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24. July 2011, 14:02

Feature

Feature: Ata

Als Atanasios Christos Macias, besser bekannt als Ata, im Jahr 1999 einen Club an der Grenze zwischen Offenbach und Frankfurt ins Leben rief, war er bereits eine Institution in Frankfurts Musikszene: 1992 gründete Ata gemeinsam mit Heiko M/S/O das “Delirium”, einen Plattenladen, der schnell zu einer der bekanntesten Adressen der Republik wurde, wenn es um elektronische Musik ging. Der Laden war gleichzeitig auch Zentrale und Hub des Labelkollektivs Ongaku, dessen Sub-Labels Playhouse und Klang Elektronik auch 18 Jahre später noch immer für qualitativ hochwertige Musik stehen.

Und doch, um die Jahrtausendwende stand es eher schlecht um Frankfurts Clubszene. Gemeinhin als eine der Geburtstätten elektronischer Musik in Deutschland angesehen, befand sich Frankfurt um das Jahr 2000 in einer seltsamen Übergangsphase: 1998 schloss das legendäre Omen seine Pforten, das nicht minder populäre Dorian Gray folgte ein Jahr später. Es war sicherlich nicht die beste Zeit, um gerade jetzt einen neuen Club zu eröffnen, der sich ausgerechnet auf House-Musik konzentrierte.

Doch Ata hatte eine Vision, und rund zwölf Jahre später gilt das Robert Johnson, benannt nach dem gleichnamigen Blues-Legende, als einer der besten Clubs – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Das ist insofern erstaunlich, als dass sich das “Johnson”, wie es unter Clubgängern meist genannt wird, in zwölf Jahren kaum verändert hat. Noch immer verzichtet der kleine Club am Mainufer auf eine komplexe Lichtanlage, auf die ganz großen Namen, wenn man von einigen langjährigen Residents wie Ricardo Villalobos und Richie Hawtin einmal absieht, und noch immer frönt der Club einem schlichten Minimalismus, der dem gleichnamigen Genre damals weit vorraus war.

Trotzdem ruht sich das Robert Johnson ebensowenig wie Ata auf seinen Lorbeeren aus. Mit Live at Robert Johnson ist ein neues Label entstanden, das sowohl den “Spirit” des Clubs auffangen und gleichzeitig die Residents bekannter machen soll. Und auch der Chef persönlich ist nicht stehengeblieben: Neben seinen legendären, langsam-köchelnden und eklektischen DJ Sets, hat Ata mit dem Club Michel eine regelmäßige Kochveranstaltung ins Leben gerufen. Und wenn er nicht gerade hinter dem Herd steht, kann man ihn vielleicht an der Theke seiner neuen Bar im Frankfurt Bahnhofsviertel antreffen. Ein Gespräch mit Ata über gutes Essen und gute Musik.

Ata, das Robert Johnson geht in sein zwölftes Jahr. Als ihr damals eröffnet habt, hättest du gedacht, dass ihr euch so lange haltet?

Ich bin kein Schwarzseher. Wenn ich etwas mache, dann mach ich es aus dem Bauch heraus und denke nicht daran, wie lange das anhalten könnte oder wie viel es kostet. So war das damals, als wir 1999 den Club aufgemacht haben auch. Wenn ich aber heute zurückblicke, und mir die durchschnittliche Halbwertszeit von einem Techno-Club anschaue, dann denk ich schon “wow, zwölf Jahre, nicht schlecht!”

Wodurch kommt diese Kontinuität?

Der Erfolg kommt sicherlich daher, dass wir den Robert Johnson immer so puristisch wie möglich gehalten haben und versucht haben, ihn nur über die Musik und die Anlage zu füllen. Viele neue Clubs haben zwar ein tolles Design, das aber auch schnell aus der Mode ist. Das Robert Johnson hat eigentlich gar keines, es ist clean, wie ein OP. Es geht nur um die Musik und die Menschen, die da tanzen. Wir lassen uns nicht von Sponsoren jagen, oder irgendwelchen Getränkeherstellern. Dazu kommen natürlich noch die Lage und die Türpolitik, die manchen nicht gefällt, aber total wichtig ist. Dieser Kosmos, wie wir den Club führen, ist glaube ich das Erfolgsrezept.

