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3. June 2009, 15:08

Singles

VA – Kann 00 Remixed (Kann 003)

Kann Records aus Leipzig hat sich mit gerade mal drei Releases seit letztem Herbst schon einen beachtlichen Namen gemacht, und das auch völlig zu Recht, war doch sowohl das Debüt von Sevensol & Bender ein ziemlicher Hammer, als auch die eröffnende Mini-Compilation Kann 00 ein Treffer ins Schwarze. Von dieser gibt es nun zwei Tracks im Remix. Zum einen Sevensol & Benders Evol Peed, das von einem weiteren Mann der Stunde, nämlich Sven Weisemann sein Treatment erfährt. Weisemann macht dabei genau dort weiter, wo er mit seinen beiden EPs auf Essays aufgehört hat: mit samtigen Chords und einem verträumt-melancholischen Groove, der wirklich bis in die Haarspitzen geht. Auf der B-Seite wechselt Daniel Stefanik, ebenfalls ein Leipziger, auf die House-Schiene und bringt uns eine angejazzte Version von Brotherhoods Memorial Smith, in dem die locker vor sich hin plinkernden Pianochords gegen Ende einer nicht minder entspannten Jazz-Gitarre den Floor überlassen, was definitiv mal etwas anderes ist. Leider ist der Remix mit 12 Minuten, wie auch schon das etwas langatmige Original, ein wenig zu lang ausgefallen, was vielleicht auch noch durch das etwas albern wirkende “In the House” Vocal, das zwischendurch ertönt, noch verstärkt wird. Trotzdem, eine weitere gute Platte für Kann, mit leichten Stärken auf der A-Seite.

Ein Kommentar

  1. Carsten

    Tolle Platte, die habe ich im Moment auch immer in der Kiste. Wobei ich Weisemann of der A-Seite deutlich besser finde als den Stefanik auf der B.

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