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Partial Arts - Telescope (kompakt 171)

partial arts - telescope Trauermusik, die erste 12″ von Partial Arts (Ewan Pearson + Al Usher) hat die Bestenliste im letzten Jahr nur knapp verpasst, jetzt gibt es Nachschlag. Schade nur, dass dieser nicht ganz so ins Schwarze trifft, denn Telescope klingt wie Italo-Disco zu seinen besten Zeiten, und gehört sicherlich zu den sonderbarsten Tracks, die es in letzter Zeit auf Kompakt gab. Knapp 11 Minuten lang, blubbert sich Telescope im Midtempo über live-eingespielte Percussion, subtile Streicher, und eine Synthline, die irgendwo zwischen nervtötend und psychedelisch anmutend einzuordnen ist. Die Mischung versucht zwar nach dem Break etwas auszubrechen, ist sicherlich auch sehr gut produziert, trifft aber so gar nicht meinen Geschmack.

Immerhin gibt es auf der B-Seite noch einen Remix von Radioslave, der ja momentan alles remixt was nicht bei drei hinter den Decks steht, und dem Track den nötigen Schliff für den Dancefloor gibt, indem er die Bassline in den Vordergrund bringt, die Synths fast gänzlich aus dem Mix nimmt, und das Ganze noch ein bisschen durch die Filter zieht. Das klingt zwar etwas straighter und gedrängter, kann aber auch nicht so richtig überzeugen auf die Länge von fast 13 Minuten. Eine interessante, aber doch irgendwie enttäuschende Platte.

Eine Meldung zu “Partial Arts - Telescope (kompakt 171)”
  1. 1
    Carsten (24.1.08, 09:14):

    Kann dir da nur zustimmen, die Trauermusik hab ich meistens immer noch in der Kiste, die neue Partial Arts hat mich dagegen auch nicht überzeugt.


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