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Oxford

Normalerweise sagt man eine Stadt hat eine Universität (zwei, drei…), im Fall von Oxford kann man eher sagen dass die Universität eine Stadt um sich herum hat. Es ist wirklich beeindruckend wieviele einzelne Colleges es gibt, die sich hinter den alten Gemaeuern im Stadtkern verstecken, wobei die meisten und renommiertesten natuerlich von den Touristen abgeschirmt sind, die sich auf den (kostenpflichtigen) Besuch einiger oeffentlicher Einrichtungen beschraenken muessen. Das ist verständlich, schliesslich soll niemand gestoert werden.
Ueberhaupt scheint es in Oxford vor allem zwei Gruppierungen zu geben: Studenten und Touristen. Erstere erkennt man entweder an den einheitlichen Uniformen (die Juengeren) oder der intellektuell-aufsässigen Lässigkeit (die Älteren) mit der sie durch die Strassen schlendern, vorbei an den Touristen, die zumeist Kopf nach oben und wissbegierig im Rudel einem Reisefuehrer folgend durch die Innenstadt schleichen.
Die Schoenheit von Oxford offenbart sich jedoch wenn man etwas weiter läuft, durch den riesigen Universitätspark und die angrenzenden Gruenflächen, wenn man aus der Distanz die jahrhundertealte Architektur betrachten kann, und sich seinen Weg durch die zahlreichen kleinen Durchgänge und Gassen bahnt. Genau dann, abseits des Touristenstroms, spuert man vielleicht diese Aura, die diese Stadt umgibt, und man kann sich vielleicht vorstellen (und erträumen) man wandere auf den Pfaden von Wilde, Tolkien, Huxley, Eliot und Hobbes.

2 Meldungen zu “Oxford”
  1. 1
    ned nederlander (13.3.06, 19:53):

    wo bist du??? never online?! bitte melde dich, eike. wir vermissen dich so!

  2. 2
    Eikman (13.3.06, 19:57):

    Ab Mittwoch Abend werde ich wieder zur Verfuegung stehen ;)


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