Wie sowohl die BILD, der Spiegel als auch die Süddeutsche in Eilmeldungen berichten, hat Bundestrainer Jürgen Klinsmann seinen Vetrag als Trainer der Nationalmannschaft nicht verlängert. Schon die letzten Tage über gab es zahlreiche Gerüchte die darauf hindeuteten, auch wenn sich die Nation öffentlich für Klinsmann ausgesprochen hat.
Spiegel:
Hamburg - Um 22.54 Uhr kam die erste Eilmeldung über den Ticker: “Klinsmann tritt als Bundestrainer zurück”, so meldete der Sportinformationsdienst sid unter Berufung auf die “Bild”-Zeitung. Klinsmann habe heute DFB-Präsident Theo Zwanziger in einem persönlichen Gespräch eine Absage erteilt, kabelten wenig später auch die anderen Nachrichtenagenturen.
Süddeutsche:
Denn wie am Abend aus Kreisen des DFB-Präsidiums verlautet, wird Jürgen Klinsmann seine Arbeit mit der Nationalmannschaft definitiv nicht mehr fortsetzen.
In Stuttgart teilte er Zwanziger und dem DFB-Teammanager Oliver Bierhoff mit, dass er dem Wunsch des Verbandes, die erfolgreiche Tätigkeit als Bundestrainer fortzuführen, nicht entsprechen werde.
Als erster Favorit auf die Nachfolge gilt Klinsmanns Assistent Joachim Löw, der bereits zu früheren Zeitpunkten erklärte hatte, dass er seine Funktion beim DFB gerne weiter bekleiden möchte.
Als mögliche Ursache für seinen Rücktritt steht weniger der dritte Platz bei der WM im Vordergrund als die Querelen im Vorfeld davon, die teilweise starke Kritik an der Person Klinsmann hervorgerufen haben. Auch wenn diese inzwischen in der Euphorie vergessen schienen, will sich Klinsmann offensichtlich in den nächsten zwei Jahren bis zur Europameisterschaft nicht wieder der Kritik aussetzen wenn es mal wieder nicht so läuft wie geplant. Zum anderen steht auch weiterhin die Wohnsitzfrage im Raum, da Klinsmann definitiv seinen Wohnsitz in Kalifornien behalten möchte, was einigen Leuten und Offiziellen in Kreisen des DFB immer noch ein Dorn im Auge ist.
Anlass für Interpretationen hatte außerdem Klinsmanns Berater Roland Eitel gegeben, der in Interviews hervorhob, dass Klinsmann die Probleme und Querelen, die vor der WM auftraten, nicht vergessen habe.
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Als entscheidender Faktor galt vor allem Klinsmanns private Situation. Ein Umzug nach Deutschland aus Kalifornien nach Deutschland wäre für Klinsmann nicht in Frage gekommen, daran hat Klinsmann niemals einen Zweifel gelassen. Während der WM hatte er mehrmals anklingen lassen, dass ihn die Debatte um seinen Wohnort gestört und geärgert hat.
Schade, wie ich finde. Ich persönlich fand die Ideen und den frischen Wind den Klinsmann in die Mannschaft gebracht hat immer sehr positiv, auch wenn ich Klinsmann’s “wird-schon-werden”-Einstellung in Interviews nicht immer geteilt habe - letztendlich hat ihm der Erfolg Recht gegeben. Irgendwie.


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