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	<title># thelastbeat.com &#187; Gegenströmung</title>
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	<description>Sympathy for Disruption</description>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 23:57:53 +0000</pubDate>
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		<title>Werbung vs Realität</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 16:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein bisschen Off-Topic, aber passt gerade, da ich die Tage auch wieder eines dieser Fertigprodukte getestet habe, dessen Aussehen nicht viel mit dem Bild auf der Verpackung zu tun hatte, und ich mir nicht sicher bin, ob ich es am Geschmack erkannt hätte, wenn ich nicht schon vorher gewusst hätte was es ist. PUNDO3000 vergleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen Off-Topic, aber passt gerade, da ich die Tage auch wieder eines dieser Fertigprodukte getestet habe, dessen Aussehen nicht viel mit dem Bild auf der Verpackung zu tun hatte, und ich mir nicht sicher bin, ob ich es am Geschmack erkannt hätte, wenn ich nicht schon vorher gewusst hätte was es ist. <a href="http://www.pundo3000.com/werbunggegenrealitaet3000.htm">PUNDO3000</a> vergleicht jedenfalls Verpackungen mit ihrem Inhalt. Einfache Idee mit einem Ergebnis zum Abnehmen. </p>
<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080813b.jpg" class="centered" alt="werbung vs realität" /></p>
<p>Das erinnert mich auch an den Hamburger aus der <a href="http://www.avclub.com/content/feature/taste_test_cheeseburger_in_a">Dose</a>. </p>
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		<title>Cams in Clubs? No thanks.</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 14:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[beatportal]]></category>

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		<category><![CDATA[kamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Achja, die gute alte Kamera-Diskussion ist bei Beatportal aufgekommen, und ich habe mich sogar dazu hinreißen lassen, etwas zu kommentieren, was ich mittlerweile sehr sehr selten mache (Diskussionen auf anderen Seiten anfangen meine ich, nicht Kommentieren im Allgemeinen). Aber dafür ist die Argumentation, die dort bezüglich des Kamera-Verbots in Clubs auf Ibiza angeführt wird, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achja, die gute alte Kamera-Diskussion ist bei Beatportal <a href="http://is.gd/1pPF">aufgekommen</a>, und ich habe mich sogar dazu hinreißen lassen, etwas zu kommentieren, was ich mittlerweile sehr sehr selten mache (Diskussionen auf anderen Seiten anfangen meine ich, nicht Kommentieren im Allgemeinen). Aber dafür ist die Argumentation, die dort bezüglich des Kamera-Verbots in Clubs auf Ibiza angeführt wird, doch etwas haarsträubend wie ich finde. Spätestens an der Stelle, wo argumentiert wird, dass man bei 70€ Eintrittspreisen doch wohl das <em>Recht</em> hätte Bilder zu machen, und dass ein Verbot dessen einer Zensur gleich käme, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln.</p>
<p>Ist es nicht genau das Gegenteil, dass man gerade in einem &#8220;kamerafreien&#8221; Raum eine viel größere Freiheit/Privatsphäre hat? Kann man sich nicht einfach amüsieren ohne dabei übersteuerte, pixelige Videoaufnahmen oder schlecht belichtete Fotos mit seiner Handycam zu machen? Ist der Drang zur Selbstdarstellung inzwischen so groß, dass sich einige Menschen nicht mehr an ihrer Erinnerung allein erfreuen können? Nur zur Aufklärung: ich habe Tausende Bilder von Konzerten gemacht, aber ich empfinde das permanente Geknipse, gerade in Clubs, inzwischen sehr lästig, gerade wenn es vom Clubbetreiber nicht erwünscht ist. Zwei, drei Bilder vom DJ sind ja noch in Ordnung, aber wenn einer 50 Bilder mit Blitzlicht von seinen Kumpels auf der Tanzfläche macht hört es bei mir auf.</p>
<p>Abgesehen von dem Posting, finde ich die journalistische Qualität bei Beatportal überraschend schwach. Einzelne, nichtssagende Bilderposts, schlecht recherchierte Artikel, die häufig ohne Links sind und Interviews, die aus ganzen drei Fragen bestehen. Da merkt man was passiert, wenn man einer Community den Content überlässt. So, das war der Rant für heute.</p>
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		<title>Biometrische Einlasskontrollen in Dänemark</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/biometrische-einlasskontrollen-in-danemark/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 12:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

