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	<title>Comments on: Netaudio Revisited</title>
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	<description>sympathy for disruption</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 16:07:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Netaudio Revisited &#124; Netaudio Festival Berlin</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-13662</link>
		<dc:creator>Netaudio Revisited &#124; Netaudio Festival Berlin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 22:19:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Den ganzen Artikel sowie einige interessante Kommentare findert ihr hier! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Den ganzen Artikel sowie einige interessante Kommentare findert ihr hier! [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: # thelastbeat.com &#187; Feature: Best of 2008</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-13554</link>
		<dc:creator># thelastbeat.com &#187; Feature: Best of 2008</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 01:58:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Und neben Techno? Sowohl Drum &amp; Bass als auch IDM scheinen weiterhin auf einem absteigenden Ast zu sein, Produzenten von Letzterem scheinen immer mehr in Dubstep abzudriften, wie Boxcutter und auch Scuba beweisen. Nichtsdestotrotz gab es auch hier in diesem Jahr einige exzellente Ver&#246;ffentlichungen, die sich allerdings auch wieder auf den altbekannten Labeln einfanden. Nur wenige haben es geschafft, auch im Selbstvertrieb auf sich aufmerksam zu machen. &#220;berhaupt scheint das pay-what-you-want Modell des letzten Jahres doch nicht mehr die Hoffnung zu sein, f&#252;r die man es anf&#228;nglich gehalten hat. Ungeachtet dessen, k&#252;ndigt zum Ende des Jahres das Proto-Netlabel Thinner an, in Zukunft prim&#228;r auf bezahlte Downloads zu setzen, was die Netaudio-Szene noch immer in zwei Lager spaltet. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Und neben Techno? Sowohl Drum &#38; Bass als auch IDM scheinen weiterhin auf einem absteigenden Ast zu sein, Produzenten von Letzterem scheinen immer mehr in Dubstep abzudriften, wie Boxcutter und auch Scuba beweisen. Nichtsdestotrotz gab es auch hier in diesem Jahr einige exzellente Ver&#246;ffentlichungen, die sich allerdings auch wieder auf den altbekannten Labeln einfanden. Nur wenige haben es geschafft, auch im Selbstvertrieb auf sich aufmerksam zu machen. &#220;berhaupt scheint das pay-what-you-want Modell des letzten Jahres doch nicht mehr die Hoffnung zu sein, f&#252;r die man es anf&#228;nglich gehalten hat. Ungeachtet dessen, k&#252;ndigt zum Ende des Jahres das Proto-Netlabel Thinner an, in Zukunft prim&#228;r auf bezahlte Downloads zu setzen, was die Netaudio-Szene noch immer in zwei Lager spaltet. [...]</p>
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	<item>
		<title>By: rydm</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-13416</link>
		<dc:creator>rydm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 14:47:26 +0000</pubDate>
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		<description>was fehlt ist definitiv ein führender meta-dienst, der die netlabel-releases umfassend mit vorhörfunktion! katalogisiert und einem als dj bzw. redakteur die arbeit und zeit nimmt, ständig ins blaue rumzusurfen und stundenlang umständlich rumzuklicken.
ein alternatives beatport nur für netlabels, bei dem sich alle labels registrieren, einheitlich erfasst werden, mit pay-what-you-want zahlungsmöglichkeit. das wär was.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was fehlt ist definitiv ein führender meta-dienst, der die netlabel-releases umfassend mit vorhörfunktion! katalogisiert und einem als dj bzw. redakteur die arbeit und zeit nimmt, ständig ins blaue rumzusurfen und stundenlang umständlich rumzuklicken.<br />
ein alternatives beatport nur für netlabels, bei dem sich alle labels registrieren, einheitlich erfasst werden, mit pay-what-you-want zahlungsmöglichkeit. das wär was.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Stefan</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-13275</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 13:57:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin da ziemlich konservativ, ich mag keine bezahlten Downloads. Ich kaufe nur ganz selten mal was im iTunes Store, weil es schnell und einfach saubequem ist. Wenn ich Geld für Musik bezahle dann möchte ich nachher auch etwas in der Hand halten. Wenn ein Netlabel einen guten Release im nachhinein als Tonträger herausbringt, dann zahle ich gerne dafür, aber ansonsten finde ich das eher unattraktiv, wobei es mir letztlich völlig egal ist; wenn es einen guten Release gibt, der nur als kostenpflichtiger Download verfügbar ist, dann würde ich auch dafür bezahlen und wenn kostenpflichtige Downloads bei Netlabels dazu führen, dass sich die Qualität der Releases steigert, dann finde ich das eine gute Sache; ich bin da weniger ideologisch sondern eher pragmatisch. Ich möchte einfach nur gute Musik hören und auch wenn es mittlerweile exzellente Netlabel gibt, dann ist meiner persönlichen Erfahrung nach im allgemeinen das Durchhören von Netlabel-Releases ein deutlich frustrierendere Beschäftigung als das Durchhören von Tonträger-Releases. Vielleicht hängt dies ein wenig mit meinen musikalischen Präferenzen zusammen, mit dem bei Netlabels stark verbreiteten Minimalsound kann ich nämlich eher wenig anfangen.

