Die Zweitliga-Begegnung Wacker Burghausen gegen 1860 München vom 4. November 2005 muss wiederholt werden. Das DFB-Sportgericht fällte dieses Urteil, nachdem “Löwen”-Profi Nemanja Vucicevic beim 2:0-Sieg der Münchner ein verbotenes Mittel eingenommen hatte.
Die Burghausener legten folglich Einspruch gegen die Wertung des Spiels ein und forderten eine Wiederholung.
Quelle: Kicker
Irgendwie verstehe ich das nicht: Das Spiel wird wiederholt weil ein Spieler illegale Substanzen eingenommen hat, der 18 Minuten vor dem Ende eingewechselt wurde, als das Ergebnis schon feststand und er de facto keinen Anteil am Spielausgang hatte? Was kann der Verein für das Verhalten eines Spielers, zumal es sich laut dem Bericht noch nicht einmal um ein leistungssteigerndes Mittel handelte?
Als Anmerkung: Das ‘Wembley-Tor‘ im DFB Pokal zwischen Lautern und Mainz führte nicht zur Spielwiederholung, aber das war wohl eine der berühmten Tatsachenentscheidungen (die allerdings bei Thomas Helmers ‘Phantomtor‘ auch schon einmal aufgehoben wurden). Die Wege des DFB sind unergründlich.
Man stelle sich vor die Tour de France würde jedesmal wiederholt werden wenn einer der Akteure gedopt ist (zugegeben, der Vergleich hinkt etwas)…


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