RSS

14. September 2009, 10:55

Positionen

Paul van Dyk disst das Berghain

paul van dyk

Trancegott Paule beantwortet in der gestrigen Berliner Morgenpost die “letzte Frage”. Dabei kommt er natürlich nicht darum herum, seine szenevisionären Gedanken zur Berliner Club-Institution zu äußern:

Was halten Sie vom angeblich besten Club der Welt, dem Berghain in Friedrichshain?

Paul van Dyk: Das ist im tatsächlichen Sinne ein Hype. Ich schwöre Ihnen, dass die meisten Leute, die bei diesen Umfragen abgestimmt haben, noch niemals im Berghain waren. Das Berghain ist global gesehen guter Durchschnitt.

Ganz in Globalplayermanier muss der Gute auch noch einen Schlagmichtot drauf setzen: “[...] was das Level des Clubbings angeht, ist Berlin Ende der 90er-Jahre stehen geblieben. Die Szene ist leider nur mittelmäßig.”

22 Kommentare

  1. wax

    Sowas kann man auch nur als “bester DJ der Welt” sagen, den Titel hat er ja in der Tat hehe. Oder hatte? Ist auch wurst. Diejenigen, die ihm dem Titel verliehen baben, haben bestimmt auch noch nie gute elektronische Musik gespielt. Und so schließt sich der Kreis :-)

    ReplyReply
  2. Christoph

    Hab grad Tobias Rapps “Lost&Sound” durch … da klingt es so, als ob die Szene in Berlin recht gut funzt und das Berghain nicht ganz so Durchschnitt zu sein scheint ;=)

    ReplyReply
  3. peter

    and i swear to you that most people who voted you as the “best” dj of the planet have never heard a set of yours, and the ones who have heard you are musically uncultured with a narrow mind :D

    ReplyReply
  4. hagen

    hab ihn das letzte mal bei der 24h-berlin-doku gesehen und das war jetzt nich direkt spannend.
    klang mehr so nach mitte der 90er stehen geblieben.

    ReplyReply
  5. Pito

    Crap about rudolph Giulanni, he actually cleaned the city of good electronic scene.

    ReplyReply
  6. André

    Na Recht hat er, der Jung! Das Berghain ist nur mittelmässiger Durchschnitt. Von gestrandeten möchte gern Typen ohne Realitätsbewusstsein gefüllt. Gute Partys in Berlin finden im übrigen nicht in den “angesagtesten Clubs” statt. Elitären Scheiss hatten wir ja schon genug in Deutschland. Kann bitte entsorgt werden. Danke

    ReplyReply
  7. honki

    Was das Level des Clubbings angeht, ist Berlin Paul van Dyk Ende der 90er-Jahre stehen geblieben. Die Szene ist leider nur mittelmäßig.

    ReplyReply
  8. Jana

    Na Clubs sind Geschmackssache, aber die komplette Szene so zu dissen is dumm, unüberlegt und schlicht und ergreifend falsch.Ich denke, das grade Berlin nach wie vor eine grandiose Szene hat, was elektronische Musik und Clubs angeht, wenn nicht sogar die Beste. Was die Musik von Herrn v.D. angeht, kann ich da allerdings nichts innovatives, frisches oder neues raushören. Also, wer im Glashaus sitzt, sollte keine Steine scheißen.

    ReplyReply
  9. Eikman

    Hat PvD denn dort überhaupt schon einmal aufgelegt? Die Musik, für die er steht und die im Berghain läuft, liegt ja schon weit auseinander. Vielleicht ist er ja nur beleidigt weil er da nicht auflegen darf? ;)

    ReplyReply
  10. Eikman

    André: Das Berghain ist nur mittelmässiger Durchschnitt. Von gestrandeten möchte gern Typen ohne Realitätsbewusstsein gefüllt.

    Und glaubst du, das ist in den Trance-Schuppen nicht so?

    ReplyReply
  11. rydm

    sein aktuelle platte läuft wahrscheinlich nicht so prickelnd, deshalb der rabatz. wär geilo, wenn jdn. ausm bhain dunstkreis zurückschießt…aber da sind die sich zu fein ;) gut so..

    ReplyReply
  12. Paul von Sinnen

    Eikman: Hat PvD denn dort überhaupt schon einmal aufgelegt?