Off-Topic: Ich finde das Pay-what-you want-Prinzip wie es von 2ndrec praktiziert wird diskutierenswert.

@Eikman: Hast du die Pressemitteilung von Johannes bekommen?

Für einen exzellenten Release wäre ich durchaus bereit bis zu vierzig Euro zu bezahlen wohingegen ich für einen mittelmäßigen Releases vielleicht nur fünf Euro hinblättern wollen würde. Ein Nachteil dieses Prinzips ist aber vielleicht, dass dadurch eventuell eher anspruchsvolle Releases die nur einer Minderheit richtig gut gefallen aber für das Profil des Labels wichtig sind unter den Tisch fallen könnten weil sie sich nicht mehr rechnen. Andererseits könnte es natürlich auch das Gegenteil zutreffen, weil vielleicht genauso wenig Leute wie vorher die Platte kaufen die aber doppelt soviel dafür bezahlen, weil sie total begeistert sind, das jemand mal so eine gewagte Platte rausbringt. Im idealen Fall ist ein Labelmacher meiner Meinung nach ebenso wie ein guter DJ durch seine bewußte Selektion selber ein Künstler, wobei ein Labelmacher wie ein DJ in meinen Augen immer auch einen gewissen Erziehungsauftrag für seine Hörer hat. Inwiefern sich das Pay-what-you-want-Prinzip auf die Verwirklichung dieses Erziehungsauftrages auswirkt dürfte schwierig zu untersuchen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin da ziemlich konservativ, ich mag keine bezahlten Downloads. Ich kaufe nur ganz selten mal was im iTunes Store, weil es schnell und einfach saubequem ist. Wenn ich Geld für Musik bezahle dann möchte ich nachher auch etwas in der Hand halten. Wenn ein Netlabel einen guten Release im nachhinein als Tonträger herausbringt, dann zahle ich gerne dafür, aber ansonsten finde ich das eher unattraktiv, wobei es mir letztlich völlig egal ist; wenn es einen guten Release gibt, der nur als kostenpflichtiger Download verfügbar ist, dann würde ich auch dafür bezahlen und wenn kostenpflichtige Downloads bei Netlabels dazu führen, dass sich die Qualität der Releases steigert, dann finde ich das eine gute Sache; ich bin da weniger ideologisch sondern eher pragmatisch. Ich möchte einfach nur gute Musik hören und auch wenn es mittlerweile exzellente Netlabel gibt, dann ist meiner persönlichen Erfahrung nach im allgemeinen das Durchhören von Netlabel-Releases ein deutlich frustrierendere Beschäftigung als das Durchhören von Tonträger-Releases. Vielleicht hängt dies ein wenig mit meinen musikalischen Präferenzen zusammen, mit dem bei Netlabels stark verbreiteten Minimalsound kann ich nämlich eher wenig anfangen.</p>
<p>Off-Topic: Ich finde das Pay-what-you want-Prinzip wie es von 2ndrec praktiziert wird diskutierenswert.</p>
<p>@Eikman: Hast du die Pressemitteilung von Johannes bekommen?</p>
<p>Für einen exzellenten Release wäre ich durchaus bereit bis zu vierzig Euro zu bezahlen wohingegen ich für einen mittelmäßigen Releases vielleicht nur fünf Euro hinblättern wollen würde. Ein Nachteil dieses Prinzips ist aber vielleicht, dass dadurch eventuell eher anspruchsvolle Releases die nur einer Minderheit richtig gut gefallen aber für das Profil des Labels wichtig sind unter den Tisch fallen könnten weil sie sich nicht mehr rechnen. Andererseits könnte es natürlich auch das Gegenteil zutreffen, weil vielleicht genauso wenig Leute wie vorher die Platte kaufen die aber doppelt soviel dafür bezahlen, weil sie total begeistert sind, das jemand mal so eine gewagte Platte rausbringt. Im idealen Fall ist ein Labelmacher meiner Meinung nach ebenso wie ein guter DJ durch seine bewußte Selektion selber ein Künstler, wobei ein Labelmacher wie ein DJ in meinen Augen immer auch einen gewissen Erziehungsauftrag für seine Hörer hat. Inwiefern sich das Pay-what-you-want-Prinzip auf die Verwirklichung dieses Erziehungsauftrages auswirkt dürfte schwierig zu untersuchen sein.</p>
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	<item>
		<title>By: Eikman</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12998</link>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:45:09 +0000</pubDate>
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		<description>sie haut mich ehrlich gesagt nicht vom hocker, was jetzt natürlich pech ist :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sie haut mich ehrlich gesagt nicht vom hocker, was jetzt natürlich pech ist :)</p>
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	<item>
		<title>By: Saint</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12996</link>
		<dc:creator>Saint</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:29:54 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant wäre ja auch schon mal die Frage, ob denn nun die 103 überhaupt schon jemand gekauft hat. Kennt da wer einen? Vor allen von den ganzen Fürsprechern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant wäre ja auch schon mal die Frage, ob denn nun die 103 überhaupt schon jemand gekauft hat. Kennt da wer einen? Vor allen von den ganzen Fürsprechern.</p>
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	<item>
		<title>By: Eikman</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12995</link>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:12:40 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-12993&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;wennEsAnfaengt&lt;/a&gt;: an der qualität und vielfalt der VÖs zweifelt ja niemand. die sache ist nur, wer für ein magazin schreibt, hat leider nicht die zeit, genau diesen vollzeitjob zu machen für etwas, was ihnen de facto nichts einbringt, außer den respekt der netlabel-szene vielleicht. ich persönlich hatte noch nicht mal die zeit, 30-50 netlabel regelmäßig zu verfolgen. es ist ein inhärentes problem, daher bringt es auch nichts, sich darüber zu beschweren, wobei der De:Bug podcast zumindest schon mal eine annäherung ist.

