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15. December 2008, 02:17

Feature

Feature: DJ Koze

Stefan Kozalla ist ein Mann mit vielen Gesichtern. Ob als DJ Koze, Adolf Noise, Monaco Schranze oder als Teil von International Pony – Kosi, wie seine Freunde ihn nennen, hat in dem letzten Jahren Spuren hinterlassen wie kaum ein anderer, und taucht deswegen nicht von ungefähr regelmäßig in einschlägigen Magazinen als bester DJ und bester Remixer auf. Dabei ist er alles andere als der typische Producer, schon seit seinen Anfängen in der Hamburger Hip Hop-Szene mit Fischmob, hat sich Koze stets immer etwas neben der Spur bewegt, was einen dazu veranlassen könnte, ihn als verkappten Weirdo zu bezeichnen. Doch es ist gerade seine Art, nicht immer den direkten Weg zu gehen, sondern über Umwege zum Ziel zu gelangen, und dabei noch eine Menge Souvenirs mitzubringen, die man an ihm schätzt. Seine an Hyperaktivität grenzende Art aufzulegen, und dabei stets mit überraschenden Twists & Turns aufzuwarten, seine Remixe, die häufig nur ansatzweise an das Original erinnern, und natürlich seine Produktionen, die zwischen Ambient (Adolf Noise), Elektro-Pop (International Pony) und Techno pendeln, und trotzdem alle seine eigene Handschrift tragen, haben ihn nicht nur zum gefragten, sondern auch beliebten Mann gemacht, dieses Jahr vielleicht mehr denn je: Mit I Want To Sleep hat er einen potentiellen Anwärter auf den Track des Jahres produziert, und gleich zwei seiner Remixe tauchen in der diesjährigen RA-Bestenliste auf, darunter auch sein remix für Matias Aguayos Minimal, ein Track, der auf eine augenzwinkernde Weise mit der Langeweile im Minimal-Techno abrechnet.

Man könnte also meinen, es sei alles Bestens in Hamburg, aber doch gibt es eine Kehrseite des Produzentenlebens, wie uns Koze im Interview erzählt. Kurz vor seinem Auftritt im Offenbacher Robert Johnson Anfang November, hatte ich die Gelegenheit, mich mit Kosi um zwei Uhr nachts auf der Mitarbeitertoilette niederzulassen, und etwas zu plaudern. Über Hip Hop, die Stagnation von Techno, respektlose Fans, den Humor in seiner Musik, der vielleicht häufig misinterpretiert wird, unzeitgemäße Major-Labels und zu guter Letzt auch Aphex Twin.

Fangen wir doch am besten zeitlich gesehen mal am Anfang an. Was viele deiner internationalen Fans womöglich gar nicht wissen, ist dass du ja aus dem HipHop-Bereich kommst…

Ohje…

…indem du Teil von Fischmob warst. Wie kam dann der Wechsel zu elektronischer Musik und letztendlich Techno zustande?

Ich habe schon zur Zeit von Fischmob angefangen mich als Adolf Noise in der elektronischen Musik zu verwirklichen, und wir hatten auch bei Fischmob schon einige elektronik-lastige Stücke produziert, die einen gewissen Drive hatten, der vielleicht auch meine späteren Sachen beeinflusst hat. Zur gleichen Zeit habe ich auch angefangen aufzulegen, aber weder HipHop noch Techno, das kam erst später. Es war insgesamt einfach schnellere elektronische Musik, eine etwas seltsame Mischung aller möglicher Clubmusik die ich damals gehört habe.

Wie stehst du zur Fusion von HipHop und Techno, es gibt da einige Tracks, die das versuchen.

Ich muss gestehen, ich bin da nicht der größte Fan von. Die beiden Stimmungen löschen sich oft selbst aus. Das eine hat diese instrumentale, abstrakte Stimmung, die interessanter wird, je weniger Bezugspunkte man zu etwas herstellen kann, und die andere ist eben etwas sehr konkretes, da ist jemand, der dir ganz klar etwas erzählt, dich an die Hand nimmt. Das gilt aber auch für Texte in Techno allgemein. Es gab ein paar Sachen, bei denen das Slogan-mäßig funktioniert hat, ich denke da an einige Kompakt oder Wolfgang Voigt Tracks, oder einige Sachen mit Tocotronic/Dirk von Lotzow, aber generell ist das nicht mein Fall.

Bei deinem anderen Nebenprojekt mit Cosmic DJ und Erobique, International Pony, arbeitet ihr dagegen schon viel mit Texten.