		<category><![CDATA[club]]></category>

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		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der aktuelle Überwachungswahn auch vor dem Nachtleben nicht Halt macht, scheinen aktuelle Entwicklungen in Dänemark zu bestätigen, wonach inzwischen diverse Nachtclubs am Einlass biometrische Daten (Fingerabdrücke + Fotos) ihrer Gäste aufnehmen wollen. Heise berichtet:
Gäste, die das erste Mal das Crazy Daisy besuchen, müssen eine Vereinbarung unterschreiben, dass sie mit der Speicherung ihrer Daten einverstanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der aktuelle Überwachungswahn auch vor dem Nachtleben nicht Halt macht, scheinen aktuelle Entwicklungen in Dänemark zu bestätigen, wonach inzwischen diverse Nachtclubs am Einlass biometrische Daten (Fingerabdrücke + Fotos) ihrer Gäste aufnehmen wollen. Heise <a href="http://www.heise.de/newsticker/Biometrische-Einlasskontrolle-in-daenischen-Nachtclubs--/meldung/114026/from/rss09">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>Gäste, die das erste Mal das Crazy Daisy besuchen, müssen eine Vereinbarung unterschreiben, dass sie mit der Speicherung ihrer Daten einverstanden sind. Für das Register werden sie fotografiert und ihre Fingerabdrücke genommen. Außerdem werden neben dem Namen die Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht und Anmeldezeitpunkt erfasst – sowie ein Vermerk über ein eventuelles Hausverbot. Auf diese Daten soll im Fall einer Straftat die Polizei zugreifen dürfen.</p></blockquote>
<p>Ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Bin mir nicht sicher ob ich so einen Club besuchen würde unter dieser Prämisse.</p>
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		<title>Konzertfeeling</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/konzertfeeling/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 23:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[Textuelles]]></category>

