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Freies WLAN in Berlin…Zukunftsmusik

Schon öfters habe ich mir bei täglichen S-Bahn Fahrten gewünscht dass es in Frankfurt ein flächendeckendes, freies WLAN gibt. Das klingt zwar noch nach Zukunftmusik, denn die ersten Feldversuche sind schnell an Kapazitäts- und Kostengrenzen gestoßen. Nun will allerdings auch die Hauptstadt nachziehen, zumindestens wenn es nach der Berliner SPD geht:

Zwischen Charlottenburg und Friedrichshain sowie zwischen Schöneberg und Prenzlauer Berg könnten Einwohner und Touristen bei Verwirklichung des ambitionierten Plans kostenlos etwa über ihr Laptop im Park oder im Straßencafé surfen oder E-Mails abrufen. Eine entsprechende “Innovationsoffensive” mit dem Aufbau zahlreicher Hotspots hat der Landeschef der Sozialdemokraten, Michael Müller, laut einem Bericht von Spiegel Online angekündigt. Er will demnach mit dem Vorstoß das Image Berlins als dynamische Stadt untermauern. Technische Details und die Kostenfrage enthält Müllers Plan für das Datensozialnetz aber noch nicht: “Wir geben erst mal die Idee vor”, lautet die Losung des Genossen. “Schließlich sind wir eine Partei und keine Internetfirma.”

Leider ist die SPD immer ziemlich gut im Formulieren von Ideen, die Umsetzung dagegen ist zumeist mangelhaft, von daher sollte man sich nicht allzu viel Hoffnungen machen. Gerade in der momentanen Diskussion um Datenspeicherung und Providerinformationen ist eine Gratisnutzung von Internet ohnehin vermutlich keine gute Idee. Dann doch lieber Glasfaser in jeden Haushalt legen - Wien macht es vor. Dann kann auch der Bundestrojaner mit Super Hi-Speed in Wolfis Büro senden.

Quelle: Heise


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