Ok, das ist aber auch kein Techno, das muss man schon abgrenzen. Wir haben uns zwar schon etwas an klassischen Songs abgearbeitet, versuchen aber eigentlich ein Format zu finden, bei dem immer wieder eine Zeile wiederholt wird, bis sich daraus eine gewisse Magie entwickelt. Denn insgesamt kann man die reine Textmenge unseres Albums vermutlich auf eine Hand schreiben. Wir versuchen, unsere Tracks immer wie ein Haus aufzubauen, so dass man auch oben noch etwas hat und nicht nur das Gerüst, und das können dann Vocals sein. Wobei wir auch immer das Problem haben, etwas zu finden, was nicht peinlich ist. Ich finde viele Vocals entweder zu kitschig, oder zu platt oder einfach zu offensichtlich.

Und inzwischen hast du HipHop völlig hinter dir gelassen?

Ich finde das immer noch eine ganz fantastische Musikrichtung, aber es stagniert mir einfach zu sehr. Ich finde, man wächst da auch irgendwie raus. Die Stücke, die ich immer noch toll finde, spiegeln die zwei klassischen Seiten von HipHop wieder, zum einen das Soulige, zum anderen aber auch das Radikale, diese Urgewalt in der Stimme. Aber ich kann mittlerweile mit diesem sozialen Umfeld nichts mehr anfangen. Mir scheint es, als würde sich das alles zu sehr im Kreis drehen, und jeder ist nur noch auf den Erfolg aus, und lässt die Experimentierfreudigkeit früherer Zeiten vermissen. Daher habe ich mich nach anderen, zumindest für mich vielfältigeren Musikrichtungen ausgedehnt. Das erste aber, was mich seit langem mal wieder hat aufhören lassen, ist Marsimoto aus Berlin, eine ganz fantastische Mischung aus Madlib-Beats und total kryptisch-entwurzelten Texten, die man manchmal einfach nicht versteht. Das finde ich toll.

Aber kann man die mangelnde Experimentierfreudigkeit nicht auch der Techno/Houseszene zuschreiben?

Ja, sicher. Was ich nicht mag, ist diese Abarbeitung von Genres, wie alles irgendwie schon formatiert ist, wie sich eine ganze Szene an einer Formel abarbeitet, wie jetzt diese Deephouse Sache. Du hörst dir die Platten an und weißt sofort aha, hier kommt eine Deephouse Platte, die ist etwas langsamer, die hat die Chords, und manchmal noch ein Vocal obendrauf und du weißt sofort Bescheid. Das gilt natürlich auch für Minimal. Was mir fehlt, das sind die Ausbrüche, die Erschütterungen. Es gibt zwar immer wieder interessante Nuancen, bei denen ganz eigene Styles eingebracht werden, aber insgesamt ist die Szene doch sehr konservativ. Ich bekomme so viele Promos im Monat, von denen ich dann drei oder vier interessant finde. Ich kann es auch nicht mehr hören, diese ganzen Lautmachertools…macht mich wahnsinnig. Und bei MySpace Seiten, die sofort mit einer Bassdrum anfangen, klicke ich sofort weiter. Daher schätze ich jeden, der das aufbricht, der auch sein Standing als DJ benutzt, um den Leuten andere Sachen anzubieten. Leider wollen die das oft nicht hören.

Basta ya de Minimal also?

(lacht) Das ist einer der Tracks, bei dem die Vocals funktionieren meiner Meinung nach. Aber ich mag dieses „Spenglish“, dieses Spanisch-Englische auch gerne. Und natürlich schätze ich Matias Aguayo sehr als Produzent, er hat etwas sehr positiv Feminines, was sich von der üblichen Formel anhebt.

…inwiefern?

Viele denken ja immer noch die Bassdrum ist das Magische an Techno. Ich mag eine gut federnde und groovende Bassdrum natürlich auch, aber das eigentlich Spannende ist doch das drumherum. Die Idee, heute mit einer Stadion-Bassdrum noch etwas gewinnen zu wollen finde ich total beknackt. Gerade die Langsamkeit in der Musik finde ich toll, auch wenn man im Laufe des Abends immer langsamer wird, so dass es keiner merkt.

Spiegelt sich das auch in deinen Produktionen wieder?

Ja, ich denke schon. Ich mache inzwischen ja auch schon so anstrengende Remixe, dass die kaum noch gespielt werden, weil die Bassdrum vielleicht erst nach vier Minuten kommt. Ich weiß nicht, vielleicht fehlt mir auch das Geschick dazu, so einen Track so aufzubauen, dass er von vornerein durchbounct. (lacht) Und bei Liedern, die auch den Anspruch haben, tagsüber gehört zu werden, dann ist es sowieso am Besten wenn man gar nicht mitbekommt wann der Rhythmus ein- und aussetzt, wenn ein Loop seine Lauflänger überschreitet, sich im Kopf verdreht und dann irgendwie magisch wird, dieses Unsichtbare, das man nicht greifen kann.