		<category><![CDATA[überlegung]]></category>

		<category><![CDATA[Dates + Gigs]]></category>

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In der Regel überfliege ich die unglaubliche Masse an Festival- und Konzertreviews von Pitchfork nur noch. Wie auch immer, eher durch Zufall bin ich am Lollapalooza Report von Amy Phillips hängengeblieben, und ihr Bericht des Wilco-Auftritts entfaltet genau eine Erkenntnis, die auch ich persönlich in letzter Zeit öfters hatte, nämlich dass man sich ein gutes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080805.jpg" class="centered" alt="music snobism" /></p>
<p>In der Regel überfliege ich die unglaubliche Masse an Festival- und Konzertreviews von Pitchfork nur noch. Wie auch immer, eher durch Zufall bin ich am Lollapalooza <a href="http://www.pitchforkmedia.com/article/news/142757-lollapalooza-report-saturday-amy-phillips">Report</a> von Amy Phillips hängengeblieben, und ihr Bericht des Wilco-Auftritts entfaltet genau eine Erkenntnis, die auch ich persönlich in letzter Zeit öfters hatte, nämlich dass man sich ein gutes Konzerterlebnis häufig selbst schwierig macht.</p>
<p>Generell würde ich mich als durchaus erfahrenen Konzertgänger bezeichnen, aber nicht als exzessiven, zumindest nicht mehr in den letzten zwei Jahren. Früher dagegen bin ich regelmäßig zu Konzerten nach Köln gefahren, nach Heidelberg, Wiesbaden, Mainz oder gar Kassel (und das kostet Überwindung!), und zwei bis drei Konzerte pro Woche waren keine Seltenheit. Das lag daran, dass ich fast alles, was mir irgendwie zusagte, oder was ich vielleicht vom Namen her kannte, sehen wollte (und das nötige Kleingeld hatte, davon mal abgesehen), und war vermutlich aus einer jugendlichen Leichtsinnigkeit heraus auch leichter zu beeindrucken. Inzwischen, man wird ja auch älter, ist diese Euphorie etwas verflogen, man schaut zwar immer noch regelmäßig die Konzerttermine nach interessanten Acts durch, aber man ist wählerischer geworden, denn man hat einen Teil der Bands, die regelmäßig ins Rhein-Main-Gebiet kommen ohnehin schon gesehen, nicht selten mehrmals, und überhaupt kommen die wirklich guten Bands ja eh immer nur nach Berlin. Das ist Fakt, das sagt dir jeder. Die ehemalige Konzert-Euphorie ist zudem etwas gewichen, das die meisten Leute früher oder später ereilt, die sich viel mit Musik beschäftigen: eine Mischung aus Elitismus und daraus resultierender, allgemeiner Unbeeindrucktheit, was in der Regel zu folgenden Konzerterlebnissen führt:</p>
<p>Nachdem man, obwohl man eigentlich ja viel zu müde ist, aber man hat ja vielleicht bezahlt, es sei denn man ist Profi, dann wird man mit Gästelistenplätzen bezahlt (ohne zu wissen, dass die meisten dafür früher oder später eine Gegenleistung wollen - &#8220;Hey, kannst du nicht ein paar Flyer für uns verteilen?&#8221;) bei der Konzertlocation angekommen ist, und nicht ohne Stolz der doch etwas desinteressierten Dame hinter der Gästeliste seinen Namen zuflüstert, geht man zuerst an die Bar, denn nur Anfänger rennen gleich zur Garderobe. Das hat Zeit, es macht Eindruck, das erste Bier noch mit der Jacke unter dem Arm zu köpfen. Bevor die Band überhaupt die Bühne betritt, hat man die Hälfte seines Reviews auch bereits fertig im Hinterkopf - man schaut sich zunächst mit Kennerblick das Bühnensetup an, vergleicht es mit dem früherer Gigs, bemerkt beiläufig das neue Macbook Modell des Keyboarders, blickt sich erhaben um im Saal, analysiert das Publikum und be- und verurteilt es binnen Sekunden. Man beobachtet mit einem Kopfschütteln die jungen, Chucks-tragenden Indiegören, belächelt die Minimal-Schalträgerfraktion und die Austauschstudenten aus dem Heimatland der Band, wundert sich über die zwei, drei älteren Pärchen, die wie alle Leute, die mehr als fünf Jahre älter sind als man selbst, irgendwie fehl am Platz wirken, und erschrickt beim Anblick der einzelnen Nerds, die mit wuchtigen Hornbrillen bewaffnet, an einem Bier sippend in der Ecke stehen, da es ist, als würde man in einen Spiegel schauen, nur ohne Zahnpastaflecken. Nach diesem Schreck und dem Gram darüber, dass die eigenen Freunde leider allesamt Musiklegastheniker sind, zischt man lieber noch rasch zwei, drei, viel zu teure Bier, in der Regel auch noch Beck&#8217;s, bevor die Band beginnt, zwar eigentlich pünktlich, aber man bemängelt trotzdem innerlich die Verspätung, weil es sonst ja noch nichts auszusetzen gibt, und freut sich, dass es immerhin keine schlechte Vorband gibt, die man ertragen muss.<br />
Erfahrene Konzertgänger erkennen jeden Song bereits im Voraus an der Fingerstellung des Bassisten, blicken sich mit Kennerblick um, nur um amüsiert festzustellen dass der Rest noch völlig ahnungslos ist, man wippt mit dem Kopf zu einigen neuen Stücken, auch wenn man weiß, dass die Alten so viel besser waren, denn zudem kennt man dort wenigstens die Texte, und muss nicht mehr so konzentriert zuhören, was man eh nicht machen sollte, da man dann nicht so gut auf die Bühne starren kann. Man bildet sich ein, einige Verspieler zu hören, wundert sich, warum der Großteil der Leute um einen herum tanzt und man selber nicht, und fragt sich, warum die großen Leute immer genau vor einem stehen müssen. Man findet den Sound heute auch nur so höchstens zweite bis dritte Wahl, und überlegt letztendlich, nach knapp einer Stunde, nachdem man sich innerlich beschwert hat, dass die Konzerte auch immer kürzer werden, schon vor der Zugabe zu gehen, um wenigstens die Schlange an der Garderobe zu vermeiden. Vorher aber noch drei, vier verwackelte Bilder schießen, als Beweis, und dann ab nach Hause, dieses leider nicht so einmalige Erlebnis für die Nachwelt in Worte fassen.</p>
<p>So in etwas erging es wohl der oben erwähnten P4k-Schreiberin, doch hat sie wenigstens erkannt, um was eigentlich geht bei einem Konzert:</p>
<blockquote><p>About halfway through Wilco&#8217;s set, I thought that I already had my review figured out: Make a joke about Barack Obama not showing up, make a joke about how the band&#8217;s snazzy rhinestoned Nudie suits couldn&#8217;t cover up the numbing mediocrity of the music on their last two albums.<br />
[...]<br />
A guy in a Hawaiian shirt standing next to me with a beer in his hand asked me how I was enjoying the show. I said I was kind of bored. He looked stunned. &#8220;But it&#8217;s such a nice night!&#8221; he exclaimed. &#8220;Everybody&#8217;s having such a good time!&#8221; He waved his arms around to indicate all of the happy people around us. </p>
