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14. November 2007, 23:02

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Dylan Ausstellung in Chemnitz

Dylan Picture Dass Bob Dylan gerne mal den Stift und die Gitarre zur Seite legt und den Pinsel zückt ist kein Geheimnis. Warum er sich aber nun zum ersten Mal entschieden hat seine Gemälde auszustellen, und das gerade in Chemnitz, verlangt schon ein zaghaftes Nachfragen. Im Interview mit dem deutschen Art-Magazin spricht Dylan zum ersten Mal über seine Kunst neben der Musik.
Auch der Guardian ist auf die etwas ungewöhnliche Ausstellung aufmerksam geworden, und beleuchtet die Vergangenheit des Künstlers, von seinen ersten Zeichenkursen in New York zu Beginn der 60er Jahre bis hin zu Projekten, die während der ‘Neverending Tour’ in den 90er Jahren entstanden sind. Die Kuratorin der Ausstellung, Ingrid Mössinger, hat es geschafft Dylan nicht nur für 140 Bilder zu gewinnen, sondern hat auch seine Einstellung zu der eigenen Kunst positiv verändert: “I was fascinated to learn of Ingrid’s interest in my work, and it gave me the impetus to realise the vision I had for these drawings many years ago,” the 66-year-old writes in the exhibition notes. “If not for this interest, I don’t know if I even would have revisited them.”, so Dylan.

Viele der Aquarelle folgen dem Prinzip des Expressionismus, und sind als Ausgleich in anstrengenden Tour- und Lebensphasen entstanden. Die Motive varieren dabei zwischen Objekten, Personen oder einfach nur den Moment der Leere:

The Drawn Blank series, Dylan has said, was done in order to relax and refocus a mind which was packed with the impressions of touring – a journey towards the idea that “someday, everything is gonna be smooth like a rhapsody”. Dylan seems to be following the idea of the German expressionists who believed that a creator should vent his emotions without being restricted by societal norms and dogmas.

Die Ausstellung mit dem Titel The Drawn Blank Series ist noch bis zum 3.2.2008 in den Chemnitzer Kunstsammlungen zu bestaunen.

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