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2. November 2006, 18:30

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Dubstep/Loefah – Live in Sheffield

Nein, ich werde jetzt nicht sagen dass Dubstep das nächste große Ding ist, auch wenn sich die eine oder andere Dubstep Platte (ich sag nur Burial) vermutlich in meinem Jahresranking ganz oben finden wird, aber Fakt ist, dass Dubstep in Deutschland noch immer größtenteils auf der heimischen Anlage läuft anstatt in den Clubs. Sheffield ist nun zwar sicherlich auch keine Dubstep Hochburg, aber wer sucht, der findet ja bekanntlich.
Zusammen mit der Frau für den ‘Sound aus dem Underground’ bei BBC Radio 1, Mary Anne Hobbs, war Loefah von der Londoner Digital Mystikz Crew der Headliner der ersten Dubstep Party im Sheffielder Fusion & Foundry. Ich war schon etwas skeptisch wie Dubstep im Club wirkt, schließlich ist es eigentlich zu langsam zum tanzen. Doch wem erstmal der tiefe Bass durch die Glieder gefahren ist, der merkt schnell, dass Dubstep befreit werden möchte, sich auf einem guten Soundsystem entfalten will. Es ist dunkel, es ist monoton, die Lichteffekte reduziert, die Leute bewegen sich hypnotisch in einer Mischung aus Kopfnicken und verlangsamten Tanzschritten, über dem Dancefloor legt sich eine neblige Wolke aus Cannabis und Rauch, die spärlichen, klickenden Garagebeats geben den Rhythmus vor, während sich der tief grollende Sub-Bass des Dub-Reggae unaufhörlich nach vorne schiebt.
Dubstep ist mehr als bloß ein Hype, es ist eine mehr als interessante Bewegung, die in Zukunft hoffentlich auch in Deutschland mehr Parties auf sich zieht.

# Video: Loefah @ Fusion & Foundry, Sheffield (2,5 MB)
# Video: Dubstep Dokumentation @ Youtube

Ein Kommentar

  1. orson

    Loefah, Kode9, Digital Mystikz, Skream in Berlin und Düsseldorf:

    http://www.flickr.com/photos/version

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