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15. March 2005, 14:37

Dates

Pink Dots @ Cooky’s

Konzerte besuchen ohne die Band zu kennen die Zweite.

Ok, zugegeben, ich habe zwar ein Album der Legendary Pink Dots irgendwo auf mp3, aber so richtig gehört habe ich das noch nie. Als das Konzert dann angefangen hat konnte ich mir denken warum: Die Band um Edward Ka-Spel, der inzwischen auch schon 60 sein muss und doppelt so alt aussieht, spielte teilweise übelsten Art-Rock. Ka-Spel, in seltsamer Robe und barfuß auf der Bühne herumtapsend, jammerte wild-gestikulierend in sein Mikrophon, der Gitarrist, der vom Alter her der Sohn der anderen Bandmitglieder sein konnte, wurde auf’s nötigste beschränkt, ein Keyboarder entlockte seinem Equipment teilweise sehr skurille Sounds. Lediglich der Mann für die Blasinstrumente, von denen einige verwendet wurde, wusste zumindestens ansatzweise zu gefallen. Insgesamt wirkte die Performance sehr angestaubt, fast schon ‘gruftig’. Psychedelica im Neo-Hippie Gewand. Nur bei zwei, drei Liedern kam etwas wie Melodie und Rhythmus auf, meistens aber auch nur dann, wenn Ka-Spel sich gesanglich zurückhielt.

Da ich auf der Gästeliste stand und das Bier im Cooky’s inzwischen bei Konzerten keine 3,80€ mehr kostet, habe ich es immerhin eine knappe Stunde ausgehalten bevor ich den Rückzug ergriffen habe.

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