<p>You know what? Fuck it. He&#8217;s right. How can I hate on a Wilco show on a beautiful (and not humid!) night in downtown Chicago? Regular dudes having a good time making music for regular people having a good time listening to them. Couples with their arms around each other, families sitting on picnic blankets, high school kids sneaking cigarettes. It was a great time. There, I said it. </p></blockquote>
<p>Es ist nicht schwierig, sich zu amüsieren. Man muss nur wissen, wie man sich auch von den kleinen Dingen, von einem seiner Lieblingssongs vielleicht, einer dieser Gründe, warum man überhaupt hier und jetzt zwischen all diesen strahlenden Menschen steht, berauschen lässt. Darauf zurückbesinnen, worum es eigentlich geht bei einem Konzert. Nicht um die Befriedigung des eigenen Musik-Snobismus, sondern, schlicht und ergreifend, um die Musik, und die muss sich gar nicht immer selbst toppen, sofern man sich daran erfreuen kann. Ich bin mir sicher, dass auch mir das in Zukunft wieder gelingen wird.</p>
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		<title>Resident Advertiser</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 09:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;Indpendent&#8221; ist ein Wort, das man häufig mit Blogs in Verbindung bringt. Unabhängig, unparteiisch und stets kritisch, das ist die Prämisse unter der viele Blogs stehen, und die letztendlich aussschlaggebend für den stetigen Erfolg von Blogs ist, so dass die oft zitierte Blogosphäre schon lange mehr als nur eine Alternative zu den klassischen Medien ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Indpendent&#8221; ist ein Wort, das man häufig mit Blogs in Verbindung bringt. Unabhängig, unparteiisch und stets kritisch, das ist die Prämisse unter der viele Blogs stehen, und die letztendlich aussschlaggebend für den stetigen Erfolg von Blogs ist, so dass die oft zitierte Blogosphäre schon lange mehr als nur eine Alternative zu den klassischen Medien ist, sondern diese überholt hat. Dass das gerade der Unterhaltungsindustrie nicht immer schmeckt, ist verständlich, denn niemand möchte negative Presse. Was also tun? Das alte Prinzip &#8220;keep your friends close, but your enemies closer&#8221; funktioniert auch hier, und gerade wenn etwas im Spiel ist, dass die meisten unabhängigen Seiten nicht haben: Geld. </p>
<p>In den letzten Wochen konnte man in diversen Musikblogs lesen, wie an der scheinbaren Unabhängigkeit gerüttelt wird. Indieblogs wie <a href="http://www.stereogum.com">Stereogum</a> und Idolator stehen inzwischen unter der Obhut von Universal Music (wir <a href="http://www.thelastbeat.com/archives/majorlabels-und-musikblogs/">berichteten</a>), und auch kleinere Blogs aud dem elektronischen Bereich sind inzwischen in das Visier von größeren Plattformen, Labels und Vertrieben geraten. Das ist an sich nicht schlechtes, wenn da nicht ein kleiner Haken wäre: Wer in eine Sache investiert, egal ob finanziell oder auf andere Weise unterstützend (Promos, Gästelistenplätze &#038; Co.), möchte auch ein gewisses Mitspracherecht bekommen. Und genau hier wird die Sache interessant. </p>
<p>Nehmen wir das Beispiel von <a href="http://www.testindustries.com/2008/05/the-beatportal.html">Test Industries</a>. Zum Start von <a href="http://www.beatportal.com">Beatportal</a> letztes Jahr hat Test diverse Reviews für eine kleine Vergütung geschrieben. Nachdem die Seite dann größer wurde (und meines Erachtens auch qualitativ deutlich schlechter), wollte Beatportal zunächst nur noch die positiven Reviews veröffentlichen, um Test dann schließlich 500$ im Monat anzubieten, dass die Reviews mit Backlinks zu Beatportal auf <em>seiner</em> Seite veröffentlicht werden. In eigenen Worten:</p>
<blockquote><p>Beatportal wanted to take over this site (or maybe just its content) and pay me the grand total of $500 a month (the fee I was going to get to blog for them) to do so. I politely turned down the offer and my former colleague expressed disappointment that I felt Beatportal was not an independent outlet. How could it be? It&#8217;s owned by a company whose main business is selling music: surely all the glowing reviews I was encouraged to submit to Beatportal wasn&#8217;t for the good of my health?</p></blockquote>
<p>Eine ganz ähnliche Entwicklung scheint es auch bei <strong>Resident Advisor</strong>, einer der führenden Communitys im Technobereich zu geben. Vor einigen Wochen hat Ronan Fitzgerald, einer der Kritiker bei RA, bereits <a href="http://ronanfitzgerald.net/houseisafeeling/2008/05/22/review-review/">bemängelt</a>, wie sowohl die Verantwortlichen bei RA als auch die User auf Reviews, insbesondere auf negative, reagieren. Seine Kritik an der aktuellen Single von Laurent Garnier wurde durch dessen PR-Agentin unter einem anonymen Namen im Forum entschärft (was inzwischen im Original <a href="http://www.residentadvisor.net/forum-read.aspx?id=44286">Thread</a> gelöscht wurde), während ein Großteil der User nicht etwa die Musik beurteilen, wie es eigentlich gedacht ist, sondern den Schreibstil des Rezensenten.</p>
<p>Die Angelegenheit geht noch weiter, jetzt da die beiden Chefredakteure Tami Fenwick und Jeremy Armitage ihre Arbeit für RA <a href="http://teleost.wordpress.com/2008/06/25/resident-advertiser/">beendet</a> haben, nachdem die Gründer und Macher der Seite die verheerende Kritik von John Digweeds <em>Transitions 4</em> durch eine weitaus positivere ersetzt haben. Warum? Digweeds Label Renaissance ist einer der größten Sponsoren von RA. Obwohl inzwischen ein <a href="http://www.residentadvisor.net/forum-read.aspx?id=45057&#038;page=1#p29">Statement</a> im Forum zu finden ist, wo darauf hingewiesen wird, dass es schon in der Vergangenheit negative Reviews von Renaissance Platten gab, bleibt bei der ganzen Sache doch ein fader Nachgeschmack. Jeremy Armitage erklärt die Sache folgendermaßen im gleichen Thread weiter <a href="http://www.residentadvisor.net/forum-read.aspx?id=45057&#038;page=3#p107">unten</a>, wonach die ganze Sache von an Anfang an rein wirtschaftliche Gründe hatte:</p>
<blockquote><p>Why do you think I even wrote a review of John Digweed in the first place? (JD is an artist I have little interest in). It was because there was massive, massive pressure coming from the sales department to get a review up pronto. Two drafts from another reviewer already weren&#8217;t up to scratch. We were at a loss as to what to do. In the end, I wrote the review to relieve the pressure on the editor coming from sales. You can debate whether that was a bad call, but it was our call to make. Or so we thought.</p>
<p>The reason for the split is simple: Tami and I insisted that sales should be separate from editorial on RA. The management of Resident Advisor are not on board with this philosophy. A line in the sand was drawn, crossed, and that is the end of it. It was a business decision.</p></blockquote>
