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17. July 2005, 20:50

Dates

Melt 2005 Review

Leider hat das mit dem Mobloggen gestern Abend nicht funktioniert, sonst würde hier jetzt ein hämischer Eintrag für alle Daheimgebliebenen stehen. So aber muss eben die klassische Berichterstattung herhalten. Scheint so, als gäbe es nächstes Jahr neben dem Sonar in Zukunft ein zweites obligatorisches Festival. Das Melt Festival glänzt nicht nur durch seine überschaubare Größe (ca. 10.000 Besucher, kaum Gedränge), sondern vor allem auch durch die großartige Location. Musik gibt es natürlich auch noch, und das gleich mit einer Unmenge an guten Acts und vor allem guten DJs. Wären da nicht die vielen tollen Liveauftritte gewesen, hätte man durchaus zwei Tage lang nur vor der Big Wheel Stage (der ‘DJ Stage’) tanzen können. Zu bemängeln gibt es höchstens den langen Weg zwischen Campinplatz und Festivalgelände, besonders wenn morgens um 6 Uhr kein Shuttlebus kommt und die ersten Sonnenstrahlen in den Augen schmerzen. Ebenfalls etwas lästig war die omnipräsente Werbekarawane, die inzwischen aber zu Festivals ebenso gehört wie der übliche Gewitterschauer. Den gab es gleich am Freitag nach Ankunft, so dass meine traurige Geschichte vom “Ich hab noch nie gezeltet ohne dass es geregnet hat” weiterhin wahr bleibt. Zum Glück war es danach trocken und niemand hat sich die Laune vermiesen lassen. Das Publikum war insgesamt, wenn man bedenkt dass das Lineup sowohl Indie-Leute als auch Technopublikum angezogen hat, sehr homogen und zeigte erfreulich wenig Proleten- und Aggressionspotenzial.

Die Highlights: 13&God, Roisin Murphy, Underworld, Akufen, Krause Duo No.2 vs. Flowin Immo

# Bilder

2 Kommentare

  1. coi.coi

    konnte man drogen kaufen?

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  2. Eikman

    Jetzt wo du es erwähnst…mich hat niemand angesprochen.

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