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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Tolga Fidan - Venice/Tanbulistan (Vakant 014)

Releases auf Vakant waren mir persönlich ja immer eine zweischneidige Sache. Umso erfreulicher, dass die neue 12″ des Parisers Tolga Fidan zwar eine A- und eine B-Seite hat, beide aber kompromisslos gut sind. Ohne zuviel Vergleiche aufzufahren, erinnert Venice/Tanbulistan in Sachen Aufbau und Rhythmus in erster Linie an Villalobos Achso EP. Allen voran Tanbulistan ist mit 13 Minuten eine perkussive Meisterleistung; fünf Minuten drehen und winden sich Percussion, orientalische Klänge und Vocalfragmente umeinander, bis schließlich der Bassline Einlass gewährt wird und sich der Track weiterhin nach oben schraubt, wobei kleine Rhythmus Verschiebungen und Modulationen Abwechslung bis zum Schluss garantieren.
Venice ist mit gut 9 Minuten etwas kürzer, und geht insgesamt etwas mehr und vor allem schneller zur Sache. Ebenfalls sehr perkussiv, hat der Track zusätzlich einen gewissen Acid-Touch, der in Verbindung mit einem kleinen Klimax in der Mitte mehr in Richtung Dancefloor hinarbeitet. Beide Tracks wirken zwar etwas düster, vor allem Tanbulistan klingt teilweise geradezu bedrohlich, aber trotzdem nicht einschnürend. Sehr gute Platte.

# Preview: Venice
# Preview: Tanbulistan

Eine Meldung zu “Tolga Fidan - Venice/Tanbulistan (Vakant 014)”
  1. 1
    // thelastbeat.com 3.0 // | Feature: Best of 2007 (22.12.07, 18:09):

    […] Duch Sven Väths Sound of the Eighth Season nochmal angeheizt, zeigt sich Tolga Fidans brilliant düsterer Minimal Doppelschlag, der sich mit orientalischer Percussion weit über die 10 Minuten Grenze dreht und windet, noch einmal von seiner besten Seite. [Review] […]


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