<p>Natürlich kann sich eine Seite wie RA nicht ohne Sponsoren und Werbung über Wasser halten, doch die Frage ist zu welchem Preis, und zwar im doppelten Sinne. In dem Moment, in dem eine Seite Geld dafür bekommt, ist sie nicht mehr unabhängig. Daher ist RA ebensowenig unabhängig wie beispielsweise Boomkat, wo so ziemlich alle Platten als &#8220;essential&#8221; ausgezeichnet werden. Natürlich, es soll ja verkauft werden. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass sich RA gerne als &#8220;independent&#8221; präsentiert, und auch gerade aus der Philosophie heraus gewachsen ist, dass die Community auch für den Inhalt verwantwortlich ist, und diese Idee ist offensichtlich nicht mehr vorhanden, wenn die Geldgeber den Content bestimmen. </p>
<p>Ich habe kein Problem damit, wenn auf RA Platten besprochen werden, die von Labels und Vertrieben angeboten werden, das mache ich auch hier bei TheLastBeat teilweise. Doch was ich zumindest erwarte ist eine ehrliche Meinung. Keine objektive, denn Reviews sind, quasi per Definitionem, subjektiv. Sobald ein Review schon im vorraus als positiv deklariert wird weil es so gefordert ist, geht meiner Meinung nach der Sinn der Sache verloren. Auch wir bekommen inzwischen regelmäßig Promos geschickt (größtenteils in mp3 Form, gelegentlich auch auf CD oder Vinyl), und bis jetzt halte ich es so, dass ich größtenteils nur Platten bespreche, die mir auch gefallen, ganz einfach weil ich nicht die Zeit habe, schlechte Platten zu besprechen. Wenn ich nun aber Platten für die De:Bug rezensiere, dann versuche ich auch weiterhin, mit einer ehrlichen, subjektiven Meinung an das Ganze heranzugehen. Dass dies nicht immer Freunde findet, musste ich auch schon hier feststellen. </p>
<p>Ich sehe Reviews generell nicht als schlagendes Kaufargument, sondern vielmehr als kleinen Anstoß. Es bleibt schließlich jedem selbst überlassen sich die Previews anzuhören oder die Platte im Plattenladen. Ich vertraue einigen Seiten, einigen Kritikern, da ich das Gefühl habe mit ihnen auf der gleichen Wellenlänge zu sein. Das gilt auch für Boomkat, denn auch wenn jedes Album als Klassiker angepriesen wird, so trifft ein Großteil doch genau meinen Geschmack von Dubtechno, Dubstep und verschrobener Elektronika, auch wenn ich mit der genauen Wortwahl der Rezension nicht immer einverstanden bin. Worte können die eigentliche Musik ohnehin niemals ersetzen. </p>
<p>Zuletzt gilt es noch folgende Weisheit zu beachten für all die Labels und Vertriebe da draußen: Negative Presse ist immer noch besser als gar keine, und wer mittelmäßige Platten veröffentlicht, muss damit leben. Ich werde auch weiterhin RA lesen, nicht aber ohne den kritischen Blick, den ohnehin jeder haben sollte.</p>
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		<title>RSS my ass</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 13:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelles Reizthema: Seiten, die einen RSS-Feed anbieten, der jedoch nicht funktioniert. Beste Beispiel: <a href="http://www.factmagazine.co.uk"> FACT</a> seit dem Relaunch. Nach über zwei Wochen müsste man den Fehler doch eigentlich mal behoben haben&#8230;</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.thelastbeat.com/?p=1336&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_1336" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
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		<title>Das alte Lied der Geisteswissenschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 22:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das folgende Gespräch bei SpOn erinnert mich fast wörtlich an diverse Unterhaltungen, die ich in den letzten Jahren mit Freunden, Bekannten und Verwandten bezüglich der Wahl meines Studiums der Geisteswissenschaften geführt habe. Das Resultat war stets das Gleiche: Resignation meinerseits ob der Ignoranz/Unwissens meines Gegenübers, denn jemandem den &#8220;Nutzen&#8221; eines Geisteswissenschaftlers zu erklären, der mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das folgende <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,547439,00.html">Gespräch</a> bei SpOn erinnert mich fast wörtlich an diverse Unterhaltungen, die ich in den letzten Jahren mit Freunden, Bekannten und Verwandten bezüglich der Wahl meines Studiums der Geisteswissenschaften geführt habe. Das Resultat war stets das Gleiche: Resignation meinerseits ob der Ignoranz/Unwissens meines Gegenübers, denn jemandem den &#8220;Nutzen&#8221; eines Geisteswissenschaftlers zu erklären, der mit dem Hintern schon so weit im Kapitalismus steckt, dass er sich auf den reinen monetären oder materiallen Wert jeder Sache berufen muss, ist wie Eulen nach Athen zu tragen (um mal literarisch zu bleiben).  Gerade bei Passagen wie der folgenden dreht sich mir der Magen um. </p>
<blockquote><p><em>Emmanuelle:</em>  Wir können uns doch gegenseitig nicht wie Produkte behandeln und sagen, du bist so und so viel wert, je nach Studienfach. Ich weiß nicht, warum ein Ingenieur mehr bekommen soll als ein Literaturprofessor. Die Gesellschaft braucht Literaturwissenschaftler genauso wie Ingenieure.</p>
<p><em>Leonard:</em> Das ist eben Marktwirtschaft, das erfolgreichste Wirtschaftssystem der Welt. Der Sozialismus hat nicht funktioniert.</p>
<p><em>Emmanuelle:</em> Aber wenn ich fünf Jahre studiert habe und du auch fünf, warum sollst du dann doppelt so viel bekommen?</p>
<p><em>Leonard:</em> Das weißt du doch schon vorher, bevor du das Studium beginnst. Wenn es dir aufs Geld ankommt, musst du eben etwas anderes studieren als Geisteswissenschaften.</p>
<p><em>Lars:</em> Ein Ingenieur schafft eben auch mehr Wert als ein Literaturwissenschaftler. Wir reden hier über Geld, also über materiellen Wert. Wie viel materiellen Wert produziert ein Literaturwissenschaftler?<br />
<em><br />
Emmanuelle</em>: Willst du heute in Geld bemessen, was Mozart für die Gesellschaft getan hat? Kannst du Musik oder Gedanken in Geld bemessen? Das ist mehr als Geld.</p>
<p><em>Leonard</em>: Man braucht einfach eine bestimmte Anzahl von Ingenieuren, um die Probleme des Alltags zu lösen. Wenn du keine Ingenieure hast, die eine Brücke bauen, kommst du nicht über den Neckar. Wenn ich nicht weiß, wie ich das Gedicht interpretiere, warte ich eben eine Woche.</p></blockquote>
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		<title>Jeff Mills und die Transistor Rythm 909</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 08:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>coicoi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[Visuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Jeff Mills]]></category>

