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20. April 2005, 22:56

the.last.beat

O.P.P.

Erinnert sich jemand an den Herbst 1991, als Naughty by Nature die Hip Hop Bühne betraten und mit einem Song namens ‘O.P.P.’ eines der Rap-Anthems schlechthin schufen? Ich für meinen Teil erinnere mich nicht daran, da ich zu dieser Zeit noch schreiben gelernt habe, aber auch jetzt, fast 15 Jahre später, hat sich an der Größe dieses Songs nichts geändert, im Gegenteil, er erscheint bei all dem Bling-Bling-Overkill, den uns MTV als ‘Rap’ verkaufen will, geradezu als unerreichbares Blueprint.

Auf allmusic.com lässt sich ein sehr schönes Review finden:

There was not a bigger, more contagious crossover radio smash in the autumn of 1991 than Naughty By Nature’s “O.P.P.,” a song that somehow managed the trick of being both audaciously catchy and subversively coy at the same time. Its irrepressible appeal–the Jackson 5 sample, the saucy subject matter, the huge anthemic chorus, Treach’s phat rat-a-tat flow–was so widespread, in fact, that it played just as well to the hardcore heads in the hood as it did to the hip-hop dabblers in the suburbs

Und so sieht’s aus. Wer zu O.P.P. nicht mindestens mit dem Kopf nicken muss hat den Funk verloren. Zudem ist es auch so ziemlich der einzige Track der es schafft bei meinen, inzwischen sehr raren, Besuchen in den Dorfdissen dieser Welt ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Hut ab!