die Herkunft fast schon anhand der Umgebungsgeräusche, zahlreicher Gesprächsfetzen und dezent platzierter Instrumente verorten. Schon der Opener verbirgt eine leicht orientalische Aura, die von einer verschleppten Bassline untermalt klingt, als würde man im Wind des tibetanischen Hochplateaus stehen, während an anderer Stelle entfernte Zug-Geräusche, sich überlagende Stimmen und gedrungenes Rauschen auf ein eher urbanes Setting, und damit eine andere Geschichte dahinter hinweisen. Überhaupt, sehr cineastisch das Ganze, und das obwohl die Instrumentalisierung bewusst gering gehalten ist und die Aufnahmen vielmehr für und über sich selbst sprechen. Das ist stellenweise düster und befremdlich, zwischenzeitlich aber auch immer wieder melancholisch-friedlich, weil doch immer wieder die menschliche Komponente zu erkennen ist. Ein leises und doch ungemein dichtes Album, das zum Kopfkino einlädt.</p>
<p># <a href="http://www.boomkat.com/item.cfm?id=225409">Preview @ Boomkat</a><br />
# Video: <a href="http://thomas.koner.perso.sfr.fr/labarcavideo.htm">La Barca</a></p>
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