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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Sigur Rós, 19.7.2005

Nachdem ich die Sigur Rós vor zwei Jahren auf dem Hurricane wegen akuter Müdigkeit verpasst hatte, und mich deswegen immer noch ein schlechtes Gewissen plagte, habe ich mich trotz gehobener Ticketpreise entschlossen das Konzert zu besuchen.
Kurz und knapp: Ich finde 40€ immer noch zu teuer, allerdings hat es sich doch gelohnt. Die Stimme des Sängers verursacht live noch mehr Gänsehaut als auf Platte, sowohl bei den langsamen, verträumten Songs als auch bei den Postrock-Krachern, die sie gegen Ende des Konzerts aus dem Hut zauberten. Sehr gut gefallen hat mir der Effekt ein weißes Tuch vor die Bühne zu hängen und von hinten mit unterschiedlichem Licht Schattenspiele zu erzeugen. Auch die Vorband, die eigentlich Supportband in Form von vier jungen Frauen war, wusste durch eine interessante Geräuschkulisse zu gefallen (u.a. wurde eine Säge mit einem Geigenbogen bearbeitet). Sehr empfehlenswert, das neue Album kann kommen. Takk!

# Bilder (aufgrund absoluten Blitzverbotes etwas unscharf)

Edit: Die vier Frauen heissen wohl Amina.

amina is a string quartet comprising four icelandic young women, founded in the summer of 1998. we met in tónlistarskólinn í reykjavík [the music school of reykjavík] and started playing together in 1996. we started doing lots of studio work with all kinds of pop and rock bands because there weren’t many string groups taking on that sort of flexible and time-consuming work


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