und die frage danach, ob es was kosten darf, naja, ansichtssache eben. die frage ist, ob du thinner nun boykottierst, was konsequent wäre, die sachen ab jetzt &quot;illegal&quot; lädst und trotzdem hörst, oder gar bezahlst, in welchem fall natürlich thinner als gewinner dastehen würde ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-12993" rel="nofollow">wennEsAnfaengt</a>: an der qualität und vielfalt der VÖs zweifelt ja niemand. die sache ist nur, wer für ein magazin schreibt, hat leider nicht die zeit, genau diesen vollzeitjob zu machen für etwas, was ihnen de facto nichts einbringt, außer den respekt der netlabel-szene vielleicht. ich persönlich hatte noch nicht mal die zeit, 30-50 netlabel regelmäßig zu verfolgen. es ist ein inhärentes problem, daher bringt es auch nichts, sich darüber zu beschweren, wobei der De:Bug podcast zumindest schon mal eine annäherung ist.</p>
<p>und die frage danach, ob es was kosten darf, naja, ansichtssache eben. die frage ist, ob du thinner nun boykottierst, was konsequent wäre, die sachen ab jetzt &#8220;illegal&#8221; lädst und trotzdem hörst, oder gar bezahlst, in welchem fall natürlich thinner als gewinner dastehen würde ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: wennEsAnfaengt</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12993</link>
		<dc:creator>wennEsAnfaengt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:50:22 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich hatte ja schon im Thinner Blog meinen Senf dazu gegeben.

Der erste Punkt oben ist m.E. falsch wiedergegeben: Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das geeky-Dasein von Netlabels nicht durch mangelnde Rezensionen bestätigt, sondern dadurch erst befördert. Mangelnde öffentliche Repräsentation erzeugt den Eindruck, dass es sich bei der Netlabelszene um tageslichtscheue Freaks handelt und der Output nicht der Rede wert ist. Jder, der die VÖs von Thinner, Epsilonlab, Stadtgruen, Kahvi, Kikapu, 1Bit Wonder, Broque, Enough, usw. kennt kann feststellen, dass sich deren VÖs auf Augenhöhe mit denen konventioneller Labels sind, manchmal sogar darüber, aber teilweise auch darunter. Wie in der &quot;realen&quot; Welt gibt es mal gute und mal schlechte Platten.

Und so wie es in der &quot;realen&quot; Welt für jeden Geschmack eigene Labels gibt, so exisitert auch in der Netlabellandschaft eine enorme Vielfalt.