Die Türpolitik wird auch immer wieder kritisiert.

Unsere Türpolitik ist ja ganz speziell, da sie ausschließlich von Frauen gemacht wird. Klar gibt es Kritik, die Leute schreiben böse E-Mails und sind sauer weil sie nicht reinkamen. Dabei ist die Türpolitik wichtig, um die richtige Balance im Club zu haben. Das war auch früher schon so und ist in anderen Clubs genauso. Man kann einfach nicht jeden rein lassen. Punkt. Man muss als Clubgänger das Gefühl haben, dass der Clubbesuch noch etwas Besonderes ist. Mit dieser Einstellung verliert man vielleicht auch ein paar Leute über die Jahre, aber der Gewinn an Atmosphäre ist größer.

Auch an der Bar und der Garderobe arbeiten fast nur Frauen. Hat das einen bestimmten Grund?

Ich arbeite seit Jahren größtenteils mit Frauen zusammen, weil ich das Arbeitsklima einfach angenehmer finde. Es gibt auch immer wieder Leute, die sagen „Die Barmädels im Robert Johnson sind scheiße!“ und ich sag “Klar reagieren die scheiße, weil sie seit Jahren von euch angemacht werden.” Ich persönlich finde ja die Barmädels interessanter, die nicht immer gleich alle anlachen. Da besteht doch ein Reiz drin, die Barmädels zu knacken (lacht). Aber im Ernst, wir versuchen einfach mit Leuten zusammenarbeiten, mit denen man auch privat essen gehen kann. Ich sehe den Club als Biotop, in dem alles aufeinander abgestimmt ist.

Gab es jemals die Idee, in eine größere Location zu ziehen?

Ich habe in vielen Jahren gelernt, dass es eine Lebenseinstellung ist, die Dinge nicht zu erzwingen, sondern auf sich zukommen zu lassen. So ging es mit damals mit dem Robert Johnson und so geht es mir heute auch noch. Ich würde auch umziehen, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Aber das müsste dann natürlich schon noch einen drauf setzen – ich würde mit keinem Club mehr in einen Keller ziehen! Und da unsere Location schon relativ fantastisch ist, wird das schwer. Viele Freunde haben mich auch gefragt, ob ich denn nicht in Berlin ein Robert Johnson aufmachen möchte. Es gab auch immer wieder Gespräche mit Bekannten, mit DJs in Berlin, aber ich glaube wir sind alle zu chaotisch um das zu machen (lacht). Aber ja, wenn es passiert, dann passiert es eben. Aber ich gehe nicht raus und versuche verzweifelt, das durchzusetzen. Obwohl ich glaube, dass Berlin ein Robert Johnson vertragen könnte…

Inwiefern?

Berlin ist sehr vielschichtig, was toll ist, aber es hakt doch an vielen Stellen. Ich bin mit keinem Club wirklich zufrieden und würde vielleicht einige Dinge anders machen. Das wäre natürlich eine Messlatte, die ich mir gerne selber auflegen würde.

Viele Clubs in Frankfurt haben immer wieder Probleme mit den Behörden. Wie erging es euch so?

Die größten Probleme hatten wir eigentlich durch Polizeikontrollen. Die sind aber auch erst entstanden als im MTW, unserem Nachbarclub, auch vermehrt Techno gespielt wurde. Die Polizei hat dann nur gesehen: Techno – Kinder – Drogen – Schlimm! Also richtig dumm eigentlich. Aber natürlich war es so, dass sie bei ihren Kontrollen dann auch irgendwelche verstrahlten Kids gefunden haben. Und dann gab’s Stress. Aber ich glaube das Robert Johnson ist ohnehin eher ein Kiffer-Club. Bei uns wird gepflegt einer geraucht oder man betrinkt sich. Aber es ist wie überall, ein Club ohne Drogen gibt es nicht.