		<category><![CDATA[Tr-909]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort auf die Frage, warum Ableton-Live überbewertet ist, findet ihr in diesem Video ;)


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort auf die Frage, warum Ableton-Live überbewertet ist, findet ihr in diesem Video ;)
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		<title>Burial und die Mode</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>coicoi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragwürdigstes]]></category>

		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[burial]]></category>

		<category><![CDATA[mode]]></category>

		<category><![CDATA[Modeindustrie]]></category>

		<category><![CDATA[style]]></category>

		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lässig, Urban, sexy. Musik und Jugendkultur sind die allerwichtigsten Impulsgeber für die Mode. In der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit und egal ob Punk, New Wave, Techno, Rock&#8217;n&#8217; Roll, Pop -was auch immer: Jede Musik drückt sich mit einem eigenen Modestil aus. Mich inspiriert das sehr. Der Boss-Orange-Look passt perfekt zum Sound von Burial. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lässig, Urban, sexy. Musik und Jugendkultur sind die allerwichtigsten Impulsgeber für die Mode. In der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit und egal ob Punk, New Wave, Techno, Rock&#8217;n&#8217; Roll, Pop -was auch immer: Jede Musik drückt sich mit einem eigenen Modestil aus. Mich inspiriert das sehr. <em>Der Boss-Orange-Look passt perfekt zum Sound von Burial. Er ist lässig, urban und sexy; eine Mischung aus sattem Bass und filigranen Elektroklängen. In Mode ausgedrückt heißt das: Nylon Jacke, Graphic-Shirt und glänzende Röhre für die Frau, verwaschene Jeans mit Zipperjacke und silbernen Sneakern für den Mann.</em>&#8221;</p>
<p> Andrea Cannelloni, 43, ist Creative Director von Boss Orange. </p></blockquote>
<p><code>(<em>Kultur Spiegel, April 2008, S.19</em>)</code></p>
<p>Wusste ich es doch, der Produzent hinter Burial hat seine Platten in Zusammenarbeit mit Boss-Orange konzipiert. Er bleibt anonym, und die Deutung und Vermarktung überlässt er Boss. Einen cleveren Werbevertrag haben sie da damals im McDonalds ausgeheckt. Spaß beiseite, ich glaube, Boss hat da nicht bei Burial angefragt. Ich bezweifle auch, bei seiner eher pessimistischen Weltsicht (siehe <a href="http://www.thelastbeat.com/archives/burial-interview-the-wire/">Wire Interview</a>), dass eine Verbindung zur Modeindustrie und mit sexy, glänzenden Röhrenjeans gewollt ist.</p>
<p>Im aktuellen Kulturspiegel geht es seitenweise ziemlich unkritisch darum, wie Modefirmen strategisch neue Musikszenen und Musik für sich verwerten. Bei Nu-Rave, Minimal Techno etc. und anderen Szenen die sich offensichtlich über Mode und Style definieren, ist das ja alles noch akzeptabel. Auch gab es im letzten Jahr eine Aktion, in der u.a. Ada, Gregor Tresher und Erobique quietschig-bunte Shirts für Levis entworfen haben - für einen guten Zweck natürlich. Natürlich hat man in der Modeindustrie inzwischen erkannt, dass gerade auch in den Szenen abseits des Mainstreams ein potentieller Markt steckt.</p>
<p>Aber was ist, wenn Musik, Musiker und Feierpublikum eigentlich gar nicht so viel mit Mode am Hut haben, aber trotzdem als Werbevehikel verwendet werden und gar völlig uminterpretiert werden? Muss man sich das gefallen lassen? Müssen sich wie in diesem Fall Dubstep, und demnächst auch Breakcore und IDM, eine umsatzsteigernde Fremdverwertung gefallen lassen? Wird einem auch bald erzählt, dass Venetian Snares den Esprit von Louis-Vuitton verkörpert und Thomas Jenkinson schickt auf American Apparel Plakaten die Hand in den Schritt?</p>
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		<title>Transition</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/transition/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 15:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[djing]]></category>

