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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Warp: Labels Unlimited

Als Fan von Warp Records und zukünftigem Sheffielder ist es ja schon fast eine Pflichtlektüre, und endlich bin ich dazu gekommen mir das Warp Buch von Rob Young zu besorgen, dass in der Labels Unlimited Reihe erschienen ist. Auf 188 Seiten erzählt das Buch die Geschichte des Labels aus den späten 80ern bis zum heutigen Zeitpunkt, mit Blick auf Philosophie, Coverdesign, Videos, und der Bewegung vom klassischen Techno zur abstrakten elektronischen Kopfhörermusik. Natürlich werden auch die bekanntesten Artists ausreichend vorgestellt und mit jeder Menge Bilder (oben: Aphex, Squarepusher, Autechre und NoW) und Zeitdokumenten aus den frühen 90ern (so wie dieses Interview mit Richie Hawtin, in dem er zugibt noch immer bei seiner Mutter zu wohnen) dokumentiert. Zum Abschluss gibt es noch einen Blick auf die Sublabel Lex und das Videoprojekt Warp Vision sowie eine Diskographie und Kurzbiographien aller Künstler, die je auf Warp veröffentlicht haben.
Insgesamt eine spannende und sehr gut recherchierte Historie, die man entweder chronologisch verfolgen kann, aber die auch zum gelegentlichen Durchblättern geeignet ist. Sehr gut finde ich die kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff ‘Intelligent Dance Music’ (IDM) und der Grund, warum es dazu kam dass Warp plötzlich nicht mehr nur Electronica war, sondern auch, zum Leidwesen der Puristen, Bands wie Broadcast und Maximo Park unter Vertrag genommen hat.

# Warp: Labels Unlimited @ Amazon


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