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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Yasume - Where We’re From…

Die Platte des Tages kommt von Yasume und heißt Where We’re From the Birds Sing a Happy Song. Wem der Titel noch nichts sagt, merkt vielleicht am Coverbild, dass die Herren hinter Yasume, Type Records Gründer Xela und Kollege Logreybeam, Fans von David Lynch und Twin Peaks sind. Neben den externen Referenzen ist auch die Musik nicht allzu weit von der Mystik und Atmosphäre der Serie entfernt: Langsame, dichte, orchestrale Layer, ähnlich denen Angelo Badalamentis, kommen zum Tragen, darüber treffen dubbige Basslines auf jede Menge Mikroelektronik, verschachtelte Beats und Clicks & Cuts. Klingt nicht besonders neu, ist in der Umsetzung aber das Beste was ich in dem Genre seit langem gehört habe, und das obwohl die Platte schon 2003 auf City Centre Offices erschienen ist. Auf 42 Minuten komprimiert, schaffen es Yasume eine durchgängige, leicht melancholiche Grundstimmung aufrecht zu erhalten, die Tracks fließen ineinander über und strotzen vor Detailverliebtheit, ohne dabei in DSP Experimente und übertriebene Abstraktheit zu verfallen; Die japanische Durchsage am Anfang von Rengoku, die geschickt eingearbeiteten Vocalsamples in 2112 Crescent Heights und die subtile Melodie von Slowly, Clearly And Calmly, alles passt, fügt sich zusammen, und wirkt dabei doch so herrlich unaufdringlich. Vielleicht ist Where We’re From… der eigene, private Soundtrack zu Twin Peaks, den die beiden Herren hier abliefern, als dieser funktionieren könnte es ohne Frage.


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