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Warum das mp3 Format so schnell nicht ausstirbt

The Listening Post führt fünf gute Gründe für das Überleben des mp3-Formats an, die ich alle bestätigen würde. Nicht selten in letzter Zeit hat man gelesen und gehört, dass Lossless Audio, also Audiodaten, die genau gleich sind mit denen von der Quelle (sprich: CD), auf dem Vormarsch ist, weil moderne Technik wie Blu-Ray und größere Festplattenkapazitäten es ermöglichen, Musik auch unkomprimiert zu speichern. Ich behaupte zwar immer noch, dass man den Unterschied einer gut dekodierten mp3 zur Quelle in 95% der Fälle nicht ausmachen kann (seit jeher ein Streitthema), aber natürlich stellt sich die Frage, warum man sich mit mit weniger abgeben soll, wenn man das Optimum haben kann. Trotzdem kaufe ich eigentlich alle meine Songs bei Beatport und Co. als mp3 und nicht als Wave. Denn richtig interessant wird die Sache meiner Meinung nach erst, wenn wir noch weiter in die Zukunft blicken, und 24-Bit Audio zum Standard wird. Denn das würde nicht nur das endgültige Ende der CD bedeuten, sondern vermutlich auch von mp3.

3 Meldungen zu “Warum das mp3 Format so schnell nicht ausstirbt”
  1. 1
    Gabriel (29.7.08, 10:23):

    Wie Du schon richtig bemerkst, hört man den Unterschied zwischen einem gut kodierten MP3 und einer CD ohnehin nur in den seltensten Fällen. Wenn man dann auch noch die Konsumgewohnheiten beobachtet, in denen auf gute Qualität der Abspielgeräte immer seltener Wert gelegt wird und z.B. über den Handylautsprecher, am Laptop usw. Musik gehört wird (frag mal deinen High-End-Hi-Fi-Händler um die Ecke, wenn’s da noch einen gibt, die kämpfen nämlich mit diesem Wandel heftig), dann frag ich mich doch wieso 24bit-Audio das Ende von MP3 und CD sein soll?! Tatsache ist, dass ich selbst den Unterschied zwischen 24bit WAV, 16bit WAV und 320kbit MP3 auch nur auf der Studioabhöre hören kann, alle anderen mir zur Verfügung stehenden Anlagen aber ohnehin so wenig gut sind, dass es dort keine Rolle spielt. Da muß schon einiges zusammen kommen um MP3 als neuen Standard abzulösen…

  2. 2
    Eikman (29.7.08, 10:42):

    Natürlich ergibt sich die gleiche Frage: Hört man den Unterschied? Wenn aber nun 24Bit-Audio auch außerhalb des Studios zum Standard wird, und eine CD diesen eben nicht bedienen kann, dann wird das auch Konsequenzen für mp3 haben, weil viele mp3s noch immer eine CD als Quelle haben. Schon jetzt wird fast jedes Videospiel mindestens auf DL-DVD angeboten, viele auf Blu-Ray. Da Blu-Ray nun als nächster Standard für optische Speichermedien angesehen wird, wird ein Wandel auch im Audiobereich kommen, auch wenn ich, wie ja erwähnt, die mp3 so schnell nicht aussterben sehe wie die CD.

  3. 3
    BTH (31.7.08, 13:52):

    Hej,
    die Gründe klingen recht einleuchtend…
    Ich denke, dass wav-Quali eher was für Leute sind, die weniger Besitz möchten und ihre komplette CD/Vinyl-Sammlung auf Terrabyteplatten speichern wollen.
    Habe selbst einen Haufen Tonträger in 320er mp3s umgewandelt und sehe nicht ein, nochmal alles auf losless umzustellen. Vor allem weils m.E. auch keinen großen Mehrwert hat, außer man hat (noch) gute Ohren und ne Burmester Anlage dazu.
    Mp3s sind ein praktischer Standard und alle Probleme die daraus resultieren (Werteverfall, gigantische Musiksammlungen, Geldverluste, Kopien) haben nichts mit der Soundquali zu tuen. Würde mir dennoch bessere mp3s wünschen. 128 sind einfach zu wenig, da hört man auch den Unterschied.
    Freu mich auf dass, was die Zukunft bringt ;-)


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