Die Ursache für fehlende Rezensionen in den großen Magazinen sehe ich eher nicht in fehlender Professionalität der Netlabels oder in mangelnder Qualität der VÖs, sondern vielmehr darin, dass die Mags schon allein mit dem Output der Plattenlabels ausgelastet sind und deren VÖs auch noch auf die Tische geschickt bekommen. Will man dagegen Rezensionen für Netaudio schreiben, muss man aktiv suchen. Und das ist ein Vollzeitjob. Ich habe derzeit 233 Lesezeichen zu Netlabels. Davon sind vll. 20 schon wieder tot. Immer noch über 200 Labels, die es permanent zu prüfen gilt. Und wenn ich mir überlege, dass ich nochmal 200 neue Lesezeichen setzen könnte, da ständig Neuentdeckungen hinzukommen... Es ist eben schon ein Unterschied, ob ich den ganzen Tag am suchen und saugen und entpacken bin oder einfach nur die Platten auf meinem Schreibtisch auf den Teller lege..

Das ist allerdings nur EIN Punkt.

Und zur Frage, ob Musik von Netlabels was kosten darf, ist meine persönliche Meinung ganz klar nein. Entweder mache ich ein Netlabel und setze auf freiwillige Spenden an die Künstler und das Label selber oder ich mache kein Netlabel und verlange Geld fürs Herunterladen. So sehe ich das.

Ausführlicher hab ich das in meinem Blog bei last.fm behandelt:
http://www.lastfm.de/user/wennEsAnfaengt/journal/2008/12/11/2bvbca_the_death_of_thinner_netlabel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich hatte ja schon im Thinner Blog meinen Senf dazu gegeben.</p>
<p>Der erste Punkt oben ist m.E. falsch wiedergegeben: Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das geeky-Dasein von Netlabels nicht durch mangelnde Rezensionen bestätigt, sondern dadurch erst befördert. Mangelnde öffentliche Repräsentation erzeugt den Eindruck, dass es sich bei der Netlabelszene um tageslichtscheue Freaks handelt und der Output nicht der Rede wert ist. Jder, der die VÖs von Thinner, Epsilonlab, Stadtgruen, Kahvi, Kikapu, 1Bit Wonder, Broque, Enough, usw. kennt kann feststellen, dass sich deren VÖs auf Augenhöhe mit denen konventioneller Labels sind, manchmal sogar darüber, aber teilweise auch darunter. Wie in der &#8220;realen&#8221; Welt gibt es mal gute und mal schlechte Platten.</p>
<p>Und so wie es in der &#8220;realen&#8221; Welt für jeden Geschmack eigene Labels gibt, so exisitert auch in der Netlabellandschaft eine enorme Vielfalt.</p>
<p>Die Ursache für fehlende Rezensionen in den großen Magazinen sehe ich eher nicht in fehlender Professionalität der Netlabels oder in mangelnder Qualität der VÖs, sondern vielmehr darin, dass die Mags schon allein mit dem Output der Plattenlabels ausgelastet sind und deren VÖs auch noch auf die Tische geschickt bekommen. Will man dagegen Rezensionen für Netaudio schreiben, muss man aktiv suchen. Und das ist ein Vollzeitjob. Ich habe derzeit 233 Lesezeichen zu Netlabels. Davon sind vll. 20 schon wieder tot. Immer noch über 200 Labels, die es permanent zu prüfen gilt. Und wenn ich mir überlege, dass ich nochmal 200 neue Lesezeichen setzen könnte, da ständig Neuentdeckungen hinzukommen&#8230; Es ist eben schon ein Unterschied, ob ich den ganzen Tag am suchen und saugen und entpacken bin oder einfach nur die Platten auf meinem Schreibtisch auf den Teller lege..</p>
<p>Das ist allerdings nur EIN Punkt.</p>
<p>Und zur Frage, ob Musik von Netlabels was kosten darf, ist meine persönliche Meinung ganz klar nein. Entweder mache ich ein Netlabel und setze auf freiwillige Spenden an die Künstler und das Label selber oder ich mache kein Netlabel und verlange Geld fürs Herunterladen. So sehe ich das.</p>
<p>Ausführlicher hab ich das in meinem Blog bei last.fm behandelt:<br />
<a href="http://www.lastfm.de/user/wennEsAnfaengt/journal/2008/12/11/2bvbca_the_death_of_thinner_netlabel" rel="nofollow">http://www.lastfm.de/user/wennEsAnfaengt/journal/2008/12/11/2bvbca_the_death_of_thinner_netlabel</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Eikman</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12970</link>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 15:57:27 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-12956&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Saint&lt;/a&gt;: das war in der tat ausführlich :)

zu printmagazinen: es ist so wie du sagst, es spielen leider auch andere faktoren als die musik eine rolle. das ist schade, aber leider realität. 

