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8. August 2006, 11:45

Tägliches

Reuters gibt Manipulation zu

Die Nachrichtenagentur Reuters hat zugegeben (2), nachträglich bearbeitete (oder schlicht gefälschte) Bilder aus dem Libanon veröffentlicht zu haben. Demnach soll einer ihrer Fotografen vor Ort bei einem israelischen Kampfflugzeug zusätzliche Raketen hinzugefügt haben, sowie eine Aufnahme von Beirut in dem Maße verzerrt haben, dass der Eindruck entsteht die Stadt stände in Flammen. Der Fotograf wurde inzwischen entlassen und die entsprechenden Bilder zurückgezogen. Zudem fordert Reuters nun eine striktere Überprüfung des Materials aus Krisengebieten.

Reuters also said it would apply “tighter editing procedure for images of the Middle East conflict to ensure that no photograph from the region would be transmitted to subscribers without review by the most senior editor on the Reuters Global Pictures Desk.”