Ein Interview mit Kompakt-Gründer und Techno Urgestein™ Wolfgang Voigt gibt es bei SpOn. Neben der c/o Pop, die ja gerade in Köln läuft, äußert sich Voigt auch über die Entwicklung im Technobereich, was zwar keine neue Erkenntnisse bringt, man sich aber immer mal wieder klarmachen muss: Techno braucht immer mal wieder Abstand vor sich selbst.
SPIEGEL: Wohin wird sich Techno entwickeln?
Voigt: Bewegung impliziert Gegenbewegung. Techno braucht immer mal wieder Abstand von sich selbst. Es ist wünschenswert, den anonymen Einheitssound immer wieder durch Autoren-Techno aufzuscheuchen. Wie jede Popkultur braucht auch Techno Identifikationsfiguren und einen gewissen Glam-Faktor. Unser Label Kompakt hat sich ja immer schon als Poplabel unter den Voraussetzungen von Techno verstanden.
SPIEGEL: Hat sich eigentlich das Techno-Publikum über die Jahre verändert?
Voigt: Mir kommt es so vor, als wenn heute für viele Drogen, Sex und Hedonismus noch mehr als früher in den Vordergrund gerückt sind. Außerdem verliert in Zeiten der inflationären MP3-Downloads das einzelne Musikstück zunehmend an Bedeutung.









19. August 2008 um 9:38 tjZitieren | Antworten
najanaja, schon fast klassisches nichtssagendes spon interview…
da empfehle ich doch eher das interview in der aktuellen spex, ist aber sicher erst im lauf der nächsten woche online