zu einstellung der netlabel szene an sich: wie ich auch aus den kommentaren bei thinnerism lese, haben einige aus netlabel-kreisen eine sehr starke schwarz/weiß einstellung, und versuchen permanent, netlabel von normalen labels abzugrenzen, sprich eine konkurrenzbeziehung aufzubauen, was totaler quatsch ist wie ich finde, zu sagen &quot;netlabel sind besser weil xyz&quot;. klar, das ist vielleicht nur eine minderheit, aber mir ist das schon öfters vorgekommen, dass einige auch ganz froh um ihr nischendasein sind.

zum &quot;pay what you want&quot; modell: daran habe ich auch gedacht, scheint mir aber problematisch, gerade weil viele leute denken, die musik war kostenlos, warum sollte ich jetzt auf einmal bezahlen. dass das modell funktionieren kann, hat man gesehen (radiohead), dass es aber nicht funktionieren &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt;, hat man auch gesehen (siehe 2nd rec oder saul wiliams album).

ob in 10 jahren keiner mehr mit vinyl auflegt - na, ich weiß nicht, ich denke schon, möchte aber nicht drauf wetten ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-12956" rel="nofollow">Saint</a>: das war in der tat ausführlich :)</p>
<p>zu printmagazinen: es ist so wie du sagst, es spielen leider auch andere faktoren als die musik eine rolle. das ist schade, aber leider realität. </p>
<p>zu einstellung der netlabel szene an sich: wie ich auch aus den kommentaren bei thinnerism lese, haben einige aus netlabel-kreisen eine sehr starke schwarz/weiß einstellung, und versuchen permanent, netlabel von normalen labels abzugrenzen, sprich eine konkurrenzbeziehung aufzubauen, was totaler quatsch ist wie ich finde, zu sagen &#8220;netlabel sind besser weil xyz&#8221;. klar, das ist vielleicht nur eine minderheit, aber mir ist das schon öfters vorgekommen, dass einige auch ganz froh um ihr nischendasein sind.</p>
<p>zum &#8220;pay what you want&#8221; modell: daran habe ich auch gedacht, scheint mir aber problematisch, gerade weil viele leute denken, die musik war kostenlos, warum sollte ich jetzt auf einmal bezahlen. dass das modell funktionieren kann, hat man gesehen (radiohead), dass es aber nicht funktionieren <em>muss</em>, hat man auch gesehen (siehe 2nd rec oder saul wiliams album).</p>
<p>ob in 10 jahren keiner mehr mit vinyl auflegt &#8211; na, ich weiß nicht, ich denke schon, möchte aber nicht drauf wetten ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Thinner und die Philosophie von Netlabels &#124; myoon</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12962</link>
		<dc:creator>Thinner und die Philosophie von Netlabels &#124; myoon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 14:14:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thelastbeat.com/?p=3176#comment-12962</guid>
		<description>[...]  The last beat hat sich dazu auch Gedanken gemacht und diese ausführlich dargelegt. Die Hauptfrage, die sich darum dreht, ob ein Netlabel perse kostenlos sein muss wird von Eikman verneint. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  The last beat hat sich dazu auch Gedanken gemacht und diese ausführlich dargelegt. Die Hauptfrage, die sich darum dreht, ob ein Netlabel perse kostenlos sein muss wird von Eikman verneint. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Muß Netaudio kostenlos sein ? &#187; SoundShifter</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12960</link>
		<dc:creator>Muß Netaudio kostenlos sein ? &#187; SoundShifter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:58:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Thelastbeat.com hat einer sehr feinen Artikel zum Thema &#8220;Muß Netaudio kostenlos sein usw.&amp;#82... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Thelastbeat.com hat einer sehr feinen Artikel zum Thema &#8220;Muß Netaudio kostenlos sein usw.&amp;#82&#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Das Kraftfuttermischwerk</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12957</link>
		<dc:creator>Das Kraftfuttermischwerk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:30:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] macht sich Gedanken zu Thinners Entscheidung, ihr mp3´s jetzt auch zu verkaufen: Netaudio Revisited (Sehr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] macht sich Gedanken zu Thinners Entscheidung, ihr mp3´s jetzt auch zu verkaufen: Netaudio Revisited (Sehr [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Saint</title>
		<link>http://www.thelastbeat.com/archives/netaudio-revisited/comment-page-1/#comment-12956</link>
		<dc:creator>Saint</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:26:26 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr guter Artikel!
Aber ich muß natürlich;) an einigen Passagen reingrätschen. Und ich mach das total subjektiv. Klar, geht ja auch nicht anders.