		<category><![CDATA[traktor]]></category>

		<category><![CDATA[vinyl]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der steigenden Masse von mit Traktor/Ableton zusammengeflickten Technomixen im Netz, die zwar nicht zwangsweise schlecht gemacht sind (wie auch), aber deren Tracklisten sich größtenteils mit dem Freehost-Output russischer Blogs oder pseudo-privater Torrentseiten decken (was sicherlich auch nur reiner Zufall ist), blicke ich desillusioniert auf meine eigenen, ohnehin spärlich gesähten digitalen DJ-Experimente. Vermutlich war es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der steigenden Masse von mit Traktor/Ableton zusammengeflickten Technomixen im Netz, die zwar nicht zwangsweise schlecht gemacht sind (wie auch), aber deren Tracklisten sich größtenteils mit dem Freehost-Output russischer Blogs oder pseudo-privater Torrentseiten decken (was sicherlich auch nur reiner Zufall ist), blicke ich desillusioniert auf meine eigenen, ohnehin spärlich gesähten digitalen DJ-Experimente. Vermutlich war es aus dieser Überlegung heraus, warum ich mir heute einen neuen, zeitgemäßen Plattenspieler geleistet habe. Denn sind wir ehrlich: Mit Trackauswahl alleine rockt man heutzutage doch auch keinen Dorfclub mehr. Auch wenn einige der erwähnten Mixe durchaus gut sind.</p>
<p><code>[ich führe meine letzten postings auf die post-berlin-depression zurück]</code></p>
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		<title>Drittverwertung</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/drittverwertung/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 15:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[Blogroll]]></category>

		<category><![CDATA[indie]]></category>

		<category><![CDATA[zweitverwertung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Erkenntnis, die sich mir angesichts des ca. zwanzigsten Posting zum Video von Björks Wanderlust heute eröffnet: Ich habe zu viele Indieblogs in meinem Feedreader, und die meisten posten nur noch YouTube Content. Ich frage mich, was eigentlich passiert wenn YouTube mal seine Link/Datenbankstruktur ändert oder ganz und gar offline geht (whoa!). Damit würde ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Erkenntnis, die sich mir angesichts des ca. zwanzigsten Posting zum Video von Björks <em><a href="http://youtube.com/watch?v=oxRM9fsy7S4">Wanderlust</a></em> heute eröffnet: Ich habe zu viele Indieblogs in meinem Feedreader, und die meisten posten nur noch YouTube Content. Ich frage mich, was eigentlich passiert wenn YouTube mal seine Link/Datenbankstruktur ändert oder ganz und gar offline geht (whoa!). Damit würde ja die Hälfte des Internets aus toten Links bestehen&#8230;</p>
<p>Auch ganz unlustig: Aprilscherze. Aber schon immer gewesen.</p>
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		<title>WMC Hype</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/wmc-hype/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[event]]></category>

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		<description><![CDATA[ Was hat es eigentlich mit der Winter Music Conference in Miami auf sich? Allein diese Überexposition auf RA ist trotz Partnership maßlos übertrieben, und auch sonst scheint das Web damit überflutet zu sein Showcases drittklassiger Label anzupreisen. Natürlich muss auch etwas Nachsehen mit den Amerikanern haben, denn außer der WMC und der DEMF gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://thelastbeat.com/img/2008/080328.jpg" style="border:0;" class="alignleft" alt="hype" /> Was hat es eigentlich mit der <a href="http://www.wintermusicconference.com/">Winter Music Conference</a> in Miami auf sich? Allein diese Überexposition auf <a href="http://residentadvisor.net/miami-wmc.aspx">RA</a> ist trotz Partnership maßlos übertrieben, und auch sonst scheint das Web damit überflutet zu sein Showcases drittklassiger Label anzupreisen. Natürlich muss auch etwas Nachsehen mit den Amerikanern haben, denn außer der WMC und der <a href="http://www.demf.com/">DEMF</a> gibt es keine nennenswerten Events, die sich mit Techno, House und elektronischer Musik im Allgemeinen beschäftigen. Aber wenn man bedenkt, dass im Rahmen der WMC so ziemlich jeder halbwertiger Trance DJ aus englischen Studentenclubs an einem 4-Sterne Hotelpool vor einer Horde Bud Light trinkender Collegekids auflegen darf, während überproportionierte Coca-Cola Fahnen im Wind von profitgieriger Corporate Identity flattern, und hippe Nachwuchsfotografen versuchen die richtige Mischung zwischen Sonnenstrahlen und Bikiniärschen einzufangen, fragt man sich doch ob hier nicht der amerikanische Wahnsinn etwas mit sich durchgeht. It&#8217;s only techno, dude!</p>
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		<title>Streik in Berlin</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/streik-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 16:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht was ich lästiger finde, den eigentlichen Streik oder die Parkplatzsituation rund um den Senefelder Platz, vor allem angesichts der horrenden Parkgebühren in manchen Straßen: 0,25€ für 15 Minuten. Wenn ich nicht mein Macbook tragen müsste, würde ich einen entspannten 6 km Dauerlauf vorziehen&#8230;viel länger würde es vermutlich nicht dauern.
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht was ich lästiger finde, den eigentlichen <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,539407,00.html">Streik</a> oder die Parkplatzsituation rund um den <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=senefelder+platz,+berlin&#038;sll=52.511586,13.469239&#038;sspn=0.007078,0.020084&#038;ie=UTF8&#038;ll=52.532853,13.412998&#038;spn=0.007075,0.020084&#038;z=16">Senefelder Platz</a>, vor allem angesichts der horrenden Parkgebühren in manchen Straßen: 0,25€ für 15 Minuten. Wenn ich nicht mein Macbook tragen müsste, würde ich einen entspannten 6 km Dauerlauf vorziehen&#8230;viel länger würde es vermutlich nicht dauern.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.thelastbeat.com/?p=1227&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_1227" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
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		<title>iTunes stinkt (noch immer)</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/itunes-stinkt-noch-immer/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 15:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[apple]]></category>

