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9. December 2008, 16:04

Singles

Ray Valioso – Particles (Real Soon 17)

ray valioso Dass sich hinter Ray Valioso der Schweizer Agnès versteckt, hätte ich vielleicht nicht erwartet, mir es nach dessen vorzüglichen Remix für Luna City Express aber denken können. Auch auf Particles orientiert sich der Schweizer an einem eher deeperen Bild von House, und lässt gerade auf dem Titeltrack wunderbar die Pianos und Jazzdrums kreisen, die sich zwischendurch etwas freier durch den Raum bewegen, sich dann aber wieder wunderbar groovend zusammenfügen, und auch die fast schon obligatorischen Vocals, diesmal aber als minimales Sample gehalten, dürfen natürlich nicht fehlen. Die gibt es in weiblicher Form auch auf Basic House Meniobras, und spätestens hier ist man dann endgültig im Deep House angelangt; die Chords sind klassisch elegant und warm, aber nicht langweilig gehalten, und die Kick ist druckvoll genug, um damit auch das Porzellan bei der Schwiegermutter im Schrank beben zu lassen. Die beiden zusätzlichen Tracks sind etwas perkussiver und mit einem etwas stärkeren Drive versehen, wobei sich Groove Memories etwas näher an den aktuellen Produktionen orientiert, Tocar Te mit seinen jackenden Vocals und der Latin-Percussion dagegen etwas mehr nach der guten alten Housesschule klingt. Schön, dass es die auch in der Schweiz gibt. Vier der besseren Deep House Tracks des Jahres.

# Ray Valioso MySpace
# Preview @ Juno

Ein Kommentar

Trackbacks

  1. [...] Es gab viele Deephouse Platten in diesem Jahr, aber Agnès hat unter dem Alias Ray Valioso eine der Besten gemacht. Vielleicht weil er neben der südamerikanisch-anklingenden Percussion und den Jazzdrums trotzdem noch genug Platz für den Groove findet, der auf dem jedem der vier Track so locker leicht rüberkommt wie ein guter Cocktail in der Abendsonne. [Review] [...]

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