Jan Delay konnte ich noch nie so richtig einordnen; Auf jeden guten Song schien ein obskures Reggae/Funk Experiment zu folgen, dass nach einem nach einiger Zeit mit monoton-nasaler Deutlichkeit auf die Nerven ging. Umso erfreulicher dass Mercedes Dance, der Nachfolger des 2001er Searching For The Jan Soul Rebels vermehrt Songs des ersten Typs enthält. Insgesamt hat Delay die Reggae-Schiene wieder etwas verlassen und taucht etwas tiefer in den elektronischen Funk ein. Das klappt erstaunlich gut, und gibt uns Songs wie das großartige Klar und Im Arsch, die Kollaboration mit Udo Lindenberg (kein Witz).


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