Wenn ich an Footbag (oder ‘Hackysack’) denke, dann assoziiere ich damit unweigerlich langhaarige Studenten mit einem Hang zu Sportzigaretten, die einfach zu gechilled (anderes Wort für unfähig) für ‘richtigen’ Ballsport sind. Und deswegen finden sie sich dann in den Parks dieser Welt zusammen um mal ganz easy ihren kleinen speckigen Bag (nicht Ball!) und ihren nicht immer ganz so gebräunten Oberkörper hin und her zu schaukeln. Das sieht meistens sehr langweilig aus, und eigentlich ist es das auch (Ich habe es probiert, ich weiß wovon ich rede). Und weil die meisten leider über Bag-auf-Fuß-setzen-und-zum-Nachbar-schnicken gar nicht herauskommen, und das kleine Ding dann mehr auf dem Boden liegt als in der Luft ist, hält sich die Spannung dann auch sehr in Grenzen. Aber wär ja auch viel zu anstrengend sonst, und ausserdem dient das Ganzen ja nur als Ausrede um sich mittags um Zwei in der Sonne mal so richtig volllaufen lassen zu können.
Trotz allem gibt es natürlich auch Leute die das richtig gut können, und die haben wiederum größten Respekt von mir, denn so einen Bag mehrmals und relativ gezielt über ein Netz zu befördern ist dann doch schon schwierig.
Warum eigentlich das Ganze? Mir sind im Park ein paar dieser Kollegen begegnet die mich auf die Webseite von Frankfurt Footbag gebracht haben.
Übrigens: “Die 41ste Mitgliedsnummer wurde soeben vergeben! Damit ist und bleibt der Frankfurt Footbag e.V. der größte Footbag Verein” Na dann…Glückwunsch!


Senf abgeben