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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Torrent Seite Oink geschlossen!

Heute wurde Oink, eine der größten Bittorrent Seiten die sich auf mp3s spezialisiert hat, von der britischen Polizei aus dem Netz genommen. Der 24-jährige Betreiber aus Middlesbrough wurde festgenommen, die Server in Amsterdam beschlagnahmt. Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) krönt die Aktion als durchschlagenden Erfolg gegen die Musikpiraterie, und schreibt in einer Newsmeldung:

British and Dutch police today shut down the world’s biggest source of illegal pre-release chart albums and arrested a 24-year old man in an operation coordinated between Middlesbrough and Amsterdam.

The raids, which were coordinated by Interpol, follow a two-year investigation by the international and UK music industry bodies IFPI and BPI into the members-only online pirate pre-release club known as OiNK.

OiNK specialised in distributing albums leaked on to the internet, often weeks ahead of their official release date. More than 60 major album releases have been leaked on OiNK so far this year, making it the primary source worldwide for illegal pre-release music.

The site, with an estimated membership of 180,000, has been used by many hardcore file-sharers to violate the rights of artists and producers by obtaining copyrighted recordings and making them available on the internet.

Desweiteren erwähnen die IFPI, und u.a. auch die BBC in einem Artikel, dass die Betreiber von den Usern Geld verlangt haben um auf die, nur per Einladung erreichbare Seite, zugreifen zu können. Vorraussetzung für eine Einladung war zudem der Beweis, das man selbst Musik anzubieten hat:

Members paid ‘donations’ via debit or credit cards, ensuring their continued access to the site. Users were only invited to join the site if they could prove that they had music to offer, according to an IFPI spokesman.

Hier handelt es sich allerdings um eine klare Falschinformation, da Einladungen völlig unabhängig von “Eintrittsgeldern” und Beweisen für die eigene Musikkollektion versendet wurden, und Oink kaum als Profitgesellschaft gelten konnte. Der fraglichen Moral der ganzen Sache tut diese Tatsache natürlich keinen Abbruch.

# BBC Artikel
# Deutscher News Artikel beim ORF

Eine Meldung zu “Torrent Seite Oink geschlossen!”
  1. 1
    // thelastbeat.com 3.0 // | OiNK Backfire (5.11.07, 23:22):

    [...] ernsthaft daran geglaubt hat, dass den Behörden durch die Schließung von OiNK wirklich ein entscheidener Schlag gegen illegales Filesharing gelungen ist, der gibt [...]


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