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23. May 2007, 13:47

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Flickr und die Zensur

Flickr, ehemals bekannt als freundliche und liberale Bilderplattform, fällt in jüngster Zeit häufiger mit Zensurberichten auf. Das berichtet zumindestens SpOn:

Jüngstes Beispiel: die kontroversen Fotos der Flickr-Nutzerin mit dem Pseudonym Malingering. Ihre gut 11.000 Flickr-Fotos zeigen Katzen, Baseball-Spieler und manchmal extrem schlecht angezogene Menschen in Los Angeles, die Malingering bissig kommentiert. Oder ein Haus in ihrer Nachbarschaft, vor dem sich der Müll türmt. Oder Menschen mit sehr tief sitzenden Hosen.

Ihre fiesen Sprüche haben viele Nutzer so verärgert, dass sie Beschwerden an Flickr schicken. So kommt es, dass mit einem Mal sämtliche Fotos Malingerings für nicht jugendfrei erklärt werden – darunter pelzbesetzte Schuhe, eine Mole, ein weinendes Kind. Sie sind nur noch für Nutzer sichtbar, die eine spezielle Filteroption in ihrem Flickr-Profil aktivieren.

Ist es wirklich so einfach durch ein paar Beschwerden komplette Fotosets sperren zu lassen? Ich persönlich finde ja auch Bilder von..äh…Schalke 04 Fahnen anstößig. Wenn ich nun noch 50 Leute mit der gleichen Abneigung finde…

4 Kommentare

  1. Stefan

    hm, komisch ich habe keine “spezielle filter-option” aktiviert und kann die fotos trotzdem sehen. wundert mich allerdings wenig, dass sich da leute beschwert haben, die kommentare sind ja schon teilweise ziemlich menschenverachtend. mich würde ja mal interessieren, wie der nutzer mit beschwerden von leuten umgeht, die auf den fotos abgebildet sind. gibt es in den staaten das recht am eigenen bild ?

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  2. Eikman

    wenn es das irgendwo gibt, dann bestimmt dort ;)

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  3. b.schrade

    Bilder – bei flickr eingestellt – können von flickr
    willkürlich gesperrt werden. flickr kann eigentlich
    all die Milliarden Bilder per click sich unter den
    Nagel reissen.
    Ich habe, hatte einen pro account, sechs Wochen vor
    Ablauf erneuert d. h. bezahlt, 18 € abgebucht via card.
    Doch: flickr zeigt meine 3500 Bilder nicht mehr. Nur die letzten 200 pics. Mails beantwortet flickr mit einem “PC-donkey”, also nicht. Den PC-donkey soll man dann auch noch nicht überstrapzieren. Das ist kein Service, das ist Verarsche.
    Meine Erfahrung: Hinterrücks kann mit einer einzigen mob-mail ein account lahmgelegt werden.
    Kritik in und an flickr ist unerwünscht und wird m. E. mit Roter Karte geahndet.
    flickr hatte 2008/9 Zusammenarbeit mit ghetty-pics angekündigt: Das bleibt ein fake.
    Copyrightschutz ist flickr egal.
    Kommerzielle Nutzung schliesst flickr aus.

    Ich rate daher von flickr ab.

    Allerdings schmeichelte es mir, wenn mein b.schrade stream dreitausend Views pro Tag hatte…Gesperrt und behindert durch Einloggen schauen nun 70 meine Bildchen an. Dabei habe ich Bild-tags wie Ribéry, Klose, Seehofer, Eisbach, buttock, nalgas. Pardon: Hatte ich! Insgesamt hatte ich fast 300000 tags an meinen Bildern: Eine Riesenarbeit und socialwork weil ich daran keinen Cent verdient hatte.

    Warum gibt es eigentlich bei flickr pro viewer nicht je einen Cent? Für den download 50 cent. Weil yahoo – das heisst “juchuh!” auf deutsch- allein jubeln will. Nomen est omen.

    Stiftungwarentest sollte flickr gründlich testen.
    Mindestnes 30 meiner Bilder wurden aus flickr heraus mir gestohlen. Das ergab Eigen-google.
    Rechtschutz bietet der Yahoo-Verein nicht.
    Dafür US-Hard-core mit Nutten-Links.

    In Summe: Die BRD (wie auch noch Korea) und flickr zensurieren “voyeuristische” Bilder. Eine Frau von hinten in Jeans gilt da als unsafe. fickr? Es enteignet, lässt Bilder-Diebstahl zu, gestattet nicht das kleinste Geschäft. flickr kann sich sämtliche Bilder aneignen, hängt sich an Mobber, hat keinerlei Service. Bilder die flickr einmal gesperrt hat, will flickr nicht wieder freigeben. Auch wenn pics völlig neutral sind.
    Auch auf Grund von tags wie “gesperrt” oder “indiziert”oder “forbidden”,NIPSA, die man zum Bild stellt, sperrt flickr Deutscher accounts ohne die Bilder überhaupt anzusehen!
    und tschüss, flickr!

    flickr kostet wenig pro Jahr (etwa 18 €).
    Aber beim Streit kostet es jede Menge Nerven und alle Arbeit kann vergeblich gewesen sein.
    Ein eigner fotostore ist zwar zehnmal teuerer doch damit lassen sich Bilder verkaufen und man ist nicht flickr´s Idiot.
    flickr cheats.Note 5-6.

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  4. b.schrade

    Ethik und Kritik sind flickr egal.
    Das Problem mit Zensur, Ethik und Moral ist vorgeschoben.
    Es ist viel einfacher als bisher vermutet:

    Zuviel grosse streams werden flickr zu teuer.

    flickr hatte viel Erfolg und hat nun Probleme mit Speichern und mit der Stromrechnung dafür:
    Oder sind seine Speicher veraltet und voll?.
    Hat flickr 100 oder fast 200 Milliarden Bilder gespeichert? Umspeichern in neue Speicher möglich?
    Wie kostspielig?
    Will flickr daher nur noch Kunden mit
    kleinen, wenigen Bildern?

    Wer ein oder zwei Gb pro Jahr hochlädt oder
    zu viele Viewers,clicks und Besucher hat, wird für flickr zu teuer.
    Speicherplatz und Bilder herzeigen kostet Strom und damit Geld.
    Die globale Lösung statt eigener Atomkraftwerke:
    flickr kann selber seine Kunden zu Exkunden machen und digital- anonym mobben.
    Zusatzgewinn: yahoo hat die Mitgliedsbeiträge und sämtlicher Kunden Bilder und nur noch kleine accounts
    oder Zahler, die kaum Bilder hochladen.

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