    Soweit ich weiß, NEIN. Genau das wird auch der Grund sein, weswegen er eingeschnappt ist … weil er als best-”gevoteter” DJ nicht im best-”gevoteten” Club schlechte Dance Music abspielen darf.

    *HAHA* Was für ein abgehobener Typ ey …

    ReplyReply
  13. Typ ohne Realitätsbewußtsein

    gezicke scheint in dem metier verbreitet zu sein
    http://www.house-forum.de/board/topic,32508,-PvD+versus+ATB.html 

    ReplyReply
  14. sag ich nich

    hm, naja trance ist global gesehen ja auch eher eine durchschnittliche musik. also rock mal schön die bonzen in moskau und quatsch mich nicht voll.

    ReplyReply
  15. NamenSindSchallUndRauch

    Soweit ich weiß wollte “Paule” mal vor einigen Jahren im Ostgut auflegen. Die wollten aber ihn nicht.

    ReplyReply
  16. rydm

    man stelle sich vor “Paule” wär tatsächlich in einem line-up fürs berghain gebookt. viell. mit len faki davor, der wohl noch am ehesten breitband synthsound fährt ;) da wär doch der paule im anschluss mit seiner ersten highenergy globaltrance-fanfare verloren. da wär doch dann erst totenstille, dann fieses pfeifen u. lederriemen u. ähnliches würden fliegen… ahaha. das wären wenigstens mal news “paul van dyk ausm bhain rausgeschmissen”

    ReplyReply
  17. Unknown

    Paul = average, same as all those played out Trance DJ’s!!!
    Berghain = exceptionale!!! Was there last friday with the UponYou labelnight, the place was booming…

    ReplyReply
  18. micha

    hihi, geil. vielen dank für das posting. das hat mich jetzt sehr erheitert. herrlich geschmacksverwirrt der typ.

    ReplyReply
  19. Peter Lustig

    Der Paule kann einem schon leid tun…Stinkreicher Jetsetter der Massen von Leuchtstäbchen-haltende Teenager around the world “begeistert” und in Berlin interessiert sich kein Schwein für ihn. Da wird man irgendwann wohl zwangsläufig zum “hater”.

    ReplyReply
  20. kaput

    So unrecht hat er aber nicht:

    “Klar, Berlin hat eine sehr wichtige Rolle gespielt, genauso wie London und New York. Doch in der Sekunde, in der das Internet da war, in der es Blogs und Foren gab, war es total wurscht. Du kannst in Kalkutta wohnen, in London oder Wanne-Eickel, wenn du einen Track machst, den DJs cool finden – dann spielen sie ihn und du hast plötzlich einen Club-Hit. Bang!”

    ReplyReply
  21. robert

    haha,da hat er direkt recht,das berliner clubbing level ist tatsächlich mitte-ende der neunziger stehengeblieben,wie könnte man das auch noch toppen?die vielfältigkeit der clubs in berlin ist immer noch einzigartig…es tut mir leid für den rest der welt :)

    ReplyReply
  22. Vibemaster123

    My girlfiriend and I are both big techno fans from Ireland and we were really looking forward to visiting Club Berghain / Panorama Bar last weekend while on a trip to Berlin.

    It was snowing on Saturday night and we made our way by train to Ostanbanhof station and from there we made our way by foot your club. On the way we met two Australian guys and a South African girl. They, like ourselves, were relatively sober (I had three beers taken) and we were all dressed normally – not overdressed or underdressed for a club.

    When we got to Berghain where we joined the small que at the entrance. The bouncer spoke German to some people in front of us and allowed them to enter without incident.

    He then stopped the Australian guys and the South African girl and asked them a question in German. They apologised and explained that they couldn’t speak German. Once the bouncer heard them speak English he immediately refused them entry. The Australian guy asked the bouncer why they had been refused entry only to be told that the club “didn’t want them there”.

    My girlfriend and I thought this was very strange but we waited patiently at the entry gate. When the bouncer had finished with the Australians he turned to my girlfriend and said “zwei?” (two?). She said “yes please”. He then said “You speak English? You cannot enter either. Leave now.” We left as he was very threatening. (He had short black hair and was wearing a green jacket on Saturday last.)

    Unfortunately, it would seem that discrimination based on nationality is alive and well at Berghain.

    I’ve been to many techno clubs all over Europe and I’ve never experienced anything like this.

    (PS We took a taxi to Watergate where we were admitted immediately and had a great night!)

    ReplyReply

Antworten