“Was mir fehlt, das sind die Ausbrüche, die Erschütterungen”

Deine Produktionen sollen also sowohl im Club- als auch Listening-Kontext funktionieren?

Das Beste ist, wenn man gar nicht merkt was man für einen Kracher auf dem Teller liegen hat, sondern dass es in beiden Aggregatzuständen funktioniert. Es gibt ja auch viele Liebhaber der Musik, die sich der Musik theoretisch annähern, denen muss ein Track nicht nachmittags die Decke einreißen.
Mir ist auch aufgefallen, da ich gerade eine Remix-Compilation zusammenstelle, dass fast alle meine Stücke ein relativ langes Intro haben. Ich mache irgendwie unbewusst immer die Tracks für den Anfang einer Mix-CD… (lacht)

Ziehst du dann trotzdem noch klare Linien zwischen DJ Koze, Adolf Noise und Monaco Schranze?

Naja, Monaco Schranze waren zwei Maxis für Kompakt. Wenn ich mal wieder einen Anfall von Wahnsinn habe, dann schlüpfe ich vielleicht wieder in so eine Kunstfigur rein. Aber so stolz bin darauf nicht mehr, nicht so, dass ich die Sachen nochmal verwerten würde. Allein schon mit dem Namen merkt man ja, dass die Sache nicht ganz so ernst gemeint war…

Wobei man fast allen deinen Produktionen das Gefühl hat, dass da immer ein wenig Augenzwinkern dabei ist…

Also eigentlich bin ich ziemlich ernst, todernst geradezu. Und auch streng, ich kann extrem viele Sachen gar nicht ab, diese lauten Signale in der Musik, dieses Prollige. Und wenn dann auch noch die Leute darauf abfahren, dann denk ich mir, was ist denn hier los, das ist doch total einfach das Haus zu rocken. Ich versuche, immer etwas von der Seite reinzuschauen, das Fenster zu öffnen. Vielleicht finden das dann einige lustig, weil es den Rahmen verlässt. Aber Crazyness und das Flashige an sich ist überhaupt nicht mein Ding. Einfach nur Quatsch zu machen ist ja auch ziemlich einfach.

Wenn ich dann aber International Pony denke, dann wirkt das schon, von Plattencovern über Videos hin zu Texten sehr bunt.

Der schmale Grat zwischen Humor und Ernsthaftigkeit erschließt sich nicht allen. Viele hören eine hochgepitchte Stimme und denken sofort „ey, Micky Maus – lustig!“. Wir nehmen die Sache dagegen schon ernst. Wir sind im Spaß total ernst, und experimentieren ewig bis wir zufrieden sind.

Alles Rezeptionsache also.

Wie man Musik natürlich aufnimmt, ist immer subjektiv. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto schwieriger wird es, sich überraschen zu lassen. Irgendwann durchschaut man die Formel und ist davon gelangweilt. Für andere, die das vielleicht zum ersten Mal hören, ist dass alles total spannend. Gerade im Ausland merke ich oft, dass Leute zu mir nach vorne kommen und abgehen, weil gerade irgendein Stomper läuft und alles geil finden. Das ist ok, wobei ich es wahnsinnig respektlos finde wenn Leute zu mir kommen und meinen „Spiel ma härter! Mach ma schneller!“ Die merken nicht, dass man gerade sein Herz auf die Tanzfläche wirft, dass dahinter einer große Idee steckt, die ruiniert wäre, wenn man die Keule auspackt.

Kommt das oft vor?

Einer der Höhepunkte war mal bei einem Gig mit Tobias Thomas und Michael Mayer in Hamburg, ich glaube im ehemaligen Click. Da hat Tobi die Pet Shop Boys gespielt, und dann kam einer, hat den Tonarm vom Plattenspieler hochgehoben und gesagt „Alder, ich will Techno hören!“ Schlimm. Manchmal spiele ich aber auch in meiner manischen Vision total an den Leuten vorbei, das kommt auch vor. Da komm ich mir dann wie so ein Altherren-Houser vor, während alle 20-jährigen im Publikum auf dem Minimal-Trip sind.

Siehst du da einen Generationskonflikt?

Es ist vielmehr eine Ablösung. Jetzt kommen z.B. die ganzen Justice-Hörer, für die das alles das Gleiche ist, die Grenzen verschwimmen. Die bewegen sich zum einen in diesem anderen Electro-Kosmos, so sehr ich das Wort hasse, mögen aber gleichzeitig die Helden der anderen Szene wie Ricardo oder Sven Väth. Und da merkt man schon, dass wir eine ganz andere Sozialisation hatten, das ist halt so. Bringt auch nichts, sich darüber auszulassen.