Seit Jahren taucht das Robert Johnson immer wieder in Best-of-Listen auf. Wie geht ihr mit dieser Popularität um? Ihr habt ja mal versucht, das Line-Up nur noch als Audios zu veröffentlichen…

Die Entscheidung, keine Flyer mehr zu drucken und nur die Musik sprechen zu lassen hätte funktioniert, wenn die Leute nicht angefangen hätten, wilde Spekulationen im Netz zu posten. Dann wurde ich auf einmal zu Tiefschwarz und Chloé zu Magda. Das war natürlich nicht Sinn der Sache, deswegen haben wir das dann auch wieder sein lassen.

Trotzdem ist es ja schade, dass an manchen Abenden, an denen bekannte Namen spielen der Club voll ist, und an manchen nicht.

Früher war der Club der Grund, wieso die Leute gekommen sind. Dann kam das, was ich gerne als “Rock ‘n Roll Business” bezeichne: Anstelle des Clubs sind die DJs gerückt, die man hören wollte. Früher bist du in einen Club gegangen, weil die Musik konstant gut war und du den Sound und die Leute mochtest. Heute gehen die meisten Leute nicht mehr wegen dem Club aus, sondern weil sie einen bestimmten DJ hören wollen. Das kommt natürlich auch durch den Informationsfluss, man kann auf einen Mausklick sehen, welcher DJ an welchem Abend wo spielt und die Leute suchen sich dann ihre Lieblinge aus. So kommt es leider auch so, dass an manchen Tagen weniger Leute kommen, weil der DJ vielleicht nicht so bekannt ist. Aber die Veränderung muss man eben akzeptieren, ebenso wie diese ganze Vinyl/mp3 Geschichte.

Im Berliner Berghain müssen in manchen Monaten alle DJs mit Vinyl auflegen. Könntest du dir sowas auch für den Robert Johnson vorstellen?

Ich finde das ja etwas albern. Es ist zwar lustig, aber mein Gott…Wenn man sowas machen will, dann müsste man das wirklich durchziehen. Also ganz klar sagen, dass die DJs bei uns nur mit Vinyl oder CD auflegen, und alle mit Laptop zuhause bleiben müssen. Aber welcher Club kann sich sowas heutzutage schon leisten? Letztendlich soll aber jeder seinen Weg gehen.

Das Robert Johnson hat in den Jahren immer wieder bestimmte DJs gefördert, die in anderen Clubs nicht so oft zu sehen waren. Gehört das zur Philosophie des Clubs dazu?

Für uns war immer wichtig, dass man an Dinge glaubt. Wenn ich einen DJ buche, dann glaube ich an ihn und mag seine Musik. Nimm z.B. Thomas Hamann und Gerd Janson – zwei super Jungs, die seit Jahren bei uns Resident sind ohne die absoluten Superstars zu sein. Trotzdem hat Gerd mit seinem Label und seinem Stil und auch mit seinen Sets bei uns inzwischen einen ungeheuren Respekt in der Szene erfahren.

Das Robert Johnson basiert auch nicht auf dem klassischen Geschäftsmodell. Wir buchen keine großen Namen und schauen, ob sie funktionieren oder nicht. Wenn ein DJ kommt und super spielt, dann kann der wieder kommen. Gute Musik, guter Vibe – der bleibt. Scheißegal, wie viele Leute letztlich gekommen sind. Und natürlich bauen wir die Leute auch auf – als Magda angefangen hat bei uns aufzulegen, da hat sie noch keine Hallen vollgemacht und durfte trotzdem weiter auflegen. Wenn die DJs dann irgendwann Jahre später selbst bei mir anrufen und fragen, ob sie spielen dürfen, ist das glaube ich der schönste Beweis, dass unser System funktioniert.

Ist das Label “Live at Robert Johnson” dann auch die Konsequenz daraus, diese Leute noch zu pushen?

