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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Swayzak - Himawari

Auf ihrem zweiten Album haben sich Swayzak wohl vorgenommen ihr Deephouse Image etwas auszubauen: Das Endprodukt hieß Himawari, und war eine der besten Platten des Jahres 2000, was vor allem an der Vielfältigkeit der Tracks liegt. Von Dub Poetry (Illegal), Detroit Techno (Mysterons), Chicago House (Caught In This Affair) über Electro (State of Grace) hin zum geschliffenen Minimal House des Debüts (Leisure Centre, Floyd), mal ruhiger und leise (Doobie), mal energisch treibend (Pineapple Sponge, Betek) - die Mischung bleibt bei aller Abwechslung zusammenhängend, so dass man stets das Gefühl hat dass hier ein roter Faden die ganze Sache durchläuft.
Vielleicht sind es die warmen Synth Pads, die das Album durchziehen, dieses leichte Kopfnicken in Richtung Basic Channel, oder die glasklare Produktion (vielleicht ist es Einbildung, aber das Album kommt mir klanglich immer überdurchschnittlich gut produziert vor). Was auch immer es ist, das Ergebnis klingt auch nach sieben Jahren noch ziemlich großartig.

# Himawari @ Amazon.de
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