1.)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Netaudioszene sich diese Position selber geschaffen hat, um nicht integriert zu werden. Im Gegenteil. Wie Du ja selber sagst, fehlt es auch immer an Multiplikatoren, die sich damit ernsthaft auseinandersetzen. Das zeugt auch davon, dass es primär gar nicht um Qualität von Musik geht, sondern auch um andere, ominöse Dinge, die sich mir nicht erschließen. Man könnte da böses vermuten, muß man aber nicht. Woher weiß man, dass die Leser an sowas kein Interesse haben könnten? Weil man es selber als Redakteur nicht hat, weil es umständlich ist, sich da durchzuwühlen, oder weil man es schlichtweg ignoriert? Die De:Bug hatte ja mal Rezis gemacht für Netaudio-Zeug, zumindest online. Eingestellt wurde das mit der Begründung, dass das alles zuviel sei, wenn ich mich recht erinne. Allerdings gibt es ja auch mindestens 5678 neue 12&quot; in der Woche. Da sortiert man ja auch aus. Ganz davon abgesehen glaube ich kaum, dass die Prints nicht wie ein wilder Haufen auf ein neues Release springen würden, was gerade der heisse Shice ist und nur irgendwo als Download kommt. Was weiß ich, Dettmann sein nächstes Album für umme. Da würden alle schreiben. 

Es geht eben nicht um die Qualität. Man nehme Planet Boelex sein letztes Album; man muss sich mal vorstellen, dass die alle so tun, als hätte es das nie gegeben. Oder Entertainment for the braindead. Schreibt keine Sau drüber. Warum also sollte man die Medien dann noch ernst, bzw wichtig nehmen?

Man schenkt der Netaudioszene eben keine Relevanz, weil alles was nichts kostet so gut nicht sein kann. Was weiß ich, ich kapier´ das selber nicht. 

Ich hatte mal eine Mail, da hat mich ein Mag gefragt, wo man die Platten denn kaufen könnte. Die waren schwer begeistert von der Musik und wollten eine Rezi schreiben. Als ich antwortete, ist CC-Content und kostet nichts, meinten die &quot;Na dann nicht, erst wenn eine CD vorliegt&quot;. Das ist doch total bescheuert!

2.)
Dieses &quot;Haptik&quot; ist ja langsam totgeritten. Alle reden immer wieder über Haptik und ich frage mich, was sich haptisch an einem Mp3 ändert, wenn man es verkauft? Oder anders: warum dann nicht gleich Vinyl? Außerdem spielt in 10 Jahren kein Mensch mehr Vinyl, außer Villalobos vielleicht. Wenn doch, gebe ich einen aus. ;)

3.) 
Natürlich muß Netaudio nicht kostenlos sein. Ich verstehe ja auch die Problematik, der Thinner ausgesetzt ist. Man hat einfach vergessen, dass der Mensch von Natur aus gierig und faul ist. Ich sehe ja selbst, was wir an &quot;Spenden&quot; bekommen haben: das ist nicht der Rede wert und kann als sichere Größe nicht zu gebrauchen sein. Man kann da nicht mit rechnen. Wenn man das aber muß, ist das natürlich schwierig.

Nur das Modell was man nun nimmt, hat eben so gar nichts Neues. Ich hätte mir da eher so eine &quot;pay what you want but pay&quot;-Variante gewünscht. Aber wer bin ich schon. Im Endeffekt muß Thinner auch selber wissen, wo sie hinwollen. Wenn das ihr Weg sein soll, dann ist das so. Zumal ich Sebastian als großartigen Labelmacher kenne, der sich wirklich zehn Mal überlegt, was er macht und er macht es richtig. Warum also nicht auch hiermit. Für mich war das eben auch immer eine politische Attitüde. Marko Fürstenberg meinte während einer Diskusion zum Thema mal, er sei &quot;nie für irgendetwas angetreten&quot; er &quot;wolle einfach nur seine Musik unter die Menschen kriegen&quot;. Ich habe lange gebraucht, das zu verstehen. Heute weiß ich was er damit meinte, kann das nachvollziehen, auch wenn ich das anders sehe. Das ist okay.

Grundsätzlich ist Musik für mich keine Ware sondern ein Kulturgut; Punkt. Perspektivisch wird sich das auch in die Richtung entwickeln, hoffe ich. Wenn wir mal 100 Jahre zurückgehen, war Musik eben auch keine Ware. Das muß eine gute Zeit gewesen sein. Trotz aller &quot;Musiker wollen leben und essen können&quot;-Argumente, die ja auch nicht unter den Tisch gehören. Eine Lösung dafür allerdings habe ich auch nicht. Nur eine für mich.

