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23. May 2005, 02:23

Tägliches

Regierungswechsel

Es ist 2005 und unsere Bundesregierung will sich selbst auflösen um eine neue Basis für die gescheiterte Reformpolitik zu schaffen. Während ich diese resolute Entscheidung durchaus verstehen kann, bin ich mir jedoch nicht sicher ob ein Regierungswechsel die gewünschte Wirkung bringt. Wird ein Wechsel zurück zu der Partei, die immerhin damals zu den Problemen von heute beigetragen hat, den nötigen Erfolg bringen? Man darf weiterhin gespannt sein. Es kommt mir zudem so vor, als wäre Deutschland schrecklich uninteressiert in Sachen Politik, ja fast so, als wüsste der Großteil ohnehin nicht wen er denn überhaupt wählen soll. Und in der Tat, wer kann sich denn als durchschnittlich informierter Bürger überhaupt noch mit gutem Gewissen zwischen den beiden großen Parteien entscheiden? Die Stellung der Opposition ist längst zur Farce geworden. Und Alternativen sucht man vergeblich. Deutschland 2005 – ein Drama mit offenem Ende.

3 Kommentare

  1. mrcs

    auch wenn ich den autor nicht sonderlich mag, lies mal das:
    http://www.zeit.de/2005/19/01___grass_teil_1

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  2. Eikman

    Durchaus lesenswert. Seine Rückblicke zu vor 60 Jahren hätte er sich sparen können, aber an dem Argument dass die Wirtschaft die Politik nicht unbedeutsam beeinflusst ist sicherlich etwas dran.

    Dieses Zitat bringt es auf den Punkt wie ich finde:

    Seitdem stagniert das größer gewordene Land. Weder ist es der Regierung Kohl noch der Regierung Schröder gelungen, die anfangs gemachten Fehler auszugleichen.

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  3. coi

    der spd link ist doch fuer deine google stats…gibs zu ;)

    …to be con…

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