		<category><![CDATA[itunes]]></category>

		<category><![CDATA[scheisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Monate später und ich komme immer noch nicht mit iTunes klar. Unfassbar wie ein Programm so wenig Konfigurationsmöglichkeiten ermöglicht für User, die die Verwaltung ihrer Musiksammlung eben nicht in die Hände von iTunes geben wollen. Das neuste Beispiel: Ich habe doppelte Songs in meiner Library. Nicht wenige, sondern viele. Mehrere Tausende um genau zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Monate später und ich komme immer noch nicht mit iTunes klar. Unfassbar wie ein Programm so wenig Konfigurationsmöglichkeiten ermöglicht für User, die die Verwaltung ihrer Musiksammlung eben nicht in die Hände von iTunes geben wollen. Das neuste Beispiel: Ich habe doppelte Songs in meiner Library. Nicht wenige, sondern viele. Mehrere Tausende um genau zu sein. Eigentlich hab ich jeden Song doppelt, was nicht nur das Browsen verlangsamt, sondern auch beim Abspielen eher lästig ist (da ja der gleiche Song immer 2x gespielt wird). Nun bietet mir iTunes die Möglichkeit, diese Duplikate anzeigen zu lassen. Großartig! Ich kann nun also sehen welche Songs doppelt sind. Das wusste ich natülich auch schon vorher (denn es sind ja quasi alle doppelt). Eine Möglichkeit, die Duplikate nun zu entfernen gibt es bei iTunes aber nicht. Man kann sie nur schön anschauen. Ein einfacher Apfel+A und &#8220;Entfernen&#8221; ist nicht möglich, da eben immer die Paare angezeigt werden. Eine Möglichkeit wäre natürlich, jeden zweiten Song auszuwählen und dann zu löschen. Das wäre bei meiner Sammlung allerdings ein Vollzeitjob. Einen einfachen &#8220;Markiere jeden zweiten Eintrag&#8221; Befehl könnte vermutlich jeder Programmier-Neuling einbauen, Apple aber nicht. Man kann sich aber auch <a href="http://dougscripts.com/itunes/itinfo/dupin.php">Dupin</a> zur Hilfe nehmen, ein Programm, dass die Duplikate automatisch entfernt. Das funktioniert ganz gut, hat aber einen Nachteil: Dupin kostet Geld. </p>
<p>Aber wo kommen denn die doppelten Songs eigentlich her? Nun, ich benutze Playlist Files (.pls oder .m3u). Da meine Sammlung schon seit Jahren nach dem gleichen Muster aufgebaut ist, habe ich also für jedes Release eine Playlist im Ordner. Wenn ich meine Sammlung nun in iTunes importiere, dann liest iTunes sowohl die Files ALS AUCH die Playlist (zumindestens glaube ich das). Das Ergebnis: Jedes Release ist doppelt. Wieso es keine Import-Funktion wie &#8220;Ignore Playlist Files&#8221; gibt, wie es andere Audioplayer haben, entzieht sich mir&#8230;Bizarrerweise werden die Duplikate aber nicht angezeigt wenn ich meine &#8220;Library&#8221; komplett  anschaue, sondern nur in den einzelnen Playlisten, die ich zur Übersichtlichkeit erstellt habe (Labels, 2008, etc.).</p>
<p>Vermisse ich hier einen entscheidenden Punkt oder ist iTunes einfach unfähig? Verlange ich einfach zu viel? Bin ich von der Einstellungsvielfalt und Erweiterbarkeit von Winamp verwöhnt? Immerhin bin ich bei weitem nicht der <a href="http://www.google.com/search?q=itunes+sucks">Einzige</a>&#8230;</p>
<p>PS: Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit iTunes und dem iPod. </p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.thelastbeat.com/?p=1206&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_1206" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
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		<title>Michel Houellebecq über Kreativität</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/michel-houllbecq-uber-kreativitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 22:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>coicoi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenströmung]]></category>

		<category><![CDATA[Visuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Michel Houellebecq]]></category>

		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><embed src="http://www.youtube.com/v/MzrHevR1Hjs&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></div>
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