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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Guardian Music

Hier wird ja öfters die Musiksektion des Guardian Online zitiert, und das nicht ohne Grund: Kaum eine andere Zeitung bietet eine derart reichhaltige und qualitativ hochwertige Berichterstattung wie der Guardian, und im Gegensatz zu den einschlägigen Musikzeitschriften, die häufig aus einer, nennen wir es mal Fanboy-Perspektive, schreiben, ist der Ton hier generell kritischer und nachfragender, aber trotzdem bleibt die Gewissheit, dass die Redakteure durchaus wissen wovon sie eigentlich schreiben (siehe Louis Pattisons Artikel über The Tuss). Das natürlich im Gegenzug zeitweilen mit journalistischem Fachjargon um sich geworfen wird, die Einleitungen etwas ausladend sind, die Perspektive etwas britisch, und man sich nicht scheut Apparat den “Bach des 21ten Jahrhundert” zu nennen, muss man akzeptieren.

Die Grenze zwischen Kritik und Information wird beispielsweise im aktuellen Interview von Hattie Collins mit US Rapper Common deutlich, das subtil Themen wie das ‘N’-Wort und die Erniedrigung von Frauen auf dessen neuem Album anspricht, dabei aber nie plakativ wirkt, und trotzdem am Ende eine relativ klare, kritische Meinung vertritt, die man auf Anhieb vielleicht gar nicht so wahrnimmt.

Auch wenn es sicherlich nicht die erste Adresse für Neuigkeiten ist, ist der Guardian immer wieder eine Fundgrube für längere, informative Interviews und Features.

Eine Meldung zu “Guardian Music”
  1. 1
    Matthias (28.7.07, 21:47):

    Danke für den Link zu dem wirklich interessanten Artikel, der die herausragende Stellung von Common im Hip Hop-Biz unterstreicht.


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