Du bist ohnehin niemand, der immer die neusten Sachen spielen muss, oder?

Es ist ein Spagat. Ich spiele gerne unveröffentlichte Sachen, aber auf der anderen Seite, wenn ich in den Club gehe, dann freue ich mich auch wenn mal einer eine alte Mike Ink oder Dr. Rockit Platte spielt, wenn der DJ sich das auch traut. Manchmal denke ich mir schon, ich kann die Platte jetzt nicht spielen, weil die ja ohnehin jeder spielt, aber dann legt die ganze Nacht kein DJ vor oder nach mir die gleiche Sachen auf, das ist dann dumm gelaufen.

Kommen wir nochmal zu deinen Produktionen. Du hast mal gesagt, du bist ein großer Fan dieser „Störer“ in der Musik. Was meinst du genau damit?

Gerade wer eine gewisse Routine im Musikmachen hat, weiß, wie schwer es ist, sich immer wieder selbst zu überraschen. Die Sachen lauter zu machen, leiser zu machen, zu verdrehen, fremd zu gestalten, genau da kommen dann die interessanten Dinge heraus. Es ist das Unerwartete, wie z.B. die Vocals bei „I Want To Sleep“, was ich meine. Ich höre allerdings auch oft, wenn etwas zu konstruiert ist , wenn jetzt etwas gewollt als Störer funktionieren soll.


Gerade deine Sachen als Adolf Noise erinnern ein wenig an Aphex Twin, der ja auch viel mit Störfaktoren arbeitet.

Für mich ist Aphex Twin immer noch unglaublich in Sachen Soundwelt, die er eingeführt hat. Die beiden Selected Ambient Works Platten gehören wohl zu denen, die ich am meisten gehört habe, und ich habe mir mal einen eigenen Mix aus dem Sachen zusammengestellt. Ich habe ihn dieses Jahr auf dem Oxygen-Festival zum ersten Mal live gesehen, und sogar seine Garderobentür mit dem Aphex Twin Schild drauf fotografiert (lacht)… leider hat er nur Jungle- und Hardcore gespielt, und keines seiner Stücke mit diesen tollen Melodien, bei dem einen das Herz aufgeht. Da hat den Mythos ein wenig angeknackst.

Du hast mit International Pony schon Erfahrungen mit Major-Labels gesammelt. Siehst du deine Musik denn überhaupt kompatibel für diesen “größeren” Markt?

Ach, das ist überhaupt nicht mehr meine Welt. Ich habe das mit Fischmob und mit Pony mal versucht, aber das passt einfach nicht mehr. Platten über ein Major rausbringen ist meiner Meinung nach durch, die Vertriebswege sind zu langsam, zu behäbig, nicht mehr zeitgemäß. Wenn ich bei Kompakt oder Freude am Tanzen was veröffentliche, sind die Platten in drei Wochen in Kanada, bei Sony muss erstmal jedes Territorium zustimmen, um es dann ein halbes Jahr später rauszubringen wenn schon die nächste Platte fertig ist. Das ist doch alles Scheiße. Bei kleineren Labels ist das anders, da wird eine Sache veröffentlicht und sie wird angenommen, auch ohne groß dafür Werbung zu machen, ohne Videos, ohne das groß aufzublasen, oder sie wird es eben nicht. Mit Aufblasen kann man vielleicht etwas mehr verkaufen, aber das ist doch letztendlich auch wieder Geldverschwendung. Ich muss auch nicht mehr ein Album machen, das man im Radio spielen kann.

Man kann also zusammenfassend sagen, dass Koze seiner Linie treu zu bleiben scheint. Und wenn Techno ein Haus ist, dann steht er gerne draußen, und man weiß nie, durch welches Fenster er das nächste mal reinkommen wird.

# DJ Koze @ MySpace

Info: Teile dieses Interviews wurden auch auf Resident Advisor veröffentlicht.

Titelbild: © Steve Michaelis

8 Kommentare

  1. beingboring

    der koze spricht aus, was ich schon lange denke: “Was mir fehlt, das sind die Ausbrüche, die Erschütterungen.”

    schoenes interview!

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  2. Eikman

    Danke!

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  3. Frederic

    schön, hier auch das volle interview lesen zu können. koze rockt!

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  4. crl

    Danke für das gute Interview!
    Ich hab das Set vom gleichen abend gefunden
    http://rs403.rapidshare.com/files/153547531/DJ-Koze-Robert_Johnson-07-11-2008-UMP3.mp3

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  5. Eikman

    Danke, sind leider nur 25 Minuten, aber besser als nichts!

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