Das erste mal seit fünf, vielleicht sogar sechs Jahren, dass an Himmelfahrt kein gutes Wetter ist. Ein tragischer Tag für alle Väter, die nun ihren alljährlichen Beutezügen im Wald nach Bier und Apfelwein gegen einen erholsamen Feiertag zuhause bei Kind und Frau eintauschen müssen. Und natürlich ebenso tragisch für all die anderen, die es sich zum Ziel gemacht haben spätestens um 17 Uhr jenseits von Gut und Böse zu sein um möglichst früh einzuschlafen, damit man sich morgen wieder zur Arbeit schleppen kann. Denn bei Regen schmeckt das Bier einfach nicht, dass weiß jedes Kind, und wenn der Bollerwagen im Schlamm steckenbleibt ist die Party natürlich so richtig versaut.
Obwohl….ich sehe gerade erste Sonnenstrahlen durchbrechen, möglicherweise ist das Himmelfahrtskommando doch noch nicht gänzlich abgeschrieben….
Im RTL Nachtjournal gestern wurde der Vatertag übrigens kritisiert, da er anscheinend typisch für die Kinder-Entwöhnung (O-Ton Renate Schmidt) zu sein scheint, da sich die Väter lieber volllaufen lassen als die Frau zu beglücken. Warum dann nicht einen offiziellen “Tag der Fortpflanzung” als Counterpart einführen, Frau Schmidt?


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