Die letzten Kommentare

  • Eikman: Die Tatsache, dass der Autor einige Entwicklungen als "neu" verkaufen will, die es schon immer gab....
  • beingboring: Ich finde diesen Guardian-Artikel eigentlich ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Was genau verursacht Dein Kopfschütte...
  • Eikman: danke! :)...
  • Saint: Find ich echt kuhl, Deine Linkages....
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thelastbeat.com. Sympathy for Disruption. Elektronische Musik, Netzkultur und Anti-Establishment, portioniert serviert im Blogformat, pikant gespickt mit ausgewählten Interviews, Features und Reviews, und abgeschmeckt mit einer Brise Netaudio, unkontrolliert gebraut seit 2005.
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Animal Collective @ Brotfabrik, FFM

Dass Animal Collective keine gewöhnliche Band ist war mir von vornerein klar, ebenso wie die Tatsache, dass A.C. auch auf Platte immer Top oder Flop sind. Während mir das letztjährige Album “Sung Tongs” noch recht gut gefallen hat, kann ich mit der aktuellen Platte “Feels” kaum etwas anfangen. Zu psychedelisch, zu willkürlich in der Auswahl des Hintergrundsounds, zu übertrieben der Einsatz der Stimme (auch wenn es das Markenzeichen von A.C. ist). Ähnlich war meine Meinung dann auch beim gestrigen Konzert in der Frankfurter Brotfabrik: Bereits der erste Song wurde gnadenlos durch Effektgeräte gezogen, was noch ganz interessant war, aber angesichts der Tatsache dass A.C. insgesamt einen einzigen langen 90-minütigen Track gespielt haben, wurde der Sound nach der ersten halben Stunde doch sehr breiig, und dadurch zwangsläufig anstrengend. Zwar boten die vier Akteure auf der Bühne durchaus eine ansehnliche Show, fütterten teilweise drei Mikrophone mit unterschiedlichen Lauten, sprangen zwischenduch wie wild auf der Bühne rum, und ließen zeitweilen aus durchaus tanzbare Songfragmente herausspringen, doch auf 90 min. + Zugabe verteilt meiner Meinung nach etwas zuviel des Guten. Auffällig war zudem auch, dass fast nur Songs des neuen Albums gespielt wurden (zumindestens habe ich kein älteres Stücke erkannt), was mich etwas enttäuscht hat.

Die Vorband dagegen, Storveits Nix Noltes aus Island, ein zehnköpfiges Kollektiv mit einigen Mitgliedern von Múm, wusste mit ihrer schwungvollen Fusion aus ungarischen und griechischen Folkloresongs durchaus zu gefallen. Eine sehr interessante Mischung. Schade nur dass, wie immer in der Brotfabrik, das Publikum zur Vorband nur spärlich vertreten war.

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