Auf jeden Fall. “Live at Robert Johnson” ist eine Plattform für unsere Residents und Künstler. Aber in der Mix-Serie kommt nur noch eine abschließende Ausgabe von Dixon, dann ist die Sache erst mal abgeschlossen. Wir wollen künftig nur noch Compilations machen.

Wieso das?

Ach, in Zeiten, in denen es an jeder Ecke Podcasts und Live-Mixe gibt, ist dieses verkrampfte DJ-Mix-Ding auf CD schon eher Wahnwitz. Da finde ich Compilations spannender. Da kann ich mich z.B. mit Ricardo absprechen. Wir können Tracks suchen, die total abgefahren sind, ohne den Druck zu haben, daraus einen Mix zu machen. Ich finde, dass Ricardo und auch ich auch gar nicht auf CD-Länge funktionieren. Wir fangen erst nach 45 Minuten an, Schwung aufzunehmen und so geht mir das auch beim Hören von Mix-CDs….

Du hast ja mit dem Club Michel noch einen anderen “Club” am Laufen. Wie kam die Idee zustande?

Das war vor ca. sieben Jahren an einem Abend im Robert Johnson. Ich habe die Passion zu kochen, und Musik, Mode, Kunst und Kochen gehört bei mir alles in einen Topf. Es kam der Punkt, an dem du deine Freunde nicht mehr regelmäßig im Club siehst – da gibt es Kinder, Familie, einen neuen Job. Dann habe ich mich gefragt, was man machen kann, damit man die alten Freunde trotzdem regelmäßig sieht. Und zum Essen kommen sie komischerweise immer alle… (lacht)

…und da hast dich entschieden, regelmäßige Kochabende zu machen?

Ja, am Anfang habe ich tatsächlich für jeweils einen Donnerstag den Club komplett umgebaut, um dort kochen zu können. Und siehe da: Alle waren da! Die Sache hat dann eine Eigendynamik entwickelt. Tobias Rehberger, ein befreundeter Künstler, hat sein Atelier im selben Haus wo auch unser Büro ist. Er hat mich angesprochen und gesagt, dass das Loft frei sei. Ich hab mir das angeschaut und gedacht “Geil, das isses!”. Dann haben wir das zusammen ausgebaut und der Club Michel war geboren – in Anlehnung an Michel Piccoli, dem Schauspieler in “Das große Fressen”.

Stehst du denn immer selbst hinter dem Herd?

Nein, nicht immer. Ich versuche, immer einen Gast-Koch zu haben. Laurent Garnier war mal als Gast bei uns und wollte danach sofort selbst thailändisch kochen. Auch Miuccia Prada hat sich mal angeboten, aber die ist natürlich sehr busy. Charlotte Mies, die in meinen Augen beste Köchin Kölns, die auch für die Jungs von Kompakt kocht, ist jetzt wieder regelmäßig bei uns. Auch sonst kochen viele aus dem Kunst-Umfeld bei uns. Die Aktion hat schon Wellen geschlagen. Wir machen jetzt grad einen zweiten Club Michel in Helsinki, und auch in Berlin und London gibt es glaube ich ähnliche Konzepte. Wir kochen für gute Künstler oder für Weihnachtsfeiern im Museum für Moderne Kunst oder im Städel. Der Club Michel ist jetzt so ein kleiner Tempel für Andersdenkende, die sich auf ein spannendes Menü einlassen.

Würdest du sagen, dass ein gutes Menü wie ein guter Mix ist?

Absolut! Gute Köche schaffen es schon, dich fertig zu machen – im positiven Sinn! Die Kombination aus Geschmäckern, Getränken, Fusionen kann dich wirklich beflügeln. Essen und Musik zielen ja auf das gleiche Gefühl ab: Du spürst, wenn du gut gegessen hast und du fühlst dich gut, wenn du dir den Arsch abtanzt. Oder wenn du eine tolle Kunstausstellung siehst. Kochen ist für mich Kunst.

Der Club Michel ist nicht dein einziger Ausflug in die Gastronomie. Im Frankfurter Bahnhofsviertel hast du nun auch eine Bar aufgemacht.

