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20. December 2006, 00:15

Internes

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Um 7 Uhr aus dem Bett gequält, der Zug nach Manchester war spärlich beheizt, das Wetter bescheiden. In Manchester angekommen schon der Hinweis auf Verspätungen, das Rollfeld durch die Nebelwand vom Terminal aus kaum zu sehen. Flüge am Fließband werden gestrichen, banges Warten, dann der erste Hinweis: Zwei Stunden Verspätung, überteuertes Essen als Notlösung. Nach zwei Stunden immerhin ein Gate, aber kein Flugzeug, da alle BA Connect Maschinen nach Birmingham umgeleitet werden. Nach gut drei Stunden endlich eine Maschine die uns nach Frankfurt bringen soll, weitere 30 Minuten vergehen auf dem Rollfeld. Über den Wolken ein fantastischer Ausblick, strahlender Sonnenschein, die Wolken unter uns scheinen wie die Schneefelder der Arktis, und der Sonnenuntergang wird uns dank des Zeitzonenwechsels auch noch geschenkt. Frankfurt von oben ein strahlendes Lichtermeer, kurze Weihnachtsfreude kommt auf. Ernüchterung am Flughafen: DFB Pokal – Frankfurt gegen Köln. Wir quetschen uns in die nächste S-Bahn voll grölender Fußballfans, Ellbogen im Rücken, Pilsgeruch in der Nase. Zum Glück nur eine Station, danach Ruhe. Anschlusszug in die Vorstadt. 15 min. Autofahrt. Zuhause, nach über 12 Stunden. Was bleibt ist neben Augenringen ein schwermütiges Gefühl und die bmibaby Maschine nach Malaga, die bei unserem Abflug schon fast 7h Verspätung hatte.

Zurück nach Sheffield geht es in 19 Tagen, die mir schon jetzt wie eine Ewigkeit erscheinen.

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