4.)
Klar, gebe ich Dir uneingeschränkt recht! Es gibt einen unheimlich hohen Output minderer bis schlechter Qualität. Genau wie im physichen Tonträger-Bereich. Ich sehe da keinerlei unterschiede bis auf den, dass wenn du ein Plattenlabel schleifen lässt, 2-3 miese Releases machst, kannst Du den Laden dicht machen. Das ist bei Netlabels anders. Aber die Möglichkeit zu selektieren hat ja ein jeder.

Thinner ist das best arbeitendste, professionellste Netlabel wenn nicht Label überhaupt. Zumindest habe ich es so kennen gelernt. Deshalb könne ich ihnen auch mal etwas vom Kuchen. Ernsthaft. Ich würde mich wirklich freuen, wenn das dabei rumkommen könnte, was sie erwarten. Nur, das zu glauben fällt mir eben schwer. Wenn ja, dann würden sie natürlich mit dem Entschluß beweisen, dass es gehen kann, wenn man es richtig macht. We will see.

Ich finde nicht, dass Thinner irgendwen verraten hat - zumindest sehe ich das heute um einiges gelassener als vor ein paar Tagen noch. Und dennoch: bin ich etwas traurig, wenn man von sowas in dem Kontext sagen kann.

Nur eines sollten sie schon machen: ihre .cc domain in eine .com-Domain ändern. :oD Harhar. (Sorry, der musste.)

Musik zu ignorieren nur weil sie kostet wäre ja genauso dämlich wie Musik zu ignorieren weil sie nichts kostet. Zumindest man sich das bei den anstehenden VÖ´s auch gar nicht leisten kann, nicht hinzuhören. Die machen das schon, glaube ich.

Vielleicht ist das aber alles auch gar nicht so wichtig und man könnte verkürzt sagen, es gibt eben Musiker, die einfach nur so Musik machen wollen und die irgendwie unter die Menschen bringen wollen. Es gebt auch jene, die eben von ihrer Musik leben wollen/müssen und verkaufen deshalb. Beides ist okay. 

