Die letzten Kommentare

  • Eikman: Danke erstmal, auch wenn ich eher an Seiten mit News/Reviews/Texten dachte als an Downloadquellen ;)...
  • beingboring: Heißes Cover auch! ;-)...
  • Tom: Oder hier: http://billy4202.blogspot.com/...
  • Tom: Schau mal hier: http://beatboxradioshow.blogspot.com/ Sehr guter Hip-Hop Stuff auserhalb des Mainstreams. Cheers...
  • Carsten: Ich habe die Entwicklungen bei Test Industries und RA / Ronan auch sehr interessiert mit verfolgt und bin doch einigerma...

Über thelastbeat.com

thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
[mehr]

Blogroll

Fennesz / Sakamoto - Cendre

Es ist eigentlich schon viel zu lange her als das letzte Christian Fennesz Album Venice herauskam, und spätestens nachdem Fennesz vor drei Jahren zusammen mit Ryuichi Sakamoto und dem Orquestra Ciutat de Barcelona auf der Bühne stand (ich war damals live vor Ort) hat sich eine Kollaboration der beiden eigentlich angebahnt.
Nach der Sala Santa Cecilia EP aus dem Jahre 2005 ist nun auch das Album fertig, Cendre heißt es, und Fennesz lässt seinen typischen, durch den Laptop gezogenen Gitarrensound von Sakamotos Piano verfeinern. Der Frontmann des legendären Yellow Magic Orchestras hat wiederrum schon im letzten Jahr mit einem weiteren großen Minimalisten, nämlich Carsten Nikolai alias Alva.Noto eine sehr stimmige Kollaboration gemacht, und Cendre führt die Tradition fort, geht jedoch in eine leicht andere Richtung. Wo Insen noch diese glasklare, geschliffenene Alva.Noto Soundästhetik hatte, ist Cendre organischer und weniger spärlich im Sound. Fenneszs Gitarrenmodulationen bilden den Grundsound, diese typische, leicht noisige Wall of Sound, die jedoch heruntergeschraubt wird und viel Platz für Sakamotos langsames Piano lässt, das mal klaustrophobisch plinkernd (Kokoro), mal befreiend schwebend (Mono, Haru) wie Sonnenstrahlen durch die Jalousien eines halbdunklen Raumes kriecht. Wenn bei Fenneszs Soloarbeiten sich langsam die Gitarre sich aus dem befremdlichen Preset Dschungel erhebt, übernimmt hier das Piano diese Rolle, es treibt den Song voran ohne dadurch die Intensität des Hintergrundrauschens zu stören, es verstärkt dieses vielmehr noch, was insgesamt zu dieser herrlichen, leicht melancholischen Stimmung führt, die jedoch nie erdrückend ist, sondern sich viel mehr wie eine warme Decke um einen legt. Eines der besten Kopfhöreralben des Jahres bis jetzt.

Offizielles Releasedate ist der 15. Mai via Touch/Commmons [JP]

# Touch Music
# Commmons Japan


Senf abgeben

2005-2008 thelastbeat.com. Powered by WordPress.
Entries (RSS / Atom) + Comments (RSS) | Admin
Design inspired by The Morning After, remixed by Eikman.
Optimiert für Firefox, lizensiert unter Creative Commons

Close
E-mail It