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26. April 2007, 21:12

Singles

Move D – Ac1d (Modern Love 028)

Move D gräbt zwei Tracks aus seinen Archiven aus, die den momentan Sound von Modern Love besser nicht repräsentieren könnten und daher genau am richtigen Platz sind. AC1D ist ein quirliger Track mit diversen Vocal Samples, die sich fragmental über den Track verteilen und gepaart mit klassischen Basic Channel Stabs und einer Prise nervöser Acid Lines auf ein Klimax hinzusteuern, das mit vorbeirauschenden Akkorden noch zusätzlich untermalt wird.
Der Titel für die B-Seite könnte ebenfalls nicht passender gewählt sein: Sheffield Dance klingt zu Beginn noch wie ein vergessener Remix von Sweet Exorcists Testone mit metallener 808 Drum Sektion und diese typischen Yorkshire Bleeps, die Anfang der 90er ein ganzes Genre ins Leben gerufen haben. Das interessante ist allerdings wie sich der Track in der Mitte plötzlich dreht, sich Synthies über die Percussion legen und zu einem durch und durch schönen Ende führen, was dann wiederum eher an 808 State erinnert. Wenn man allerdings bedenkt dass die Tracks schon 10 Jahre auf dem Buckel haben kann man das Move D kaum negativ anhängen, im Gegenteil, es beweist dass zu dieser Zeit eben doch ein bisschen Sheffield in jedem von uns gesteckt hat. Tolle Platte.

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Ein Kommentar

Trackbacks

  1. [...] Move D gräbt zwei Tracks aus seinen Archiven aus, die auf Modern Love genau am richtigen Platz sind. AC1D ist ein quirliger Track gepaart mit klassischen Basic Channel Stabs. Sheffield Dance klingt zu Beginn noch wie ein vergessener Remix von Sweet Exorcists Testone mit metallener 808 Drum Sektion und diese typischen Yorkshire Bleeps, die Anfang der 90er ein ganzes Genre ins Leben gerufen haben. Tolle Platte, toller Retrosound. [Review] [...]

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