Ja, die “Bar Plank”. In Anlehnung an Conny Plank. Conny ist eine Persönlichkeit, die mir den Zugang zur elektronischen Musik geöffnet hat. Für mich hat er einige der wichtigsten Platten überhaupt produziert. Als bekannt wurde, dass nach seinem Tod das Studio verkauft wird, habe ich mir das Schlagzeug gekauft. Das stand bei mir dann jahrelang im Schlafzimmer herum, und ich wusste nicht so recht, wo ich es parken konnte…jetzt steht es in der Bar. Aber natürlich war die Idee hinter der Bar vor allem die, auch tagsüber seine Freunde zu sehen. Wir halten das auch ganz persönlich. Es gibt selbstgemachte Kuchen und erst ab 18 Uhr Alkohol.

Vor einigen Jahren hast du mal gesagt, dass man Frankfurt als Partystadt eigentlich vergessen kann. Wie stehst du heute dazu?

Naja, da hat sich nichts geändert: Frankfurt ist eben Frankfurt. Es ist halt so, dass es eine kleine Bank-, Hotel- und Messestadt ist. Das merkt man, auch in kultureller Hinsicht. Die Restaurants sind nicht toll, man kann nicht wirklich gut ausgehen. Ok, das kann man – finde ich – in Paris oder London auch nicht wirklich, aber die Städte haben natürlich noch viel mehr zu bieten, was Frankfurt halt nicht hat. Aber trotzdem sind dort meine Freunde und meine Familie. Einen kleinen Vorteil hat es: Man hat seine Freunde immer in der Nähe. In Berlin bleibt jeder in seinem Kiez, Frankfurt ist halt nur ein Kiez.

Wie haben sich deine anderen Projekte auf deine DJ-Karriere ausgewirkt?

Es ist schon weniger geworden. Aber nicht weil ich keine Zeit mehr zum Auflegen habe, sondern weil ich einfach nicht im Club enden möchte. Ich werde sicherlich nicht mit 50 noch in irgendeinem Club stehen und mich durchleiern lassen. Ich mag das Auflegen, aber ich habe einen Punkt erreicht, an dem ich mich einfach zu alt fühle, das so intensiv zu betreiben wie früher. DJ zu sein ist harte Arbeit. Man muss sich vorbereiten, die Fliegerei, dann ist man das Wochenende unterwegs, sieht seine Familie nicht und muss Montag früh eigentlich auch wieder im Büro sein. Ich bin froh, auch andere Sachen zu haben, die mir ebenso viel Spaß machen und weniger stressig sind.

Was plant ihr für die Zukunft?

Wir planen momentan einen Bildband, der die letzten zwölf Jahre noch einmal zusammenfasst. Wir haben ja nicht nur den Club gemacht, sondern auch T-Shirts, Poster, Buttons, Ausstellungen, Platten und Konzerte. Das Material wird seit fast einem Jahr gesichtet und katalogisiert und von zwei Freunden in ein Buch gepackt, das Anfang nächsten Jahres erscheinen wird. Uns war selbst gar nicht bewusst, wie viel wir eigentlich gemacht haben, und damit können wir den Leuten zeigen, was der gesamte Kosmos “Robert Johnson” eigentlich alles umfasst. Zuerst sollte der Band “Halbzeit” heißen, aber das habe ich dann schnell wieder verworfen… (lacht)

Und wie heißt es nun?

“Come into my kitchen”. Wie der Song von Robert Johnson. Der hat damals schon die Küche besungen als Ort, an dem man sich trifft, die Nacht über Whiskey trinkt und tanzt. Wenn man die Geschichte von Robert Johnson und Blues liest, wird einem sehr schnell klar, dass die damals nichts anderes gemacht hat als was wir heute machen. Nur die Musik war ‘ne andere.

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Info: Dieses Interview ist ursprünglich auf Resident Advisor erschienen. Die Fotos stammen von Julia Katharina Ziegler.

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