Soviel wollte ich gar nicht schreiben. Tschuldigung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Artikel!<br />
Aber ich muß natürlich;) an einigen Passagen reingrätschen. Und ich mach das total subjektiv. Klar, geht ja auch nicht anders.</p>
<p>1.)<br />
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Netaudioszene sich diese Position selber geschaffen hat, um nicht integriert zu werden. Im Gegenteil. Wie Du ja selber sagst, fehlt es auch immer an Multiplikatoren, die sich damit ernsthaft auseinandersetzen. Das zeugt auch davon, dass es primär gar nicht um Qualität von Musik geht, sondern auch um andere, ominöse Dinge, die sich mir nicht erschließen. Man könnte da böses vermuten, muß man aber nicht. Woher weiß man, dass die Leser an sowas kein Interesse haben könnten? Weil man es selber als Redakteur nicht hat, weil es umständlich ist, sich da durchzuwühlen, oder weil man es schlichtweg ignoriert? Die De:Bug hatte ja mal Rezis gemacht für Netaudio-Zeug, zumindest online. Eingestellt wurde das mit der Begründung, dass das alles zuviel sei, wenn ich mich recht erinne. Allerdings gibt es ja auch mindestens 5678 neue 12&#8243; in der Woche. Da sortiert man ja auch aus. Ganz davon abgesehen glaube ich kaum, dass die Prints nicht wie ein wilder Haufen auf ein neues Release springen würden, was gerade der heisse Shice ist und nur irgendwo als Download kommt. Was weiß ich, Dettmann sein nächstes Album für umme. Da würden alle schreiben. </p>
<p>Es geht eben nicht um die Qualität. Man nehme Planet Boelex sein letztes Album; man muss sich mal vorstellen, dass die alle so tun, als hätte es das nie gegeben. Oder Entertainment for the braindead. Schreibt keine Sau drüber. Warum also sollte man die Medien dann noch ernst, bzw wichtig nehmen?</p>
<p>Man schenkt der Netaudioszene eben keine Relevanz, weil alles was nichts kostet so gut nicht sein kann. Was weiß ich, ich kapier´ das selber nicht. </p>
<p>Ich hatte mal eine Mail, da hat mich ein Mag gefragt, wo man die Platten denn kaufen könnte. Die waren schwer begeistert von der Musik und wollten eine Rezi schreiben. Als ich antwortete, ist CC-Content und kostet nichts, meinten die &#8220;Na dann nicht, erst wenn eine CD vorliegt&#8221;. Das ist doch total bescheuert!</p>
<p>2.)<br />
Dieses &#8220;Haptik&#8221; ist ja langsam totgeritten. Alle reden immer wieder über Haptik und ich frage mich, was sich haptisch an einem Mp3 ändert, wenn man es verkauft? Oder anders: warum dann nicht gleich Vinyl? Außerdem spielt in 10 Jahren kein Mensch mehr Vinyl, außer Villalobos vielleicht. Wenn doch, gebe ich einen aus. ;)</p>
<p>3.)<br />
Natürlich muß Netaudio nicht kostenlos sein. Ich verstehe ja auch die Problematik, der Thinner ausgesetzt ist. Man hat einfach vergessen, dass der Mensch von Natur aus gierig und faul ist. Ich sehe ja selbst, was wir an &#8220;Spenden&#8221; bekommen haben: das ist nicht der Rede wert und kann als sichere Größe nicht zu gebrauchen sein. Man kann da nicht mit rechnen. Wenn man das aber muß, ist das natürlich schwierig.</p>
<p>Nur das Modell was man nun nimmt, hat eben so gar nichts Neues. Ich hätte mir da eher so eine &#8220;pay what you want but pay&#8221;-Variante gewünscht. Aber wer bin ich schon. Im Endeffekt muß Thinner auch selber wissen, wo sie hinwollen. Wenn das ihr Weg sein soll, dann ist das so. Zumal ich Sebastian als großartigen Labelmacher kenne, der sich wirklich zehn Mal überlegt, was er macht und er macht es richtig. Warum also nicht auch hiermit. Für mich war das eben auch immer eine politische Attitüde. Marko Fürstenberg meinte während einer Diskusion zum Thema mal, er sei &#8220;nie für irgendetwas angetreten&#8221; er &#8220;wolle einfach nur seine Musik unter die Menschen kriegen&#8221;. Ich habe lange gebraucht, das zu verstehen. Heute weiß ich was er damit meinte, kann das nachvollziehen, auch wenn ich das anders sehe. Das ist okay.</p>
<p>Grundsätzlich ist Musik für mich keine Ware sondern ein Kulturgut; Punkt. Perspektivisch wird sich das auch in die Richtung entwickeln, hoffe ich. Wenn wir mal 100 Jahre zurückgehen, war Musik eben auch keine Ware. Das muß eine gute Zeit gewesen sein. Trotz aller &#8220;Musiker wollen leben und essen können&#8221;-Argumente, die ja auch nicht unter den Tisch gehören. Eine Lösung dafür allerdings habe ich auch nicht. Nur eine für mich.</p>
<p>4.)<br />
Klar, gebe ich Dir uneingeschränkt recht! Es gibt einen unheimlich hohen Output minderer bis schlechter Qualität. Genau wie im physichen Tonträger-Bereich. Ich sehe da keinerlei unterschiede bis auf den, dass wenn du ein Plattenlabel schleifen lässt, 2-3 miese Releases machst, kannst Du den Laden dicht machen. Das ist bei Netlabels anders. Aber die Möglichkeit zu selektieren hat ja ein jeder.</p>
<p>Thinner ist das best arbeitendste, professionellste Netlabel wenn nicht Label überhaupt. Zumindest habe ich es so kennen gelernt. Deshalb könne ich ihnen auch mal etwas vom Kuchen. Ernsthaft. Ich würde mich wirklich freuen, wenn das dabei rumkommen könnte, was sie erwarten. Nur, das zu glauben fällt mir eben schwer. Wenn ja, dann würden sie natürlich mit dem Entschluß beweisen, dass es gehen kann, wenn man es richtig macht. We will see.</p>
<p>Ich finde nicht, dass Thinner irgendwen verraten hat &#8211; zumindest sehe ich das heute um einiges gelassener als vor ein paar Tagen noch. Und dennoch: bin ich etwas traurig, wenn man von sowas in dem Kontext sagen kann.</p>
<p>Nur eines sollten sie schon machen: ihre .cc domain in eine .com-Domain ändern. :oD Harhar. (Sorry, der musste.)</p>
<p>Musik zu ignorieren nur weil sie kostet wäre ja genauso dämlich wie Musik zu ignorieren weil sie nichts kostet. Zumindest man sich das bei den anstehenden VÖ´s auch gar nicht leisten kann, nicht hinzuhören. Die machen das schon, glaube ich.</p>
<p>Vielleicht ist das aber alles auch gar nicht so wichtig und man könnte verkürzt sagen, es gibt eben Musiker, die einfach nur so Musik machen wollen und die irgendwie unter die Menschen bringen wollen. Es gebt auch jene, die eben von ihrer Musik leben wollen/müssen und verkaufen deshalb. Beides ist okay. </p>
<p>Soviel wollte ich gar nicht schreiben. Tschuldigung.</p>
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